Messer gezückt

Eskalation bei Abschiebung im Flugzeug - Beamten handeln sofort

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Eine Abschiebung am Frankfurter Flughafen lief anders als geplant.

Die Abschiebung einer Familie ist in einem Flugzeug anders verlaufen, als gewollt. Die Polizei musste sofort handeln.

Frankfurt - An diese Szenen werden sich alle Beteiligten sicherlich noch lange erinnern: In einem Flugzeug, das von Frankfurt nach Barcelona fliegen sollte, wurden plötzlich Schusswaffen gezückt. Das, weil die Abschiebung einer Familie total aus dem Ruder lief. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Drama am Frankfurter Flughafen: Mann wehrt sich gegen Abschiebung

Was war passiert? Am Mittwoch (23. Januar) sollte ein Syrer (33) zusammen mit seiner Familie, drei Kindern und Ehefrau, von Frankfurt nach Barcelona fliegen. Das teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Drei Bundespolizisten brachten die Familie, die gemäß des Dubliner Abkommens abgeschoben werden sollte, in das Flugzeug. Dort eskalierte die Situation jedoch bevor die Maschine starten konnte: Der 33-Jährige zog im hinteren Bereich des Fliegers völlig aus dem Nichts ein augenscheinliches Messer!

Bei allen Anwesenden löste das sofort Alarmbereitschaft aus - so auch bei den anwesenden Bundespolizisten, von denen zwei umgehend ihre Waffen zückten. Während der Mann laut schrie und einen Abbruch der Abschiebung forderte, redete der dritte Beamte beruhigend auf den Familienvater ein.

Dem vermittelnden Beamten gelang es, den 33-Jährigen, unter Sicherung seiner Kollegen, aus der Maschine am Frankfurter Flughafen (alle Infos überden Flughafen Frankfurt hat extratipp.com*) zu bekommen.

Abschiebung am Frankfurter Flughafen: Familienvater hatte kein Messer

Auf der hinteren Treppe für die Fluggäste, überwältigten die Bundespolizisten den Familienvater und fesselten ihn. Schnell stellte sich heraus, dass es sich nicht um ein Messer, sondern um eine Nagelfeile handelte. Die Abschiebung wurde abgebrochen, die Familie zurück zur Wache gebracht. Die Ermittlungen sind derzeit im Gange. 

Video: 425.000 Euro monatlich für Abschiebeknast 

Diese Meldung interessiert die extratipp.com*-Leser momentan auch: Frankfurt: Polizei zieht Hummer H2 raus - Schock bei Blick unter Wagen!

extratipp.com*-Tipp: Diese fünf Restaurants im Bahnhofsviertel Frankfurt müssen Sie kennen!

Natascha Berger

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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