Internationale Fahndung

Kurz vor dem Abflug nach Casablanca: Europaweit gesuchter Mann bei Kontrolle geschnappt

Ein Mann wurde vor seiner Reise nach Casablanca am Flughafen München festgenommen. (Symbolbild)
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Ein Mann wurde vor seiner Reise nach Casablanca am Flughafen München festgenommen. (Symbolbild)

Europaweit wurde nach einem 52-jährigen Mann aus Frankreich gesucht. Vor seinem Abflug nach Casablanca wurde er jetzt am Flughafen München festgenommen.

  • Am Flughafen München kam es zu einer Festnahme.
  • Der 52-jährige Mann wurde europaweit gesucht.
  • Vor wenigen Jahren saß der Gesuchte bereits im Gefängnis.

Flughafen München - Der Mann wurde europaweit gesucht - und konnte jetzt am Flughafen München festgenommen werden. In Frankreich geboren, in Malta wohnhaft, in Polen straffällig geworden und nun in Deutschland dingfest gemacht. Der 52-jährige Mann wurde vor seiner Reise nach Casablanca am Freitagnachmittag (31. Januar 2020) am Flughafen München schließlich festgenommen.

Flughafen München: International gefahndeter Mann vor Abreise festgenommen

Strafverfolgungsbehörden in Polen werfen dem Gesuchten Betrug vor. Ob der 52-Jährige Urlaub machen wollte oder geschäftlich unterwegs war, wollte er den Beamten nicht sagen. Jedenfalls klickten vor seinem Abflug aus dem Erdinger Moos nach Marokko die Handschellen. Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle entdeckten Bundespolizisten eine internationale Fahndungsnotiz.

Flughafen München: Mann europaweit gesucht - er saß bereits im Gefängnis

Die polnischen Strafverfolgungsbehörden hatten die Polizeibehörden europaweit vor etwa einem viertel Jahr um die Festnahme des Mannes gebeten. Die Warschauer Justiz hatte den Franzosen bereits im April 2016 wegen Betrugs zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Der Verurteilte soll zwei polnische Staatsangehörige um umgerechnet 110.000 Euro geprellt haben.

Am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr ereignete sich unweit der Allianz Arena ein tödlicher Unfall. Opfer wurde offenbar ein Fan des FC Bayern.

Nach Festnahme am Flughafen München: Europaweit gesuchter Mann sitzt in Münchener Justizvollzuganstalt

Bundespolizisten am Münchner Airport kamen der Bitte der polnischen Strafverfolger am späten Freitagnachmittag jetzt nach und nahmen den Gesuchten fest. Nach Haftantrag der für das Auslieferungsverfahren zuständigen Generalstaatsanwaltschaft in München haben die Grenzpolizisten den Festgenommenen tags darauf zum Haftrichter nach Landshut gebracht und anschließend auf richterliches Geheiß in die Münchener Justizvollzugsanstalt. Dort muss der 52-Jährige nun das Auslieferungsverfahren abwarten.

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Zum Schutz vor dem Coronavirus streicht die Lufthansa ihre Flüge nach China. Davon betroffen ist auch der Flughafen München. Dort gibt es aber auch für den Notfall Pläne.*

Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. Der erste Fall trat in Starnberg (Bayern) auf. Am Flughafen München ist die Task-Force Infektiologie einsatzbereit.

Am Flughafen München haben Beamte eine Chinesin aus dem Verkehr gezogen. Das allerdings nicht wegen des Coronavirus - sondern wegen des fehlenden Visums und mehrerer Lügen. Nur wenige Tage später machte der Zoll am Flughafen München eine ungeheure Entdeckung im Koffer einer anderen Chinesin. Sie muss mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Am Flughafen München haben Zollbeamte zwei Türkinnen kontrolliert. Insgesamt neun Gepäckstücke stellten die Beamten sicher und dürften nicht schlecht gestaunt haben.

Ein Sicherheitsbeamter am Flughafen München wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er arbeitete bei der Sicherheitskontrolle. Sein Arbeitgeber nennt neue Details.

Nun reagiert der Flughafen München mit einem drastischen Schritt für tausende Mitarbeiter auf die Corona-Krise. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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