Kuriose Entdeckung im Universum

Forscher entdecken “Brezel“ im Weltall: Sie ist rund 700 Lichtjahre von uns entfernt

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Entdeckung im Universum: Eine „kosmische Brezel“ rund 700 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Eine bemerkenswerte und kuriose Entdeckung im Universum: Astronomen machten nun ein Bild von einem Phänomen, das aus dem Freistaat Bayern stammen könnte.

München - Es gibt den „Himmel der Bayern“ auf dem Oktoberfest im Hacker-Festzelt und in der Bayernhymne heißt es: „Und erhalte dir die Farben, seines Himmels, weiß und blau“. Vielleicht sollten die stolzen Bayern aber auch mal in die tiefe Schwärze des Weltalls blicken - und ihnen wird das Herz aufgehen. 

Kosmische Brezel im Universum entdeckt

Die Europäische Südsternwarte (ESO) machte vor einigen Wochen eine spektakuläre Entdeckung im Weltall. Aufgenommen wurde das Bild von einem großen Radioteleskop in den Anden. Die Astronomen haben eine extrem scharf aufgelöste Aufnahme von zwei hellen Scheiben erstellen können, in deren Mitte zwei junge Sterne heranwachsen. Das Netzwerk um die „Babysterne“ sieht aus wie eine kosmische Brezel - oder Brezn, wie der Bayer sagen würde. Die beiden Scheiben wurden im Barnard 59 Dunkelnebel entdeckt, rund 600 bis 700 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Lesen Sie auch: Der letzte Kuss zweier Sterne (Merkur.de*)

In diesem Video können sie die „Brezel“ im Universum sehen:

Zugegeben: Ein klein bisschen Fantasie braucht man schon, aber dann ergibt sich doch ein faszinierendes Bild. 

„Babysterne“ und „kosmische Brezel“: Neue Erkenntnisse über die Geburt von Sternen 

Die Sterne nehmen Materie aus den Ringen auf, um größer zu werden. „Die Größe jeder dieser Scheiben ähnelt dem Asteroidengürtel in unserem Sonnensystem. Die Entfernung zwischen ihnen ist das 28-fache der Entfernung zwischen der Sonne und der Erde“, erklärt Felipe Alves vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. 

„Wir haben endlich die komplexe Struktur junger Doppelsterne mit ihren Filamenten abgebildet, die sie mit der Scheibe, in der sie geboren wurden, verbinden. Dies liefert wichtige Einschränkungen für die aktuellen Modelle der Sternenentstehung“, erklärt Alves weiter.

Ein Wissenschaftler, der 1976 an einer Mars-Mission beteiligt war, schrieb nun über mögliches Leben auf dem Planeten - und „geisterhafte Lichter“. Auch die Frankfurter Rundschau berichtet über die Mars-These des Forschers Gilbert Levin.

Ein Asteroid wurde entdeckt, der direkt auf die Erde zurast. Wird unser Planet in naher Zukunft von einem Himmelskörper getroffen?

Mehrere Menschen haben einen seltsamen Feuerball am Himmel südlich von München beobachtet. Sekundenlang zog er seine Bahn über den Himmel, berichtet Merkur.de*. Was steckt dahinter? Und gibt es eine Absturzstelle?

Wie eine riesige Blase, in der sich das Licht in allen möglichen Farben spiegelt: Ein Nasa-Foto fasziniert - doch die Geschichte dahinter erzählt von einer gigantischen Zerstörung.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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