Während der Fahrt!

ICE der Deutschen Bahn zu schnell - da schnappt Irrer Feuerlöscher und dreht durch

In einem ICE nahe Frankfurt ist ein Irrer mit einem Feuerlöscher durchgedreht.
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In einem ICE nahe Frankfurt ist ein Irrer mit einem Feuerlöscher durchgedreht.

Weil ihm der Zug zu schnell fuhr, ist ein 30-Jähriger richtig ausgerastet. Der Promillewert zu Tatzeitpunkt war stattlich.

Frankfurt - Weil ihm der ICE der Deutschen Bahn (DB) zu schnell war, schnappte sich ein Irrer einen Feuerlöscher und drehte komplett durch! Über den Vorfall aus der Nähe von Frankfurt berichtet extratipp.com*.

Deutsche Bahn (DB): ICE bei Frankfurt zu schnell - da dreht Irrer mit Feuerlöscher durch!

Sonntagmorgen, 7.30 Uhr. Ein Intercity-Express (ICE) der Deutschen Bahn war auf dem Weg von Frankfurt nach Paris. Doch der DB-Schnellzug kam nicht weit. Denn kurz vor Mörfelden-Walldorf (etwa 15 Kilometer südwestlich von Frankfurt) drehte ein Reisender plötzlich durch. Der 30-Jährige riss einen Feuerlöscher von der Wand und drosch damit die Glasscheibe ein, die den Lokführer und die ersten Passagiere trennt. Dann wurde es richtig gaga: Der Heidelberger legte den Feuerlöscher beiseite und wies den Lokführer an, gefälligst langsamer zu fahren, da der ICE viel zu schnell unterwegs sei

Lesen Sie auch: Frau in Hattersheim von Zug erfasst und getötet – Bahnstrecke vorübergehend gesperrt. Darüber berichtet fnp.de*

Nach ICE-Angriff bei der DB: Polizei Frankfurt stellt bei Täter 1,73 Promille fest

Der laut Pressemeldung der Bundespolizei Frankfurt "sichtlich geschockte" Lokführer bremste den ICE ab und brachte den Schnellzug am Bahnhof Walldorf zum Stehen. In der Zwischenzeit hatten andere Passagiere die Polizei alarmiert. Diese nahm den Irren wenig später fest. Ein Alkoholtest auf der Wache ergab einen stattlichen Wert von 1,73 Promille. Gegen den Betrunkenen wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Außerdem muss er sich wegen Nötigung und Sachbeschädigung verantworten. Heftig: Durch den Feuerlöscher-Angriff im ICE hatten 18 Züge Verspätung. Der attackierte DB-Lokführer war so geschockt, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Ein Ersatz-Lokführer brachte den ICE zurück nach Frankfurt. Die rund 400 Passagiere mussten auf andere Verbindungen zurückgreifen.

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Matthias Hoffmann

*extratipp.com und fnp.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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