A5 war zwei Stunden gesperrt

Verfolgungsjagd auf der A5: Irre Wende um geflüchteten Lkw-Fahrer

Ein Lastwagenfahrer liefert sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei in Frankfurt.

Ein Lkw-Fahrer liefert sich Dienstagnacht auf der A5 eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei - ein Streifenwagen wird dabei beschädigt. 

Update vom 30. April 2019, 15.50 Uhr: Irre Wende nach der Verfolgungsjagd auf der A5: Der 50-Jährige wurde vorläufig festgenommen und sollte nun dem Haftrichter vorgeführt werden. Laut Polizei stellte sich in seiner Vernehmung jedoch heraus, dass es sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen um einen medizinischen Notfall gehandelt hatte. Der 50-Jährige wurde daraufhin nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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Inwiefern der Mann für sein Verhalten verantwortlich gemacht werden kann ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen werden fortgeführt. Der 50-jährige Lkw-Fahrer war gestern Abend auf einen Polizisten zugefahren und hatte nach einer unfallträchtigen Fahrt bei seiner Festnahme Widerstand geleistet.

Update vom 30. April 2019, 10.50 Uhr: Nun gibt es neue, erschreckende Details zu der wilden Verfolgungsjagd zwischen Lastwagen und Polizei auf der A5 am späten Dienstagabend. So war es der Polizei zunächst gelungen, den Lkw-Fahrer auf der linken Spur zwischen der Raststätte Taunusblick und Westkreuz Frankfurt zu stoppen, nachdem dieser die erste Mittelleitplanke gerammt hatte.

Polizist rettet sich mit Hechtsprung hinter die Leitplanke

Als ein 41-jähriger Polizist ausstieg, um das Führerhäuschen des Lkw zu öffnen, trat der 50-jährige Fahrer nach dem Beamten, zog die Tür wieder zu und fuhr auf den Polizisten zu, der sich nur mit einem Hechtsprung hinter die Mittelleitplanke vor dem 40-Tonner retten konnte. Der Lkw-Fahrer setzte seine irre Fahrt anschließend einfach fort - es schien ihn auch nicht zu interessieren, dass er dabei den unbesetzten Streifenwagen eine Weile vor sich herschob.

Dann endlich, hinter dem Bad Homburger Kreuz, konnte der Mann gestoppt werden. Noch heute soll er einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizei rätselt indes, warum der Mann derart durchgedreht ist. Erste Tests ergaben weder Hinweise auf Alkohol noch auf andere Drogen. Gegen den 50-Jährigen wird nun wegen versuchter Tötung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Unfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt.

Meldung vom 30. April 2019:  Am frühen Dienstagmorgen musste sich die Polizei auf der A5 am Westkreuz Frankfurt eine Verfolgungsjagd mit einem Lkw liefern - der fuhr mehrfach in die Leitplanke und ließ sich auch nicht von der Polizei stoppen.

A5: Lkw-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Zeugen meldeten in der Nacht zu Dienstag einen Lkw auf der A5, der in Richtung Norden unterwegs war, wie fnp.de* berichtet. Der Lastwagen sei, samt Anhänger, mehrfach in die Mittelleitplanke gefahren. Das hat aber den Fahrer nicht veranlasst, seine Fahrt zu beenden - im Gegenteil. Der Mann fuhr einfach weiter. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Als ein Streifenwagen das Fahrzeug zum Halt zwingen wollte, drängte der Lkw-Fahrer den Wagen ab und beschädigte das Polizeiauto dabei. 

Verfolgung mit mehreren Streifenwagen auf der A5 bis Friedberg

Irgendwann wurde der Laster von mehreren Streifenwagen der Polizei begleitet, bis er vor Friedberg ein weiteres Mal in die Leitplanke fuhr. Da endlich konnte die Polizei den Mann festnehmen. Derzeit wird untersucht, ob der Mann unter Drogen stand. Die A5 war zeitweise voll gesperrt. 

(ror)

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