Polizei ermittelt Halter

Kilometerlang: Autofahrer behindert Rettungswagen mit krankem Kind an Bord

Die Polizei in Baden-Württemberg hat den Halter des Autos ermittelt, das am Freitag einen Rettungswagen auf seiner Einsatzfahrt behindert haben soll.

Freiburg - Der Fahrer des Rettungswagens habe einen Hinweis zum Autokennzeichen geben können, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Freiburg. Wer hinter dem Steuer des Autos saß, müsse nun erst noch ermittelt werden, hieß es. Bislang konnte die Polizei den Halter noch nicht erreichen. Das Auto hatte am Freitagmittag den Rettungswagen mit einem kranken Kind an Bord auf seiner Einsatzfahrt über mehrere Kilometer behindert. 

Obwohl der Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn auf der Bundesstraße 31 in Richtung Freiburg unterwegs war, hatte der Fahrer den Einsatzwagen am Überholen gehindert. Erst nach gut drei Kilometern, bevor die Fahrbahn zweispurig wurde, konnte der Rettungswagen überholen. 

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Es bestehe weiterhin der Verdacht, dass der Autofahrer mit Vorsatz gehandelt habe, sagte der Polizeisprecher. Die Beamten ermitteln daher wegen Nötigung. Zudem sind die Ordnungshüter weiter auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten des Autofahrers machen können. Einzelheiten zum Zustand des Kindes sind laut Polizei nicht bekannt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Nicolas Armer

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