Große Asche- und Rauchwolken über Chiles Villarrica-Vulkan

Der rund 2840 Meter hohe Vulkan ist seit Anfang März wieder aktiv. Foto: Ariel Marinkovic
+
Der rund 2840 Meter hohe Vulkan ist seit Anfang März wieder aktiv. Foto: Ariel Marinkovic

Santiago de Chile (dpa) - Einen Monat nach seinem Ausbruch hat der Vulkan Villarrica im Süden Chiles die Bewohner der Region am Wochenende mit dem Ausstoß riesiger Asche- und Rauchwolken beunruhigt.

Das zuständige Nationale Amt für Geologie und Bergbau teilte aber via Twitter mit, dass es keine signifikante Änderung bei der Aktivität des Vulkans gebe. Auch sei die Aschesäule mit denen der vergangenen Tage vergleichbar.

Der rund 2840 Meter hohe Vulkan liegt in den Anden etwa 780 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile. Er ist seit Anfang März wieder aktiv. Vor vier Wochen waren 3500 Bewohner der umliegenden Orte in Sicherheit gebracht worden, als der Vulkan tonnenweise Lava und Asche bis auf drei Kilometer Höhe ausgespuckte. Der Vulkan war zuletzt 1984 und 2000 ausgebrochen.

Webseite Sernageomin

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

10 Jahre altes Video: Was Kretschmann wirklich von Stuttgart 21 hält

Gegen Stuttgart 21 wird schon lange protestiert. Selbst Winfried Kretschmann war schon bei der Montagsdemo - und äußerte sich sehr kritisch zum Projekt.
10 Jahre altes Video: Was Kretschmann wirklich von Stuttgart 21 hält

Tübinger Oberbürgemeister Boris Palmer provoziert in Talkshow und erhält dafür Kritik

Grünen-Politiker Boris Palmer war am Mittwochabend zu Gast bei der Talkrunde von Sandra Maischberger. Dort provozierte er den anwesenden SPD-Gesundheitsexperten Karl …
Tübinger Oberbürgemeister Boris Palmer provoziert in Talkshow und erhält dafür Kritik

Druck auf libanesische Regierung wächst

Korruption und Misswirtschaft durch die Machtelite plagen den Libanon seit Jahren. Nach der gewaltigen Explosion in Beirut drängt Frankreichs Staatschef Macron zu …
Druck auf libanesische Regierung wächst

„Geschlossene Einrichtung“: Stadt in Baden-Württemberg soll gedroht haben, Kinder bei Corona-Verdacht zu isolieren

Das Gesundheitsamt Karlsruhe soll Familien dazu aufgefordert haben, ihre Kinder bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne zu isolieren.
„Geschlossene Einrichtung“: Stadt in Baden-Württemberg soll gedroht haben, Kinder bei Corona-Verdacht zu isolieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.