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Messer-Angriff in Hamburg: Mann attackiert Autofahrer - Polizei erschießt bewaffneten Mann

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Von: Moritz Bletzinger

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Ein Mann hielt in Hamburg Autos an und drohte den Insassen mit einem Messer. Die Polizei versuchte ihn zu stoppen, musste aber schießen. Was steckt dahinter?

Hamburg - Im Hamburger Stadtteil Winterhude wurde am Freitag ein Mann von der Polizei erschossen. Er war mit einem Messer bewaffnet und hatte zuvor Autos angehalten, beschädigt und die Insassen bedroht, schildert eine Polizeisprecherin.

Vor Ort versuchten die Beamten, den Mann zunächst mit Pfefferspray zu stoppen. Das misslang. Zufällig trafen dann SEK-Beamte ein, die auch mit einem Taser keinen Erfolg hatten. Weil beides keine Wirkung zeigte und der Angreifer mit dem Messer in der Hand auf die Einsatzkräfte zugegangen sei, habe ein Polizist letztlich auf den Mann geschossen. Der Angreifer wurde schwer verletzt. Ein Notarzt leitete Wiederbelebungsmaßnahmen ein, konnte das Leben des Mannes aber nicht retten. Er verstarb noch am Tatort.

Hamburg: Mann attackiert Autofahrer mit Messer - Zeugenberichte bringen Staatsschutz auf den Plan

Die Polizei teilt weiter mit, dass Zeugen von Allahu-Akbar-Rufen berichteten. Daher wird eine religiöse Motivation für sein gewalttätiges Handeln nicht ausgeschlossen. Staatsschutz und Landeskriminalamt werden nun in die Ermittlungen mit einbezogen. Der Bereich Hebebrandstraße Ecke Sengelmannstraße wurde vollständig abgesperrt. Kriminalpolizei und Spurensicherung sind tätig.

Vergangenen Freitag war die Polizei in München mit einem Großaufgebot ausgerückt. Eine Passantin hatte einen Schuss in der Isarvorstadt gemeldet. Dort stellte sich das Geschehen jedoch als harmloser heraus. Bei einem Streit zwischen zwei sich bekannten Männern hatte sich eine Schreckschusspistole gelöst. Sie ergriffen die Flucht, wurden jedoch von den zahlreichen Beamten gefasst. Einer der Männer wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetzt angezeigt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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