Schriftstellerin in der Kritik 

Harry Potter-Autorin J.K. Rowling löst Shitstorm aus 

Harry Potter-Autorin löst Shitstorm mit Transphobem Tweet aus 
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Joanne K. Rowling hat via Twitter einen Shitstorm ausgelöst. 

Die Autorin J.K.Rowling hat sich auf Twitter in die Debatte um eine Kündigung eingemischt. Damit löste sie einen Shitstorm aus. 

  • Die Harry Potter-Autorin J.K. Rowling hat via Twitter einen Shitstorm ausgelöst
  • Grund für den Tweet war die Debatte um eine Kündigung 
  • Nun wird Rowling Transphobie vorgeworfen

London – Die Harry Potter-Autorin J.K. Rowling hat mit einem Tweet für Enttäuschung bei ihren Fans gesorgt und einen Shitstorm ausgelöst. Der Hintergrund: ihr Tweet sei transphob. 

Doch worum geht es eigentlich? Das britisch-amerikanische Thinktank „Center for Global Development“ hatte der Ökonomin Maya Forstater nach abfälligen Aussagen über Transgender-Personen gekündigt. Die 45 Jahre alte Frau hatte auf Twitter gepostet: „Ich glaube, dass männliche Menschen keine Frauen sind. Ich glaube nicht, dass „Frausein“ eine Frage der Identität oder weiblicher Gefühle ist. Es geht um Biologie. Menschen beiderlei Geschlechts sollten nicht beschränkt (oder diskriminiert) werden, weil sie nicht den traditionellen geschlechtsspezifischen Erwartungen entsprechen.“ 

J.K. Rowling: Harry Potter-Autorin in der Kritik 

In einem anderen Tweet schrieb Forstater: „Ich bin so überrascht, dass intelligente Menschen, die ich bewundere, die in anderen Bereichen absolut pro-Wissenschaft sind und sich für Menschen- und Frauenrechte einsetzen, sich verrenken, um nicht zugeben zu müssen, dass Männer sich nicht einfach in Frauen verwandeln können.“

Für diese und weitere Tweets wurde ihr gekündigt. Ihr Arbeitgeber warf der Steuerexpertin vor, mit den Tweets transsexuelle Menschen beleidigt und ausgegrenzt zu haben. Die Kündigung wurde in den sozialen Netzwerken kontrovers diskutiert. 

Harry Potter-Autorin J.K. Rowling löst Shitstorm aus 

J.K. Rowling stellte sich mit ihrem Tweet nun auf Forstaters Seite und twitterte am Donnerstag: „Zieh dich an, wie du willst. Nenn dich, wie du willst. Schlaf mit welchem Erwachsenen du willst. Lebe das beste Leben in Frieden und Sicherheit. Aber Frauen aus ihrem Job werfen, weil sie behaupten, dass Geschlechter real sind?“

Für Entsetzen sorgt der Tweet der Harry Potter-Autorin vor allem bei LGBTQ-Gruppierungen und Verbänden. Die „Human Rights Campaign“ schreibt etwa: „Trans-Frauen sind Frauen. Trans-Männer sind Männer. Nicht-binäre Menschen sind nicht-binär. CC J.K. Rowling“.

Doch es soll nicht dabei bleiben: Wieder äußert sich die „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling in Tweets transfeindlich und verärgert damit Fans. Nun nimmt auch Schauspieler Daniel Radcliffe Stellung.

Auch in Frankfurt wird kontrovers diskutiert. Der Verein Campact schaltet sich in den Streit um ein antirassistisches Schild am Frankfurter Römer ein. Er will die Botschaft gegen Rassismus bundesweit verteilen, wie fr.de* berichtet.

*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Ex-Präsident Obama hatte zum Schutz der Bürgerrechte im Gesundheitswesen die Definition von Geschlecht ausgeweitet. Donald Trump schafft Regelung zum Schutz vor Trans-Personen nun wieder ab.

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