Freund wartet schon am Hauptbahnhof

Mädchen (13) erlebt Horror in Regionalzug, der in München seinen traurigen Höhepunkt findet

In einem Regionalzug auf dem Weg nach München musste eine 13-Jährige eine schlimme Erfahrung machen (Symbolbild).
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In einem Regionalzug auf dem Weg nach München musste eine 13-Jährige eine schlimme Erfahrung machen (Symbolbild).

Bevor sie in München ankam, hatte sie schon einen Freund kontaktiert. Während der Fahrt in einem Regionalzug hatte eine 13-Jährige ein schlimmes Erlebnis.

  • In einem Regionalzug auf dem Weg nach München* ist eine 13-Jährige belästigt worden.
  • Ein junger Mann hatte das Mädchen unvermittelt angesprochen.
  • Noch am Hauptbahnhof konnte der Beschuldigte festgenommen werden.

München - Ein 22-jähriger Mann aus Deutschland soll auf der Fahrt im RE 4071 von Passau nach München-Hauptbahnhof eine 13-jährige Deutsche sexuell belästigt haben. Nachdem der Mann aus Neuburg am Inn (Landkreis Passau) dass Mädchen erst beobachtete, setzte er sich ungefähr auf Höhe Wallersdorf neben das allein sitzende Kind. Über den folgenden Albtraum berichtet die Bundespolizei in einer Pressemitteilung.

München: Mädchen (13) erlebt Albtraum in Regionalzug, der am Hauptbahnhof schlimmes Ende nimmt

Während der Fahrt verwickelte der Mann das Mädchen in ein Gespräch über ihre Familie und legte dabei mehrfach den Arm um sie. Ebenso soll er die 13-Jährige aus dem Landkreis München mehrfach mit der Hand an der Hüfte sowie mit dem Knie an den Beinen berührt haben. 

Beim Halt in München soll der Mann laut Bundespolizei versucht haben, den Mund- und Nasenschutz vom Gesicht des Mädchens zu ziehen und es gegen ihren Willen zu küssen. Die 13-Jährige, die in Niederbayern ihre Schwester besucht hatte, hatte im Zug bereits eine Nachricht an einen 15-jährigen Freund geschrieben, der sie am Bahnsteig erwartete und dann auch die Polizei kontaktierte. 

Hauptbahnhof München: Mann belästigt 13-Jährige - und hat dreiste Ausrede parat

Aufgrund der detaillierten Personenbeschreibung und Erzählungen des Freundes konnten Beamte der Münchner Bundespolizei den 22-Jährigen noch am Hauptbahnhof* vorläufig festnehmen. 

Die Bundespolizei ermittelt gegen den Mann wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes sowie sexueller Belästigung. Der Beschuldigte räumte den „Kontakt“ zur 13-Jährigen grundsätzlich ein, schilderte den Sachverhalt aber anders. Er habe geglaubt, dass das Kind älter sei und gab an, er habe sie „nur trösten“ wollen.

Einen ganz anderen Albtraum erlebte ein Sechsjähriger in den USA. Er rettete seiner Schwester das Leben und musste seine Heldentat teuer bezahlen.  (mm/tz) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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