Jetzt pilgern alle zu diesem von ihm entdeckten Ort

„Historischer Moment“: Enormer Ansturm nach spektakulärem Fund mitten in Berlin

Christian Bormann
1 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
2 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
3 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
4 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
5 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
6 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
7 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.
Christian Bormann
8 von 10
Christian Bormann hat offenbar ein 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer entdeckt und erst jetzt öffentlich gemacht.

Ein 37-Jähriger hat einen womöglich historischen Fund mitten in Berlin gemacht und 18 Jahre lang geheim gehalten. Seit alle davon wissen, ist der Ansturm enorm.

Berlin - Auch fast dreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer kommen immer noch Fragmente der Sperranlage ans Licht. Ein Hobbyhistoriker machte jetzt die Entdeckung eines womöglich bislang unbekannten Abschnitts aus den frühesten Tagen der Sperranlage bekannt: Der 80 Meter lange Mauerabschnitt in einem Waldstück in Pankow sei das letzte existierende Stück der Ur-Mauer, sagte der Heimatforscher Christian Bormann der Deutschen Presse-Agentur.

Der 37-Jährige entdeckte die Mauer nach eigenen Angaben bereits vor 18 Jahren. Gemeldet hatte er den Fund den Behörden erst diese Woche. Die „Berliner Zeitung“ hatte zuerst darüber berichtet.

„Die Leute pilgern regelrecht dahin“

Es gibt noch einen weiteren Grund für die Geheimhaltung seit der Entdeckung 1999, schreibt der „Tagesspiegel“. Um „den Ort nicht zu vernichten“, sagt Bormann. „Ich hätte es noch 50 Jahre für mich behalten. Nun habe ich die Notbremse gezogen.“ Weil die Wetterschäden zu groß sind, wagt er den Gang in die Öffentlichkeit. Und schon jetzt ist der Ansturm enorm. „Die Leute pilgern regelrecht dahin“, sagt er. 

Die Behörden hätten Berichte über seinen Fund zunächst nicht glauben können, sagte Bormann. Gesine Beutin von der Gedenkstätte Berliner Mauer sagte, man vermute, dass Bormann tatsächlich einen Teil der Ur-Mauer entdeckt haben könnte. Falls es sich um ein Originalstück der Berliner Mauer handeln sollte, dann wäre dies ein „historischer Moment“, und das Areal müsse geschützt werden, meinte Beutin.

Für diesen Donnerstag erwartet Bormann Besuch vom Europa-Abgeordneten Arne Gericke (Freie Wähler). Der Rostocker Politiker hält Bormanns Fund laut „Berliner Zeitung“ für eine „Entdeckung von europäischer Tragweite“.

lin/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Nur zwölf Flaschen abgefüllt: Auktionshaus versteigert „wertvollsten Whisky der Welt“

Ein Auktionshaus in Edinburgh will den angeblich „wertvollsten Whisky der Welt“ versteigern. Der Wert der Flasche, die 1986 abgefüllt wurde, beläuft sich auf eine …
Nur zwölf Flaschen abgefüllt: Auktionshaus versteigert „wertvollsten Whisky der Welt“

Psychisch Kranker zündet drei Behördenmitarbeiter an

Brennend stürzen drei Männer aus einem Haus in Hamburg - ein 50-jähriger erliegt wenig später seinen Verletzungen. Zwei Schwerverletzte werden mit Rettungshubschraubern …
Psychisch Kranker zündet drei Behördenmitarbeiter an

Todesfall durch Sturmtief „Fabienne“ - jetzt drohen Minusgrade und Frost

Der erste Herbststurm hat am Sonntag das Wetter in Deutschland bestimmt. Der Bahn- und Flugverkehr war gestört. Hier finden Sie den Wetter-Überblick.
Todesfall durch Sturmtief „Fabienne“ - jetzt drohen Minusgrade und Frost

Neue Aufklärungsflüge über brennendem Moor in Meppen geplant

Noch schwelt der Brand auf dem Bundeswehrgelände in Meppen. Die Situation ist aber derzeit stabil. Um den Brand besser zu bekämpfen, analysiert die Bundeswehr die …
Neue Aufklärungsflüge über brennendem Moor in Meppen geplant

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.