Drama kurz vor Silvester

Hund: Silvester-Böllerei kostet Tier das Leben

Tödliches Hunde-Drama kurz vor Silvester. Unbekannte haben am 30. Dezember illegal Böller gezündet. Ein Schäferhund hat sich dabei so erschreckt, dass er in den Tod sprang.

  • Bereits am 30. Dezember wurden in Wolmirstedt Feuerwerk und Böller gezündet
  • Die Knallerei ist jedoch nur an Silvester und am Neujahrstag erlaubt
  • Diese illegale Aktion kostete einem Schäferhund das Leben

Wolmirstedt - Große Tragödie um einen Hund in der Stadt Wolmirstedt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Das Drama um den belgischen Schäferhund-Mix (Zahlen und Statistiken zu Hunden in Deutschland, von extratipp.com*) ereignete sich am 30. Dezember. Tomi, wie der Hund hieß, kam am Abend vor Silvester ums Leben. Der Schäferhund (Hunde: Die teuersten Rassen der Welt, von extratipp.com*) wurde leider nur acht Jahre alt, wie extratipp.com* berichtet.

Der Hund (Kampfhunde in Deutschland - Alle Infos zu gefährlichen Rassen, von extratipp.com*) kam wohl wegen der Knallerei am 30. Dezember ums Leben. Schon vor dem Silvestertag wurden in Wolmirstedt Böller und Feuerwerke gezündet. Doch Feuerwerke sind eigentlich nur am Silvester- und Neujahrstag erlaubt. Die illegale Aktion führte also dazu, dass der Hund (Tödliche Angriffe von Hunden in Deutschland - eine Liste, von extratipp.com*) in den Tod stürzte. Doch was war passiert?

Hund springt in den Tod - Feuerwerke und Böller daran schuld

Hund Tomi kam 2011 in Ungarn auf die Welt. Von dort wurde der belgische Schäferhund-Mix nach Deutschland gebracht. Tomi lebte zunächst im Tierheim in Salzwedel, später dann in Gardelegen. Im Tierheim Wolmirstedt fand ihr dann endlich sein Zuhause, der Hund wurde adoptiert. Umso tragischer ist es, dass der Rüde nur acht Jahre lebte und sein Leben so früh zu Ende gehen musste, darüber berichtet die „Magdeburger Volksstimme“.

Hunde gelten - auch aufgrund ihres sensiblen Gehörs - als sehr schreckhafte Tiere. Der Tathergang lässt sich wie folgt konstruieren: Bereits am Abend des 30. Dezember wurde in Wolmirstedt geballert. Der belgische Schäferhund-Mix Tomi war zu diesem Zeitpunkt auf der Dachterrasse seines neuen Zuhauses. Diese befindet sich auf der Rückseite des Hauses, in dem seine neue Besitzerin wohnte. Plötzlich knallte es so heftig, dass Tomi erschreckte und auf das Dach des Hauses sprang. Das Unglück nahm seinen Lauf.

Schäferhund Tomi kann nur noch eingeschläfert werden

Der Schäferhund kletterte bis hoch auf den First. Oben angekommen, konnte sich Tomi wohl nicht mehr halten und rutschte auf der anderen Seite des Daches ab. Diese Seite zeigt zur Straße. Tomi versuchte sich verzweifelt an den Dachziegeln festzuhalten, doch der Vierbeiner stürzte ab und knallte mit voller Wucht auf die Straße. Ein Radfahrer, der als Zeuge dient, berichtete später von Kratzgeräuschen und einem Schatten, der nicht so schnell zuzuordnen war. Weitere Passanten wurden nach dem Aufschlag des Hundes auf die Szene aufmerksam. Um 19.13 Uhr wurde der Notruf getätigt.

Der Schäferhund lag schwerverletzt am Boden. Neben Ordnungsamtschef Dirk Illgas waren der zuständige Veterinär sowie ein Tierarzt sofort an der Unfallstelle. Der Hund konnte sich nicht mehr bewegen. Der Tierarzt stellte einen Bruch des Rückgrates fest. Er konnte für Tomi nichts mehr tun und musste den Schäferhund einschläfern. Selbst wenn es Dirk Illgas als „tragischer Unglücksfall“ einordnet, so hätte Tomi nicht sterben müssen.

Auch in England ereignete sich eine erschütternde Tat. Eine Frau soll einen Hund für den Geschlechtsverkehr missbraucht haben, wie extratipp.com* berichtet. 

Gleich fünf Hunde haben auf den Philippinen einen 7-jährigen Jungen schlimm verletzt, darüber schreibt extratipp.com*.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Tierheim Wolmirstedt (Fotomontage extratipp.com)

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