Steigender Inzidenzwert

Ist Tübingen bald keine Modellstadt mehr?

Einige Menschen sitzen auf dem Tübinger Rathausplatz in Cafes.
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In Tübingen können Menschen in der Stadt kostenlose Corona-Tests machen.

Das Tübinger Modell ist umstritten: Trotz Corona-Schnelltests steigen die Infektionen inzwischen wieder in der Stadt. Oberbürgermeister Boris Palmer bittet dennoch, das Projekt nicht vorzeitig abzubrechen.

Tübingen - Lange war die Stadt Tübingen das Vorbild im Kampf gegen das Coronavirus in Baden-Württemberg. Doch das ist offenbar vorbei. Obwohl hier auf Corona-Schnelltests gesetzt wird, um den Menschen das Einkaufen, Restaurant- und Theaterbesuche zu ermöglichen, ist der Inzidenzwert mittlerweile stark angestiegen: 110,2 Neuinfektionen pro 100.000 in einer Woche gab es am Dienstag in Tübingen. Oberbürgermeister Boris Palmer musste sich bisher viel Kritik gefallen lassen, vor allem von Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Palmer selbst hat mittlerweile Zweifel am Modellprojekt. Wie BW24* berichtet, droht dem Tübinger Modell der Abbruch: „Testen statt Lockdown ist Wunschdenken“.

*BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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