Kurioses Missgeschick in Italien

Italienerin backt Strudel – und ahnt nicht, wie teuer sie das zu stehen kommt

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Beim Backen hat eine Italienerin buchstäblich „Geld verbrannt“. (Symbolbild)

In Italien hat eine Frau gebacken – ohne zu ahnen, wie teuer es werden würde. Ihr Verlobter auch nicht. Er ist aber schuld.

Padua - Das war eine vergleichsweise teure Mehlspeise! Eine Italienerin hat beim Strudelbacken aus Versehen 40.000 Euro in der Röhre verbrannt. Das berichtet die italienische Tageszeitung La Repubblica.

Warum die Geldscheine ausgerechnet im Backofen lagen? Dem Bericht zufolge steckte wohl ihr Verlobter (40) die Kohle in den Ofen. Der steht demnach aktuell wegen Steuerhinterziehung vor Gericht und wollte die Summe wohl vor den Ermittlern verstecken.

40.000 Euro verkohlt: Verlobter der Frau vor Gericht

Der 40-Jährige wird beschuldigt, 40 Millionen Euro im Ausland vor dem Fiskus versteckt zu haben. Die 40.000 Euro, die im Ofen verschwanden, werten die Ermittler laut La Repubblica als Indiz, dass der Angeklagte vor den Behörden etwas zu verbergen hatte. 

Das Back-Malheur ist bereits 2016 passiert. Doch erst jetzt beim Steuerhinterziehungs-Prozess wurde es dem Repubblica-Bericht zufolge öffentlich. Die Ermittler hätten vor Gericht ein abgehörtes Telefongespräch abgespielt, in dem die Frau ihrer Schwester von der im Ofen verkohlten Kohle erzählte.

Geldscheine in Backofen übersehen: weitere kuriose Fehltritte

Es klingt kurios, dass sie die Geldscheine nicht bemerkt haben soll, als sie den Strudel in den Ofen schob. Aber was weiß man schon? Schließlich verwechseln Menschen offenbar auch Hochprozentiges mit Wasser. Oder Bundeskanzlerin Angela Merkel mit jemand komplett anderem. Und Menschen, die sich in Steuerhinterziehung versuchen, haben schonmal kuriose Einfälle, wie dieser andere Fall zeigt.

Dem Bericht zufolge wurde der 40 Jahre alte Unternehmer 2017 in einem ersten Steuerhinterziehungs-Verfahren freigesprochen. Im Mai 2018 Jahres sei er dann in einem Penthouse in Jesolo bei Venedig erneut verhaftet worden.

40.000 Euro verbrannt: Besitzer war früher Zahnarzt

Der Angeklagte ist demnach im Fürstentum Monaco gemeldet, hat früher als Zahnarzt gearbeitet, und dann seit 1999 mit dem Verkauf von Bannerwerbung auf Websites sein Geld verdient. Auch die 40.000 Euro, die jetzt im Backofen verkohlten? Seiner Freundin hatte er von dem Versteck nichts verraten, so La Repubblica. Ob der 40.000-Euro-Strudel wenigstens gelungen oder ebenfalls verkohlt ist, ist nicht überliefert.

Video: Schwarzgeld oder Casinogewinn?

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