Sorge um Gerichtsmitarbeiter

Justizmitarbeiter an Berlins Gerichten bekommen Schutzwesten

Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich eines Landgerichts. Foto: Patrick Pleul
+
Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich eines Landgerichts. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa) - Die Einlasskontrollen an Berlins Gerichten sollen für Justizmitarbeiter sicherer werden. In diesem Jahr werden 264 Schutzwesten angeschafft, wie die Justizverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Die Kosten liegen bei einer halben Million Euro. Es seien die gleichen Westen wie für Polizisten.

Am Amtsgericht Tiergarten erhielten die Wachtmeister bereits im vergangenen Jahr diese Ausrüstung. Mit 258 Westen sei das Gericht voll ausgestattet worden. Nun werde der Schutz der Mitarbeiter auch an anderen Gerichten weiter ausgebaut, hieß es.

Allein am Gerichtscampus Moabit, zu dem das Amtsgericht Tiergarten zählt, werden bei Kontrollen jährlich 7500 "sicherheitsrelevante Gegenstände" entdeckt.

"Die konstant hohe Zahl von gefährlichen Gegenständen und Waffen, die wir bei Gericht finden, besorgt mich sehr", sagte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Mit einem neuen Konzept sollen Mitarbeiter und Prozessbeteiligte besser geschützt werden.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Coronavirus: Jetzt „explodieren“ die Zahlen am anderen Ende Europas - drastische Konsequenzen drohen

Während die Neuinfektionen in Deutschland auf einem kontrollierbarem Niveau gehalten werden können, steigen die Infektionen in der Balkanregion rapide an. Experten …
Coronavirus: Jetzt „explodieren“ die Zahlen am anderen Ende Europas - drastische Konsequenzen drohen

Europa muss gewaltigen Vulkanausbruch fürchten: Behörden warnen vor Katastrophe - Gefahr für Reisende

Kommt es zu einem Vulkanausbruch in Europa? Nach mehreren Erdbeben warnen die Behörden vor einer weiteren Katastrophe. Auswirkungen hätte das auch für Reisende.
Europa muss gewaltigen Vulkanausbruch fürchten: Behörden warnen vor Katastrophe - Gefahr für Reisende

WHO und RKI wollten bedeutsame Corona-Entdeckung aus München nicht wahrhaben - Hätte es alles verändert?

Hätte man die Ausbreitung des Coronavirus womöglich frühzeitig verhindern oder zumindest eindämmen können? Die New York Times wirft WHO und RKI Fehler vor. 
WHO und RKI wollten bedeutsame Corona-Entdeckung aus München nicht wahrhaben - Hätte es alles verändert?

Wie ER Pizza isst, ist abscheulich - Freundin stellt ihn im Internet bloß

„Ich hätte nicht gedacht, dass es noch schlimmer werden könnte“: Pizza-Fans diskutieren im Netz über die ungewöhnliche Essgewohnheit eines Nutzers.
Wie ER Pizza isst, ist abscheulich - Freundin stellt ihn im Internet bloß

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.