Überall Blut

Känguru bricht in Haus ein und richtet Chaos an

Känguru bricht in Haus in Melbourne ein und richtet Chaos an
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Retter haben das verletzte Känguru auf den Namen „Normen“ getauft.

Mitten in der Nacht schreckte ein heftiger Knall eine Familie im australischen Melbourne aus dem Schlaf. Durch eine Fensterscheibe hatte sich jemand Zutritt ins Haus verschafft. 

Melbourne - Ein ungewöhnlicher Einbrecher hat bei einer Familie im australischen Melbourne ein ganz schönes Chaos angerichtet: Am Wochenende sei in der Nacht ein Känguru durch eine Fensterscheibe in sein Haus eingedrungen und habe dabei einige blutende Wunden davongetragen, sagte Mafi Ahokavo am Montagabend (Ortszeit) dem australischen Fernsehsender Channel Nine.

Schock in der Nacht

Er, seine Frau und sein dreijähriger Sohn hätten gerade geschlafen "und aus dem Nichts hörten wir einen großen Knall", schilderte Ahokavo den nächtlichen Vorfall. Das Känguru zog sich demnach durch die Glasscherben einige Schnittwunden zu, hüpfte panisch im Haus herum und machte eine Menge Unordnung, bevor es erschöpft im Badezimmer niedersank. Ahokavo gelang es, dass Beuteltier dort einzuschließen, bis Rettungskräfte eintrafen.

Die Rettungskräfte versorgten die Wunden des Kängurus und gaben ihm den Namen Norman. Einer der Rettungskräfte, Manfred Zabinskas, schrieb im Online-Netzwerk Facebook: "Der arme Norman war gar nicht so weit weg vom freien Feld, hat aber eine falsche Abzweigung genommen (...) und konnte dann nicht mehr nach Hause zurückfinden." Zwischen den vielen Häusern und Zäunen habe das Tier "das Fenster als seinen einzigen Ausweg gesehen".

Erschöpft liegt das Känguru auf dem Badezimmerboden.

Nach dem Einbruch büxte Norman wieder aus

Norman wurde wegen diverser Fleischwunden weiter behandelt. Nach dem Einbruch am Wochenende folgte am Dienstag aber der Ausbruch: Das körperlich angeschlagene Känguru hüpfte über den Zaun seines Geheges und ward nicht mehr gesehen.

Kürzlich ist ein Känguru im baden-württembergischen Seelbach gesichtet worden und hat für Wirbel gesorgt.

AFP

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