„Highligabend“

Tochter backt für Weihnachten Kekse mit besonderer Zutat - dann müssen Eltern ins Krankenhaus

Kekse, Kerzen und Adventskränze stehen auf einem Tisch.
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Symbolbild: Eine junge Frau backt Kekse für das Weihnachtsfest. Nach dem Verzehr müsse ihre Eltern in einem Krankenhaus behandelt werden.

Eine 24-jährige Tochter backt Kekse für Weihnachten - mit einer speziellen Zutat. Nach dem Verzehr landen ihre Eltern im Krankenhaus. Nun ermittelt die Polizei.

Wismar - „In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei“, singt Rolf Zuckowski in seinem beliebten Weihnachtshit. Das dachte sich scheinbar auch eine 24-jährige Tochter, die für ihre Eltern Kekse backte - mit einer ganz speziellen Zutat. Und diese brachte die Eltern nach dem Verzehr an Heiligabend (24.12.2020) sogar ins Krankenhaus.

Ob die Zutat absichtlich oder aus Versehen in die Kekse geriet, ist dem Polizeibericht aus Rostock nicht zu entnehmen. Es ist auch nicht klar, ob die Eltern wussten, welche spezielle Zutat die Tochter in die weihnachtliche Leckerei hinzugefügt hatte. Das Szenario spielte sich in Wismar ab.

Kurioser Polizei-Einsatz an Heiligabend: Tochter mischt Haschisch in Kekse

Der Rettungsdienst war gleich zwei Mal zu dem Familienhaus gerufen worden. Zuerst hatte der Vater über Schwindel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Herzrasen geklagt. Kurze Zeit später litt die Mutter an den gleichen Symptomen. Bei dem zweiten Einsatz stellte sich dann heraus, dass die 24-jährige Tochter die Weihnachtskekse mit Haschisch gebacken hatte. Deshalb schrieb die Polizei in ihrer Mitteilung später von „Highligabend“.

Kekse mit Haschisch gebacken: Polizei leitet Ermittlungsverfahren gegen Tochter ein

Die Eltern kamen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die Beamten leiteten gegen die Tochter ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Die Kekse mit Haschisch wurden von der Polizei beschlagnahmt.

Auch in Kassel mussten Polizeibeamte zu einem Einsatz an Heiligabend ausrücken. Zwei maskierte Männer wollten einem Kiosk-Besitzer die Einnahmen stehlen. Ein Räuber forderte das Geld und bedrohte das Opfer mit einer Schusswaffe. Der Kiosk-Besitzer gab seine Einnahmen nicht kampflos auf*. (Jan- Frederik Wendt) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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