Albtraum im Schwimmbad

Abfluss zieht Kind unter Wasser - ein Mann verschafft den Rettern wertvolle Zeit

Eine Szene aus dem Polizeivideo: Die Polizisten sind da. Daneben steht Shaun Skursky, der zum Helden wird. 
+
Eine Szene aus dem Polizeivideo: Die Polizisten sind da. Daneben steht Shaun Skursky, der zum Helden wird. 

Es war ein Kampf ums Überleben: Ein Kind wurde in einem Hallenbad in den USA unter Wasser gesogen. Die Rettung gelang, aber es war knapp. 

Myrtle Beach (US-Bundesstaat South Carolina) - Es ist die Horrorvorstellung für jeden Schwimmbad-Besucher: In den USA wurde ein 12-Jähriger von einer Abflusspumpe unter Wasser gezogen. Die Polizei veröffentlichte nun ein dramatisches Video der Rettung. 

Ein verhängnisvoller Fehler

Der Vorfall ereignete sich laut US-Medienberichten in einem Hallenbad eines Drei-Sterne-Hotels. In dem Video ist zunächst zu sehen wie der Junge vergnüglich in einem Becken mit starker Strömung planscht. Er und sein Freund entdecken dann ein Sicherheitsgitter im Boden und heben es hoch. Ein verhängnisvoller Fehler, denn der Zwölfjährige gerät plötzlich in Not! Sein Bein steckt fest, es wird in den Abfluss gesogen und dadurch gerät der ganze Körper unter die Wasseroberfläche. Nun beginnt der Kampf um sein Leben. 

Wertvolle Zeit gewonnen

Badegäste eilen zur Hilfe. Darunter ist der Familienvater Shaun Skursky, der zum Helden wird. Geistesgegenwärtig beginnt er damit, das panische Kind mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung mit Sauerstoff zu versorgen. So gewinnen die Retter wertvolle Zeit. Andere Menschen holen derweil Hilfe. Nach neun Minuten und 18 Sekunden unter Wasser kann das Kind von einem Polizisten befreit werden. Am Beckenrand wird es sofort reanimiert. 

Die gute Nachricht: Der Junge lebt und konnte mittlerweile auch wieder die Klinik verlassen. 

Hier können Sie einen Ausschnitt aus dem Video der Rettung sehen. Warnung: Es enthält dramatische Bilder und kann verstörend wirken. 

Tragische Fälle mit Kindern in Bayern

Tragischer endete ein Freibad-Ausflug einer Turngruppe in Oberfranken. Ein Achtjähriger ertrank. Eine Betreuerin wurde nun wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Es ist ein Urteil, das Jugendbetreuer in ganz Bayern aufhorchen lässt, wie merkur.de berichtet hat

In Germering wurde 2016 eine Frau zur Lebensretterin, die einen Buben aus einem See holte. Der Junge ging ausgerechnet an seinem sechsten Geburtstag unter. Auf merkur.de finden Sie einen Bericht von der dramatischen Rettung. 

mag

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Corona in Deutschland: Massentests hinfällig? Neue Studien zeigen besorgniserregende Tendenz

Immunität ist die große Hoffnung gegen die Coronavirus-Pandemie. Neue Studien weisen nun auf eine besorgniserregende Tendenz hin. 
Corona in Deutschland: Massentests hinfällig? Neue Studien zeigen besorgniserregende Tendenz

Kultusministerin stellt Konzept für neues Schuljahr trotz Coronavirus vor

Kultusministerin Susanne Eisenmann hat ein Konzept vorgelegt, das den Schulbetrieb trotz Coronavirus in Baden-Württemberg regeln soll: Mit möglichst viel Präsenz.
Kultusministerin stellt Konzept für neues Schuljahr trotz Coronavirus vor

Angeklagter wegen Mordes an Fritz von Weizsäcker verurteilt

Bei einem Vortrag in einer Klinik rammte ein Mann dem Chefarzt Fritz von Weizsäcker ein Messer in den Hals. Ohne Reue und Zweifel saß der Täter vor Gericht. Nun fiel das …
Angeklagter wegen Mordes an Fritz von Weizsäcker verurteilt

Vermisste Maddie: Missbrauchte Christian B. weitere Kinder? Portugiesische Polizei schockiert mit unglaublichem Fehler

Hat Christian B. die kleinen Maddie entführt? Ermittler richten bei „Aktenzeichen XY“ eine dringende Bitte an Zuschauer.
Vermisste Maddie: Missbrauchte Christian B. weitere Kinder? Portugiesische Polizei schockiert mit unglaublichem Fehler

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.