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Mann zeigt sich mit Waffe bei Facebook - kurz darauf wird es richtig turbulent

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Künstler Artur Klose mit einer angeblichen Kalaschnikow.
Künstler Artur Klose mit einer angeblichen Kalaschnikow. © Privat/nh

Erst ein Verfahren wegen Volksverhetzung, nun Polizeieinsätze wegen zweier Sturmgewehre: Der umstrittene Künstler Artur Klose sorgt für große Aufregung bei den Behörden.

Kassel - Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat die Polizei in Nordhessen das Haus des umstrittenen Künstlers Artur Klose im Hofgeismarer Stadtteil Hombressen durchsucht. Der 47-Jährige hatte bei Facebook mehrere Fotos von sich mit einer Kalaschnikow AK 47 im Arm veröffentlicht - einer Kriegswaffe.

Gegen Klose wird nun wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt, wie hna.de* berichtet. Der Künstler beteuert, bei seinen Kalaschnikows handele es sich nur um nicht funktionsfähige Attrappen. Zudem fühlt er sich von den Behörden verfolgt.

Klose mit umstrittener Internet-Seite

Zuvor stand der Familienvater bereits wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung vor Gericht, weil er eine Internet-Seite unter der Domain www.kanacken-sind-untermenschen.de betreibt. Auf dem Portal zeigt Klose, "das aggressive Desinteresse am Zusammenleben mit Ausländern", wie er selbst sagt. Das Verfahren wurde am Donnerstag eingestellt - aber nur weil ihm wegen seiner angeblichen Waffen eine höhere Strafe droht.

Bereits im vorigen Jahr hatte der an der Kasseler Kunsthochschule ausgebildete Künstler Schlagzeilen gemacht: Weil er sich vom Kasseler Landrat Uwe Schmidt schlecht behandelt fühlte, fertigte er an seiner Hauswand ein Porträt des SPD-Politikers aus Hundekot an.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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