Hat Palliativ-Team versagt?

Trotz Hilferufen: Krebskranke Frau stirbt zu Hause mit "unmenschlichen Schmerzen"

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Hat die Palliativ-Versorgung versagt? Witwer fühlte sich allein gelassen

Hat hier die Palliativ-Medizin versagt? Limburger fühlte sich in den letzten Tagen mit seiner sterbenden Frau alleine gelassen.

Limburg-Weilburg - Im hessischen Limburg erhebt ein Witwer schwere Vorwürfe gegen das zuständige Palliativ-Team. Seine Frau sei unter "unmenschlichen Schmerzen" gestorben, man habe seine verzweifelten Anrufe ignoriert. 

Mann aus Limburg war mit der Pflege seiner todkranken Frau überfordert

Viele Todkranke wünschen sich, zu Hause zu sterben. Damit das Sterben auch in den eigenen vier Wänden medizinisch begleitet werden kann, gibt es sogenannte Palliativ-Teams. Das ist eine Expertengruppe, bestehend aus Ärzten und Pflegern, die Hausbesuche macht und sich um die Versorgung der Patienten kümmert. Im Fall des Hessen hat es offenbar Missverständnisse zwischen ihm und dem Pflegepersonal gegeben. Gegenüber fnp.de* berichtet er, dass er sich weder ausreichend auf die Situation vorbereitet gefühlt habe, noch tatsächlich 24 Stunden am Tag einen Ansprechpartner gehabt habe. 

Mehrmals um Hilfe gebeten, vom Palliativ-Team vertröstet

Mehrmals sei es vorgekommen, dass er nachts um Hilfe gebeten habe, aber niemand gekommen sei. Im Gegenteil: Die Ansprechpartner hätten ihn sogar abgewimmelt. Das Palliativ-Team wehrt sich gegen die Vorwürfe. Sie haben die Vorgänge genau dokumentiert. 

Die ganze Geschichte lesen Sie auf fnp.de*.

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