Weil er einen Streit schlichten wollte

Eskalation auf Halloween-Party: Polizist von Gästen umzingelt und bewusstlos geschlagen 

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In Mainz wurde ein 32-jähriger Polizist krankenhausreif geprügelt. 

Bei einer Auseinandersetzung auf einer Halloween-Feier wurde ein 32-jähriger Polizist bewusstlos geschlagen und schwer verletzt. 

Mainz - Am 31. Oktober feierte ganz Deutschland die „Nacht des Grauens“ - Halloween. Das aus dem US-amerikanischen Raum stammende Grusel-Fest erfreut sich über die letzten Jahrzehnte hinweg auch in der Bundesrepublik immer größerer Beliebtheit und so zog es auch am Donnerstagabend wieder unzählige Geister, Vampire und Zombies auf die Halloween-Partys des Landes.

Eine Halloween-Feier in Mainz geriet dabei außer Kontrolle und wurde für einen 32-jährigen Polizisten zu einem wahren Alptraum, der im Krankenhaus endete. Doch was war passiert? Auf einer öffentlichen Halloween-Party in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer zehnköpfigen Gruppe von Party-Gästen und dem anwesenden Sicherheitspersonal. Dabei soll unter anderem auch mit Möbeln geworfen worden sein, wie die Polizei Mainz berichtet. 

Mainz: Auseinandersetzung auf einer Halloween-Feier - Polizei-Beamte umzingelt und geschlagen

Der Sicherheitsdienst verständigte darauf die Polizei, die gegen 2.04 Uhr eine Zivilstreife zum Veranstaltungsort schickte. Die zwei Beamten versuchten die Situation zu entschärfen und erteilten den Verantwortlichen einen Platzverweis, dem jedoch nicht Folge geleistet wurde. 

Die auffällige Personengruppe fing daraufhin an, die Polizeibeamten zu umzingeln und griffen den 32-jährigen Kommissar an, der vergeblich versuchte, sich mit dem Einsatz von Pfefferspray zu Wehr zusetzten. Mehrere Männer schlugen den Polizisten zu Boden und traten anschließend weiterhin auf ihn ein. Ein Beteiligter soll dabei wohl gezielt nach dem Kopf des Beamten getreten haben, worauf dieser das Bewusstsein verlor. 

Tätern gelingt zunächst die Flucht - Mainzer Kommissar schwer verletzt

Als eine zweite Zivilstreife zur Unterstützung eintraf, gelang den Täter vorerst die Flucht. Sie konnten jedoch im Laufe der Nacht noch festgestellt und identifiziert werden. Bei den Tatverdächtigen soll es sich um vier Männer zwischen 16 und 30 Jahren handeln. 

Der 32-jährige Beamte erlangte noch Vorort das Bewusstsein wieder und wurde anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Zu einer brutalen Tat kam es am Donnerstag auch in Passau, wo ein Mann auf offener Straße niedergestochen wurde, wie tz.de* berichtet. 

tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

fd

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