Schläger abgetaucht

Nach Bluttat - Polizei jagt gefährlichen Tattoo-Mann

+
Blutiger Streit: Die Polizei Marburg sucht einen Tattoo-Mann (Symbolbild).

Ein Mann flippt in einer Gaststätte völlig aus. Es flossen Blut und Bier - nur eine Kapuze blieb zurück. 

Marburg - Am vergangenen Donnerstag kam es in einer Gaststätte in Marburg zu einem blutigen Kampf mit einem Tattoo-Mann. Es blieben Verletzte zurück, der Angreifer ergriff die Flucht. Wenig später kam es zu einer ähnlichen Schlägerei unweit entfernt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Tattoo-Mann in Marburg: Bierglas als Waffe

Gegen 2.30 Uhr am Donnerstagmorgen (20. Dezember) kam es zu einer brutalen Schlägerei in einer Gaststätte in Marburg. Ein betrunkener Tattoo-Mann schlug dabei mit einem Glas auf einen 44-jährigen Mann ein. Das Opfer erlitt eine blutende Wunde am Kopf, erklärte die Polizei in ihrer Pressemitteilung. Der Angreifer bedrohte weitere Gäste mit dem zerbrochenen Glas und ergriff dann die Flucht. Als Gäste versuchten, ihn aufzuhalten, riss die Pelzkapuze seiner Jacke ab. Er allerdings konnte fliehen, bevor die Polizei Marburg eintraf.  

Er soll vom Typ her kaukasisch sein, etwa 1,85 Meter groß, hat einen Drei-Tage-Bart und eine kurze Undercut-Frisur. Besonders markantes Detail ist ein Tribal-Tattoo, das links am Hals des Flüchtigen von Kragen bis hinters Ohr sichtbar ist. Mit Hilfe dieser Beschreibungen leitete die Polizei Marburg die Fahndung nach dem Tattoo-Mann ein. Allerdings mussten sich die Beamte dann schon um die nächste Schlägerei kümmern. Diese fand ganz in der Nähe statt. Diesmal knallte es, als ein Mann uneingeladen auf einer Hausparty erschien.

Tattoo-Mann in Marburg: Ein oder zwei Täter? 

Die Anwesenden versuchten, ihn aus dem Haus in Marburg zu bekommen, als die Situation eskalierte. Der Party-Crasher wurde gewalttätig und schlug auf einen 24-Jährigen ein. Ein 21-Jähriger wurde von dem Mann ebenfalls verletzt. Auch hier geht es wohl um einen 1,85 Meter großen Mann mit dunklen, zurück gegelten Haaren. Zeugen vermuten eine iranische Herkunft. Über ein Tattoo ist nichts bekannt.

Die Polizei ermittelt nun, ob es zwischen den beiden Schlägereien eine Verbindung gibt. Wegen der räumlichen Nähe ist ein Zusammenhang möglich. Wer Hinweise geben kann, soll sich bei der Polizei Marburg unter der 06421/406-0 melden.

Gerade diskutieren die Leser über diese Meldung: Marburg: Was Rentner aus Sachsen im Bahnhof klaut, macht Polizei sprachlos, wie extratipp.com* berichtet. 

Sarah Pilz

*extratripp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Polizei hört am Flughafen Männer etwas schreien - sofort Festnahme

Zwei Betrunkene haben Nazi-Parolen am Flughafen gebrüllt. Die Polizei schritt ein.
Polizei hört am Flughafen Männer etwas schreien - sofort Festnahme

Frau in VW Golf will Leben retten - und kämpft plötzlich um das Eigene

Schwerste Verletzungen hat sich eine 61-Jährige bei einem Autounfall zugezogen. Tragisch: Die Frau wollte bloß helfen.
Frau in VW Golf will Leben retten - und kämpft plötzlich um das Eigene

Axt-Mord: Große Trauer um Apotheker Mohamed Joune - Täterbeschreibung der Polizei

Der Apotheker Mohamed Joune wurde in Hamburg-Harburg ermordet. Die Polizei veröffentlicht nach der Axt-Attacke eine Täterbeschreibung. Joune wurde nun beigesetzt.
Axt-Mord: Große Trauer um Apotheker Mohamed Joune - Täterbeschreibung der Polizei

Mercedes kracht in Bank - schnell wird klar, was eigentlich los ist

Ein Autofahrer ist mit seinem Mercedes in eine Bank gerast. Augenblicke später ist klar, was vor der Filiale eigentlich passiert ist.
Mercedes kracht in Bank - schnell wird klar, was eigentlich los ist

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.