Erdschatten auf Mond sichtbar

Halbschatten-Mondfinsternis am 5. Juli: Was für ein Ereignis ist das?

Am 5. Juni gibt es in Deutschland eine Halbschatten-Mondfinsternis.
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Am 5. Juli gibt es in Deutschland eine Halbschatten-Mondfinsternis.

Im Juli 2020 gab es eine Halbschatten-Mondfinsternis, die in Teilen Deutschlands sichtbar war. Wir verraten, was für ein astronomisches Ereignis das ist.

  • In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli gab es in Deutschland eine partielle Mondfinsternis.
  • Dabei stand die Erde zwischen Sonne und Mond und warf ihren Schatten auf den Erd-Trabanten.
  • Die MoFi begann sich in den frühen Morgenstunden. Im Süden und Westen Deutschlands gab es die Chance, sie zu sehen.

Update vom 5. Juli 2020: Das Ereignis am Himmel ist vorüber. Die Halbschatten-Mondfinsternis begann in den frühen Morgenstunden des Samstags, den 5. Juli 2020. Ihr Ende war von Deutschland aus nicht mehr zu sehen.

Halbschatten-Mondfinsternis im Juli 2020: Wann und wo kann man sie in Deutschland sehen?

Vorbericht: München - In einer Nacht von Samstag auf Sonntag kommt es zu einer deutlich sichtbaren Halbschatten-Mondfinsternis. Die Erde schiebt sich zwischen Sonne und Mond, sodass ihr Schatten auf den Erd-Trabanten fällt. In den frühen Morgenstunden des 5. Juli, ab 5.07 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ), beginnt die teilweise Verdunkelung des Mondes. Das Ende der Finsternis ist von Deutschland aus nicht mehr zu sehen, denn der Mond verschwindet bis dahin unter dem Horizont. 

Das Phänomen wird als Mondfinsternis bezeichnet. Da der Mond in diesem Fall allerdings nur im Halbschatten der Erde liegt, handelt es sich um eine Halbschatten-Mondfinsternis. Außerdem ist bei solch einem Vorgang Vollmond - so wie in eben dieser Nacht. 

Halbschatten-Mondfinsternis im Juli 2020 teils in Deutschland zu sehen

Das Schauspiel beginnt um 5.07 Uhr und endet um 7:52 Uhr. Der Halbschatten ist in südlichen und westlichen Gebieten Deutschlands zu sehen, ist allerdings sehr klein. Sehen kann man ihn ohnehin nur, wenn man eine freie Sicht hat. Häuser oder Bäume in der unmittelbaren Umgebung können den Blick behindern.

Am besten ist es daher, sich eine exponierte Stelle zu suchen. Etwa einen Hügel, einen Turm oder ein Hausdach. Dann sieht man den Mond am besten und kann vielleicht wirklich etwas erkennen.

Halbschatten-Mondfinsternis ist ein kleines Himmelsereignis

Die Entfernung zwischen Erde und Mond variiert zwischen 356.000 und 406.000 Kilometern. Wenn es zum Zeitpunkt der größten Erdnähe einen Vollmond gibt, spricht man im Volksmund auch von einem Supermond.

Eine Halbschatten-Mondfinsternis ist dagegen vergleichsweise unspektakulär. Die Verdunkelung ist auch generell nicht so gravierend, wie es etwa bei einer Sonnenfinsternis der Fall ist. Bei einer der letzten Finsternisse zeigten sich manche Beobachter daher auch etwas irritiert.

Halbschatten-Mondfinsternis: Mit dem Teleskop sieht man mehr von der MoFi

Für Hobby-Astronomen ist es dennoch ein aufregendes Schauspiel, das sich mit einem Teleskop noch ein bisschen besser beobachten lässt.

Eines der spektakulärsten Himmelsphänomene ist im Juni 2020 zu sehen - auf der Südhalbkugel gibt es eine ringförmige Sonnenfinsternis.

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