Verhängnisvolle Abzweigung

München: Bub (14) läuft unabsichtlich ganzen Marathon: „Als ich merkte, dass ich falsch bin ...“

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Spontane Einheit: In München ist ein 14-Jähriger einen Marathon gelaufen, nachdem er falsch abgebogen war (Symbolbild).

Der 14-jährige Michi ist in München versehentlich einen Marathon gelaufen. Im Ziel gab sich der Teenager betont gelassen. 

München - Im Leben die falsche Abzweigung zu nehmen, kann gewaltige Konsequenzen haben. Für den 14-jährigen Michi aus München ist ein entsprechendes Missgeschick glimpflich ausgegangen. 

Der Teenager war einer der tausenden Teilnehmer beim München-Marathon am Sonntag (13. Oktober). Ursprünglich hatte der 14-Jährige für den 10-Kilometer-Lauf gemeldet. Michi erwischte einen absoluten Sahnetag. Dass er dabei im wahrsten Sinne des Wortes über das Ziel hinausschießen würde, dürfte er beim Frühstück noch nicht geahnt haben. Wie Radio Gong berichtet, lief Michi spontan einen Marathon.

München: Falsch abgebogen - 14-Jähriger läuft spontan einen Marathon

Es war die Abzweigung an der Schwabinger Franz-Joseph-Straße, die Michi zum Verhängnis wurde. Diese trennt das Feld der Marathonläufer von den Sportlern auf der 10-Kilometer-Strecke. Michi bog falsch ab, von nun an war er auf der Marathonstrecke unterwegs.

Im Englischen Garten angekommen, kam dem 14-Jährigen die ganze Sache spanisch vor. Anstatt umzukehren, traf der Teenager eine bemerkenswerte Entscheidung. „Als ich merkte, dass ich falsch bin, war ich schon voll im Englischen Garten und dachte, ich lauf‘ jetzt einfach weiter“, erklärt Michi.

Video: Puls24 berichtet über „spontanen“ Marathon des 14-Jährigen

München-Marathon: Teenager legt absolute Fabelzeit hin

Im Ziel stand für den jungen Sportler eine absolute Fabelzeit auf der Uhr. In drei Stunden und 28 Minuten legte der 14-Jährige den ersten Marathon seines Lebens zurück. Laut einer Focus-Statistik absolvieren männliche Teilnehmer einen Marathon in durchschnittlich 4:59.28 Stunden - was die Leistung des Teenagers umso beeindruckender macht. 

Michi ist nicht der einzige Marathonläufer, der in den letzten Tagen auf sich aufmerksam gemacht hat. In Wien brach der Kenianer Eliud Kipchoge eine historische Bestmarke. Ein offizieller Weltrekord wird daraus allerdings nicht.

Die Münchnerin Angela Wolf (41) riskiert viel: Sie wandert für einen Urlaubsflirt nach Sansibar in Ostafrika aus - jetzt fallen der Frau ein paar Haken auf.

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