Beamter im Dienst verletzt

Autofahrer randaliert auf A43 – Polizei muss Verstärkung anfordern

Mit diesem Frontschaden und ohne Nummernschild fuhr der Mann auf dem Seitenstreifen der A43, als die Polizei aus Muenster ihn anhielt.
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Mit diesem Frontschaden und ohne Nummernschild fuhr der Mann auf dem Seitenstreifen der A43, als die Polizei aus Münster ihn anhielt.

Weil sein Wagen stark beschädigte war, hielt die Polizei aus Münster einen Mann auf der A43 zur Kontrolle an. Doch der Autofahrer reagierte aggressiv – und ein Beamter musste seinen Dienst vorzeitig beenden.

  • Polizei führt Kontrolle auf A43 bei Nottuln durch
  • Autofahrer randaliert und verletzt Polizisten 
  • Strafverfahren in Münster eingeleitet

Nottuln – Weil sie einen Renault auf der A43 entdeckten, der mit einem Frontschaden auf dem Seitenstreifen fuhr und vorne kein Kennzeichen aufwies, stoppten Polizisten aus Münster am Mittwochnachmittag einen Autofahrer. Doch der reagierte aggressiv, wie msl24.de* berichtet.  

Der 34-Jährige aus Wuppertal war "mit den Maßnahmen der Beamten nicht einverstanden", berichtet die Polizei aus Münster, die für den Abschnitt der A43 bei Nottuln zuständig ist. Sie stellte fest, dass der Mann augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand. 

Polizist aus Münster muss Dienst vorzeitig beenden

Deshalb entnahmen die Uniformierten dem Mann eine Blutprobe, die als Beweis bei einem Strafverfahren dienen soll. Da der Mann sich jedoch wehrte, verletzte er einen Beamten leicht – "aber doch so schwer, dass dieser seinen Dienst vorzeitig beenden musste", berichtet die Polizei aus Münster. 

Schließlich forderten die Beamten Unterstützung an und konnten den Autofahrer letztlich fesseln und zur Polizeiwache nach Münster bringen. Sein Renault hingegen wurde von der A43 abgeschleppt. 

Noch kein Unfallort rund um Münster gefunden

Einen Unfallort, der den Blechschaden an der Frontseite des Wagen erklären könnte, haben die Beamten aus Münster bisher allerdings nicht gefunden. Der 34-Jährige muss sich nach Angaben der Polizei nun "einem umfangreichen Strafverfahren" wegen Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht und Widerstandes stellen.

Nur wenige Tage zuvor kam es auf der A43 zu einem Unfall, der für einen Sachschaden von 25.000 Euro sorgte: Bei Münster rammte eine betrunkene Autofahrerin einen weiteren Wagen und beschädigte ihn enorm – doch sie selbst blieb unverletzt

Außerdem musste ein Mann durch das offene Fenster seins Wagens zuhören, wie ein Fahrradfahrer ihn als "Penner!" beleidigt. Als der Autofahrer in Münster ihn damit konfrontierte, sprühte der Randalierer ihm Pfefferspray ins Gesicht. So eskalierte die Situation. 

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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