Verfolgungsjagd auf Autobahn

Lebensgefahr auf der A1! Betrunkene liefern sich illegales Autorennen

Auf der A1 bei Muenster lieferten sich zwei Autofahrer ein gefaehrliches Wettrennen. (Symbolbild)
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Auf der A1 bei Münster lieferten sich zwei Autofahrer ein gefährliches Wettrennen. (Symbolbild)

Lebensmüde verhielten sich zwei Autofahrer auf der A1: Sie lieferten sich ein illegales Autorennen – und waren zu dem stark alkoholisiert.

  • A1 bei Münster
  • illegales Autorennen
  • Fahrer waren betrunken

Münster – Sonntagnacht gegen 1.05 Uhr wurde die Polizei auf der A1 bei Münster auf mehrere Fahrzeuge aufmerksam: Die Autos waren in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs – und vollzogen im Wechsel gefährliche Überholmanöver, wie msl24.de* berichtet.

Die Fahrer blinkten dabei mehrfach mit dem Fernlicht und schalteten die Warnblinkanlage ein und aus. Dabei rasten sie zum Teil bei 160 km/h in "auffälligen Schlangenlinien über die gesamte Fahrbahnbreite" der A1 bei Münster, wie die Polizei mitteilt. Damit brachten sie sich und andere in Lebensgefahr.

Illegales Autorennen auf A1 bei Münster: Polizei greift ein

Nach einer etwa 15 Kilometern langen "lebensmüden Tour" über die A1 bei Münster, so die Polizei, stoppten die Beamten die beiden Autos auf der B58. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um einen Ford und einen VW. Die Polizisten nahmen sofort den Alkoholgeruch wahr, der von den beiden Fahrern ausging. Ein Atemtest vor Ort ergab einen Promillewert von 1,54 bei dem 27-jährigen Ford-Fahrer.

Als der 25-Jährige aus seinem VW stieg, habe er sich kaum auf den Beinen halten können, schreibt die Polizei. Erste Ermittlungen ergaben zudem, dass er gar keinen Führerschein besitzt. Die beiden Männer müssen nun mit einem umfangreichen Strafverfahren rechnen – vor allem, aber nicht nur wegen ihres illegalen Autorennens über die A1 bei Münster.

Erst kürzlich kam es in der Nähe zu einer Verfolgungsjagd: Die Beamten fuhren in Münster einem verdächtigen Autofahrer hinterher. Als der Streifenwagen dann auf eine Kreuzung fuhr, kam es zu einer schweren Kollision. Bei einem anderen Unfall wurde kürzlich eine Radfahrerin schwer verletzt. Die 28-Jährige aus Münster achtete nicht auf den nachfolgenden Verkehr und wurde von einem Transporter erfasst. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen, als die auf die Windschutzscheibe aufschlug.

*Msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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