Muslime bereiten sich auf viertägiges Opferfest vor

In den islamischen Ländern haben die Vorbereitungen zum Opferfest Eid al-Ahda begonnen.
Die viertägigen Feiertage beginnen am Freitag und enden am Montag. Das Fest am Ende der Wallfahrt nach Mekka (Hadsch) erinnert an die Bereitschaft Abrahams, einen seiner Söhne zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen. Abraham wird als Vater der drei Weltregionen Christentum, Judentum und Islam verehrt. Mit dem Fest zum Fastenbrechen nach dem Ramadan ist das Opferfest die wichtigste islamische Feier.
Termin variiert jedes Jahr
Der Termin richtet sich nach dem islamischen Mondkalender und kann jedes Jahr variieren. Am ersten Tag es Fests versammeln sich die Gläubigen in den Moscheen, wo ein besonderes Festgebet abgehalten wird. Beliebtes Opfertier für die rituelle Schlachtung (Schächten) ist das Schaf. Ein Teil des Fleisches wird an Bedürftige verteilt. In der Türkei dürfen die Tiere nur durch ausgebildete Metzger geschlachtet werden. In ländlichen Gebieten kommt es dennoch immer wieder vor, dass Familien das Tier selbst schlachten.
Flüchtlinge: Grenzen für Familienbesuche geöffnet
Viele syrische Flüchtlinge, die in der Türkei leben, waren in den letzten Tagen zu Verwandtenbesuchen vorübergehend in das Nachbarland zurückgekehrt. Die Grenze zwischen der Türkei und Syrien ist eigentlich geschlossen. Die Behörden hatten jedoch schon zum Fest des Fastenbrechens vorübergehend Grenzübertritte von Syrern erlaubt.
dpa