Unbeteiligte Frau getötet

Mutmaßlicher Autoraser mit Haftbefehl als Mörder gesucht

Bei dem mutmaßlich illegalen Autorennen war eine unbeteiligte Autofahrerin getötet worden. Foto: Polizei Duisburg
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Bei dem mutmaßlich illegalen Autorennen war eine unbeteiligte Autofahrerin getötet worden. Foto: Polizei Duisburg
Kollateralschaden: Ein beschädigtes geparktes Fahrzeug nach dem mutmaßlichen Autorennen in Moers. Foto: Arnulf Stoffel
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Kollateralschaden: Ein beschädigtes geparktes Fahrzeug nach dem mutmaßlichen Autorennen in Moers. Foto: Arnulf Stoffel
Weiße Markierungen an der Unfallstelle nach dem mutmaßlichen Autorennen in Moers. Foto: Arnulf Stoffel
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Weiße Markierungen an der Unfallstelle nach dem mutmaßlichen Autorennen in Moers. Foto: Arnulf Stoffel
Die Berliner Kudamm-Raser Marvin N. (l.) und Hamdi H. warten auf ihr Urteil - und das lautete erneut auf lebenslange Haft wegen Mordes. Foto: Paul Zinken
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Die Berliner Kudamm-Raser Marvin N. (l.) und Hamdi H. warten auf ihr Urteil - und das lautete erneut auf lebenslange Haft wegen Mordes. Foto: Paul Zinken
Nach einem illegalen Autorennen in Berlin: Fahrzeugteile auf der Tauentzienstraße. Foto: Britta Pedersen
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Nach einem illegalen Autorennen in Berlin: Fahrzeugteile auf der Tauentzienstraße. Foto: Britta Pedersen

In Moers stirbt eine unbeteiligte Frau bei einem mutmaßlichen Autorennen. Nach dem Tod der 43-Jährigen wird wegen Mordverdachts ermittelt.

Moers (dpa) - Nach dem tödlichen Verkehrsunfall einer völlig unbeteiligten Frau durch ein mutmaßliches Autorennen am Niederrhein wird ein Tatverdächtiger mit Haftbefehl als Mörder gesucht.

Die Staatsanwaltschaft werde zeitnah Namen und Foto des Mannes veröffentlichen, kündigte ein Staatsanwalt am Montag an. Ein internationaler Haftbefehl werde noch geprüft. Es bestehe die Möglichkeit, dass sich der Mann mit kosovarischer Staatsangehörigkeit im Ausland aufhalte. Der Unfall war am Ostermontag in Moers passiert.

Um den Tatvorwurf gegen den zweiten Fahrer rechtlich einordnen zu können, müsse weiter ermittelt werden. Darum sei gegen ihn auch noch kein Haftbefehl beantragt worden. Bei ihm könnte der neue Raser-Paragraf 315d im Strafgesetzbuch Anwendung finden. Damit können Teilnehmer eines illegalen Autorennens seit Oktober 2017 härter bestraft werden. Wird durch ein "verbotenes Kraftfahrzeugrennen" der Tod eines anderen Menschen verursacht, können seither bis zu zehn Jahre Gefängnis verhängt werden.

Zwei Raser sollen sich Ostermontag in PS-starken Autos auf einer zweispurigen Straße in der niederrheinischen Stadt ein illegales Autorennen geliefert haben. Einer der beiden soll dabei nach Zeugenaussagen versucht haben, den anderen zu überholen und auf die Gegenspur gefahren sein. In einer Kreuzung kollidierte er mit dem Kleinwagen einer 43-jährigen Frau, die Tage später starb.

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