Badeunfälle in Deutschland

Mädchen (10) ertrinkt in der Ostsee - Mann (26) stirbt bei Ausflug mit aufblasbarer Badeinsel

Seenotretter in der Ostsee (Symbolfoto).
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Seenotretter in der Ostsee (Symbolfoto).

Ein tragischer Badeunfall hat sich in der Ostsee ereignet: Ein zehnjähriges Mädchen ist vor Travemünde am Samstagnachmittag ertrunken. In NRW ertrinkt ein Mann in einem See.

Travemünde - Gegen 17 Uhr ging ein Notruf bei der Feuerwehr in Lübeck ein. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte daraufhin aus. Wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, sei das Kind am Samstagnachmittag plötzlich beim Schwimmen in der Ostsee untergegangen.

Mädchen (10) ertrinkt beim Baden in der Ostsee

„Wir haben mit einem Großaufgebot nach dem Kind gesucht“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Taucher der Feuerwehr, Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) suchten nach der Zehnjährigen. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 12“ war im Einsatz. Auch Badegäste beteiligten sich nach Medienberichten an der Suche.

„Wir hatten heute etwa fünf bis sechs Windstärken“, erklärte Andreas Wulf, Dienstleiter der Feuerwehr Lübeck der Hamburger Morgenpost. „Das Wasser war aufgewühlt, es gab starke Strömung – das hat die Suche zusätzlich erschwert.“

Gegen 18.00 Uhr fanden Feuerwehrleute den leblosen Körper des Mädchens im Wasser, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Rettungskräfte versuchten noch, das Kind wiederzubeleben. Die Familie der Zehnjährigen werde derzeit seelsorgerisch betreut, hieß es.

Mann ertrinkt bei Ausflug mit aufblasbarer Badeinsel

Ein junger Mann ist bei einem Ausflug mit einer aufblasbaren Badeinsel im Rotter See in Troisdorf bei Köln (Nordrhein-Westfalen) ertrunken. Der 26-Jährige habe sich am Samstag mit zwei anderen Männern auf den See mit einer aufblasbaren Badeinsel treiben lassen. Auf dem See kenterte die Insel. Die Ursache ist zunächst noch unklar. Die drei Männer fielen kopfüber ins Wasser, teilte die Polizei mit. Eine Frau beobachtete das Unglück vom Strand aus. Sie wählt den Notruf gegen 16.08 Uhr und alarmierte die Einsatzkräfte.

„Der 26-Jährige ging als Nichtschwimmer unter, tauchte nochmal ganz kurz auf und ging dann gänzlich unter“, so die Polizei.

Die anderen zwei Männer „konnten gut bis mittelgut schwimmen“. Die beiden sicherten sich gegenseitig und kamen den Angaben zufolge gerade so ans Ufer. Sie blieben unverletzt, heißt es vonseiten der Polizei.

Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnte der 26-jährige Nichtschwimmer von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Die Begleiter wurden durch Notfallseelsorger betreut. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache vor Ort übernommen.

Nach tödlichen Badeunfall - Polizei dringlichen Appell an Badegäste

Der Strandbereich am Rotter See musste bei den Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen geräumt und weiträumig gesperrt werden. Die Polizei weist zudem ausdrücklich in der Pressemitteilung darauf hin, dass Fotos und Videos, die während der Rettungsarbeiten möglicherweise durch Schaulustige, von dem Geschädigten gemacht wurden, zu löschen sind. Eine Speicherung und/oder Verbreitung erfüllt möglicherweise Straftatbestände, so die Polizei. (ml/dpa)

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