1.800 Kubikmeter Müll in Flammen

Feuerwehrmann bei Großbrand verletzt – Kräfte stundenlang im Einsatz

+
Der brennende Müll auf dem Gelände einer Firma in Paderborn.

Großbrand in Paderborn: Am Donnerstagabend kam es zu einem Feuer in einem Entsorgungsbetrieb. Dabei standen 1.800 Kubikmeter Müll in Flammen.

  • Brand in Entsorgungsfirma in Paderborn
  • Bevölkerung gewarnt
  • 60 Feuerwehrleute im Einsatz

Paderborn – In der Südstadt war am Donnerstagabend (27. Juni) eine große Rauchwolke zu sehen. Grund war ein Feuer auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes Peitzmann am Atlaswerk. Auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern brannten Mischabfälle, wie owl24.de* berichtet.

Großbrand in Paderborn: Bevölkerung gewarnt

Die Feuerwehr rückte um 18.35 Uhr aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-Apps NINA und Katwarn gebeten, in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster zu schließen. Die Einsatzkräfte konnten den Brand in Paderborn jedoch relativ schnell unter Kontrolle bringen. Die offene Halle, unter der der Müll gelagert wurde, hat bei dem Brand einiges abbekommen: Durch die enorme Hitze wurden die Stahlträger schwer beschädigt. Ihre Standfestigkeit muss nun durch einen Statiker geprüft werden. Wegen der Trockenheit kam es in Brandenburg ebenfalls zu einem Großbrand. Auf dem betroffenen Gelände wird Munition gelagert. Die Lage ist angespannt. 

Zweiter Einsatz an Brandstelle in Paderborn

Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Er erlitt eine Platzwunde am Kopf. Nachdem der noch glimmende Abfall unter freien Himmel gezogen wurde, sollte endgültig gelöscht werden. Gegen 2.50 Uhr in der Nacht bemerkte ein Sicherheitsmann des Paderborner Unternehmens ein erneutes Glimmen im Müllberg. Deshalb rückten die Einsatzkräfte erneut aus.

Als Brandursache wird eine Selbstentzündung durch Batterien oder ähnliches vermutet. Die Polizei ermittelt noch in dem Fall. Bei dem Brand in Paderborn entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro. Erst im Mai berichtete owl24.de* über einen Großbrand in einer Paderborner Entsorgungsfirma. In diesem Fall wurde das Gebäude jedoch völlig zerstört.

In dieser Woche schockte ein Horror-Unfall an einem Badesee: Owl24.de berichtete von einem jungen Soldaten in Paderborn, der aus einem Baum ins Wasser springen wollte. Dabei verhedderte sich sein Arm in einem Seil und wurde abgerissen.

*Owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Bayerische Oma (91) wird plötzlich Instagram-Star - Enkel verrät rührenden Grund

Oma Lissi (91) und Enkel Christian begeistern mit ihrem Instagram-Account. Besonders der fränkische Humor der 91-Jährigen kommt bei den Followern gut an.
Bayerische Oma (91) wird plötzlich Instagram-Star - Enkel verrät rührenden Grund

Mann ersticht Ex-Freundin (21) - Nachbarin gibt bedrückende Einschätzung ab: „Bei uns im Haus ...“

Am Mittwochabend (11. Dezember) machten Polizisten in einem Münchner Hochhaus einen schrecklichen Fund. Sie entdeckten eine tote junge Frau in einer Wohnung.
Mann ersticht Ex-Freundin (21) - Nachbarin gibt bedrückende Einschätzung ab: „Bei uns im Haus ...“

Mann ersticht Stadt-Mitarbeiter - Polizei nennt beunruhigende Details zum Täter

In Köln wurde ein 47-jähriger Mitarbeiter der Stadt von einem Mann mit einem Messer angegriffen und getötet. Die Kollegin des Toten wurde ins Krankenhaus eingeliefert. 
Mann ersticht Stadt-Mitarbeiter - Polizei nennt beunruhigende Details zum Täter

Mordfall Maria Baumer: Ermittler mit abscheulichem Verdacht - Verlobter immer mehr im Visier

Der Fall Maria Baumer hatte für Schlagzeilen gesorgt. Die Frau wurde 16 Monate vermisst, ehe Pilzsammler ihre Leiche in einem Wald entdeckten. Jetzt gibt es eine …
Mordfall Maria Baumer: Ermittler mit abscheulichem Verdacht - Verlobter immer mehr im Visier

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.