Beamter war im Streifendienst tätig 

Polizist suspendiert - dunkler Verdacht bestätigt sich

In Paderborn steht ein Streifenpolizist im Verdacht, Reichsbuerger zu sein. 
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In Paderborn steht ein Streifenpolizist im Verdacht, Reichsbürger zu sein. 

Ein Polizeibeamter wurde suspendiert. Er soll den sogenannten Reichsbürgern angehören. Die Behördenleitung reagierte mit einer Versetzung.

  • Ein Beamter der Kreispolizeibehörde Paderborn wurde vom Dienst suspendiert. 
  • Der 45-Jährige soll ein Reichsbürger sein. 
  • Im Streifendienst war der Mann tätig. 

Paderborn (NRW) - Ein Beamter der Kreispolizeibehörde in Paderborn soll den sogenannten Reichsbürgern angehören. Wegen des schlimmen Verdachts wurde der 45-jährige Mann nun suspendiert. Ein Disziplinarverfahren wurde gegen den Streifenpolizisten eingeleitet. 

Skandal in NRW: Polizist aus Paderborn soll Reichsbürger sein 

In einer Pressemitteilung der Polizei Paderborn gaben die Ermittler bekannt, dass der beschuldigte Kollege bereits am Mittwoch von seinen Aufgaben freigestellt wurde. "Er stehe im Verdacht, mit Ideologien der sogenannten Reichsbürger zu sympathisieren", heißt es in der Erklärung. Der Beamte wurde im Streifendienst eingesetzt, wie owl24.de* berichtet

Paderborn (NRW): Behördenleitung versetzt auffälligen Polizisten 

Seine Kollegen haben sich schon Ende Oktober über den verdächtigen Polizisten bei ihrem Vorgesetzten beschwert, da der Mann auffällige Äußerungen von sich gegeben haben soll. Die Leitung versetzte den Beamten schließlich in den Innendienst, damit er keinen Kontakt mehr mit den Paderbornern hat. Außerdem wurde dem 45-Jährigen seine Dienstwaffe abgenommen. Bei einem anderen Mitarbeiter bei der Polizei Paderborn wurde kürzlich belastendes Bildmaterial entdeckt, berichtet owl24.de*. 

Staatsschutz urteilt über Polizist aus Paderborn 

Nach der Untersuchung des Staatsschutzes flog der Skandal bei der Paderborner Polizei nun auf. Die Ermittler kamen zu der Entscheidung, den Streifenbeamten, der Reichsbürger sein soll, umgehend vom Dienst freizustellen. Die Suspendierung hat unter anderem zufolge, dass der Polizist die Dienststelle nicht mehr betreten darf.

Reichsbürger erkennen den Deutschen Staat nicht an und meinen daher, die Gesetze hier gelten für sie nicht. Einer der landesweiten Schwerpunkte der Szene ist OWL. Vor einiger Zeit entdeckt ein Autofahrer in Paderborn ein riesengroßes Hakenkreuz auf einer Straße, berichtet owl24.de*.    

Landrat aus Paderborn äußert sich zu dem Polizei-Skandal 

In der Presseerklärung der Polizei meldet sich auch Paderborns Landrat Manfred Müller zu Wort. Der Politiker machte deutlich, dass jegliche Formen extremistischer Ideologien in den Reihen der Polizei nichts zu suchen habe. "Dementsprechend mussten wir schnell handeln und disziplinarische Maßnahmen ergreifen. Bislang liegen gegen den betroffenen Beamten in dieser Sache weder Beschwerden aus der Bevölkerung noch Erkenntnisse zu einem strafrechtlich relevanten Verhalten vor", betonte der Landrat. Einen solchen Polizei-Skandal gab es auch in Hessen, als bekannt wurde, dass dort Beamte mit mit rechtsextremer Gesinnung tätig waren. 

Im nordrhein-westfälischen Bad Laasphe haben Spezialkräfte der Polizei einen mutmaßlichen Reichsbürger festgenommen. Der 52-jährige Mann soll mehrere Amtsträger der Stadt Wuppertal mit dem Tod bedroht haben und mehrere Waffen besitzen.*

*owl24.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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