Auf Kuba

Passagierflugzeug stürzt ab - mehr als 100 Menschen sterben

Kurz nach dem Start stürzte die Maschine ab
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Kurz nach dem Start stürzte die Maschine ab

Kurz nach dem Start ist eine Boeing 737 am Flughafen der kubanischen Hauptstadt Havanna verunglückt. 107 Menschen waren an Bord. 

Havanna - Am internationalen Flughafen von Kuba ist am Freitag eine Passagiermaschine abgestürzt. Das meldete die staatliche kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina. Bei dem Flugzeug handle es sich um eine Maschine des Typs Boeing 737 der mexikanischen Fluggesellschaft Damojh, sagte Luftfahrt-Direktorin Mercedes Vázquez. Die Fluggesellschaft Damojh wurde 1990 in Mexiko gegründet, zur Flotte zählen laut Ministerium lediglich drei Flugzeuge.

Zur möglichen Zahl von Verletzten oder Toten gab es zunächst keine offiziellen Angaben, 107 Menschen sollen an Bord gewesen sein, darunter zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren. Die Besatzung stammt nach Behördenangaben aus Mexiko. Wie die Zeitung „Granma“ berichtete, sollen drei Menschen den Absturz überlebt haben. Sie schwebten noch in Lebensgefahr und seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, hieß es. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel war vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Der Flug war nach Angaben von Prensa Latina auf dem Weg vom Flughafen José Martí in der Hauptstadt Havanna in die Stadt Holguín im Osten der Insel. Auf Videoaufnahmen war eine dichte Rauchwolke in der Nähe des Flughafens zu sehen. Die Maschine war Berichten zufolge kurz nach dem Start abgestürzt.

Es habe sich um den Flug der Nummer DMJ 0972 gehandelt, schrieb die Website „Cubadebate“. Absturzzeit sei 12.08 Uhr Ortszeit gewesen. Auf ersten Bildern waren Feuerwehrleute auf einem Feld zu sehen.

Der letzte größere Unfall einer Passagiermaschine auf Kuba hatte sich 2010 ereignet. Damals war in dem Karibikstaat ein Flugzeug der Airline Aerocaribbean mit Touristen an Bord auf dem Weg vom östlich gelegenen Santiago de Cuba nach Havanna abgestürzt. Alle 68 Insassen, darunter zwei Deutsche, starben.

dpa

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