Rettungsmaßnahmen laufen

Flugzeug auf den Philippinen abgestürzt: 90 Menschen an Bord - Mindestens 29 Tote

Die Absturz-Überreste einer Militärmaschine auf den Philippinen in der Nähe des Flughafen Jolo.
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Rettungskräfte versuchten am Sonntag die 90 Passagiere der Militärmaschine aus den brennenden Trümmern zu retten.

Im Süden der Philippinen verunglückte am Sonntag ein Militärflugzeug bei einem missglückten Landeanflug. Einige Insassen konnten gerettet werden.

Update vom 4. Juli, 12.38 Uhr: Bei dem verunglückten Landeanflug einer Militärmaschine auf den Philippinen sind mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst angenommen. Mindestens 29 seien bei dem Unglück gestorben, teilte der Generalmajor William Gonzales laut afp am Sonntag mit. Mindestens 50 weitere Menschen wurden verletzt. An Bord hatten sich mehr als 90 Menschen befunden. Zunächst war von 85 Passagieren und 17 Toten ausgegangen worden.

Erstmeldung: Manila - 80 Insassen hatte die Maschine des Typs C-130 an Bord, als es passierte: Das Militärflugzeug verpasste bei der Landung in Patikul auf der Insel Jolo die Landebahn, das berichtete der Militärsprecher Cirilito Sobejana laut dpa am Sonntag. Bei dem Versuch, wieder durchzustarten, sei sie abgestürzt.

Mindestens 40 Soldaten hätten das Unglück im Süden des Landes überlebt. „Wir tun unser Bestes, um die Passagiere zu retten“, betonte Sobejana. Wie der Verteidigungsminister des Landes am Sonntag mitteilte, sind bei dem Unglück 17 Soldaten ums Leben gekommen.

Aktuell sollen 29 Menschen den Flugzeug-Absturz auf den Philippinen nicht überlebt haben.

Philippinen: Militärflugzeug stürzt mit 85 Passagieren ab - 40 Überlebende

Die Maschine war den Angaben zufolge in der Hauptstadt Manila gestartet und dann über Cagayan de Oro auf der Insel Mindanao nach Jolo unterwegs. Viele der Soldaten an Bord hatten laut afp-Informationen kürzlich ihre Grundausbildung abgeschlossen und sollten nun auf der Insel stationiert werden. Die Insel liegt im muslimisch geprägten Süden der Philippinen, wo die Armee unter anderem gegen die Islamistengruppe Abu Sayyaf im Einsatz ist.

Abu Sayyaf war in den 90er Jahren mit Geld von Al-Kaida-Führer Osama bin Laden gegründet worden. Besonders die Entführung zahlreicher Ausländer machte die Gruppierung bekannt. (dpa/vs)

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