Sie tauften ihn Freedolin

Kleiner Vogel lebt seit Monaten in Rewe-Markt - Kunden haben jetzt einen schlimmen Verdacht

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Ein kleiner Vogel hat sich in einen Rewe-Supermarkt verflogen. Droht ihm jetzt der Abschuss? 

Im bayerischen Wolfratshausen hat sich ein Vogel in einen Rewe-Supermarkt verflogen - und lebt seit längerer Zeit in der Filiale. Ein Kunde hat einen grausamen Verdacht.

  • Im bayerischen Wolfratshausen lebt seit längerer Zeit ein Vogel in einem Rewe-Supermarkt.
  • Das Tier macht keine Anstalten, die Filiale wieder verlassen zu wollen.
  • Über das weitere Vorgehen mit dem ungewöhnlichen „Mieter“ gibt es verstörende Gerüchte.

Update vom 5. Februar: Der kleine Vogel im Rewe-Markt hat noch immer nicht von alleine den Weg in die Freiheit gefunden. Obwohl die Eingangstüren immer wieder für längere Zeit geöffnet blieben, um ihm die Chance zu geben, hinauszufliegen, lebt der Piepmatz weiterhin irgendwo unter dem hohen Dach des Geschäfts. Die Mitarbeiter haben dem gefiederten Besucher inzwischen den Namen „Freedolin“ gegeben. Laut Rewe-Pressesprecherin Rosmarie Daubenmerkl soll dieser ungute Zustand jedoch bald ein Ende haben. Der Markt habe Lebendfallen bestellt, mit denen Freedolin sanft eingefangen und in die Natur entlassen werden solle, berichtet die Sprecherin. Die Fallen würden in etwa einer Woche eintreffen.

Freedolin im Rewe-Markt: Lebendfallen soll aktiviert werden

Ein Spezialist werde sie aufbauen und aktivieren. Sie werden vermutlich teilweise auch für die Kunden sichtbar sein und „natürlich mit einem entsprechenden Hinweis versehen“, so Daubenmerkl. Einige unserer Leser sowie Kunden sorgen sich wegen der Hygiene in dem Lebensmittelgeschäft. Dazu erklärt Rewe: „Unsere Mitarbeiter kennen die bevorzugten stillen Örtchen des Vogels mittlerweile recht gut und säubern diese regelmäßig gründlich. Es ist keine Ware von den Verunreinigungen betroffen.“

Kleiner Vogel lebt seit Monaten in Rewe-Markt: Kunde hat grausamen Verdacht

Wolfratshausen – Große Aufregung herrscht um einen kleinen Vogel, der im Rewe-Markt am Hans-Urmiller-Ring umherflattert und nicht mehr hinausfindet. Ein Leser hat unsere Zeitung informiert, dass das Tier – ein Spatz oder ähnliches – schon seit längerer Zeit in dem Supermarkt lebt. 

„Er ist wohl während der warmen Jahreszeit durch die ständig offenen Türen in die Verkaufshalle geflogen. Jetzt sind die Türen auf Automatikbetrieb gestellt und öffnen sich nur bei Publikumsverkehr“, schreibt der Wolfratshauser

Vogel in Rewe-Supermarkt: Gerüchte über Abschuss des Tieres

Am Mittwoch sei ihm zu Ohren gekommen, dass der Vogel in Kürze abgeschossen werden solle. Das will der Tierfreund unbedingt verhindern. Es müsse doch auch möglich sein, den Vogel mithilfe eines Käfigs oder ähnlichem lebend zu fangen und in die Freiheit zu entlassen, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung: „Es ist zwar nur ein Vogel, aber eben auch ein Lebewesen.“ Die Rewe-Pressestelle gibt auf Anfrage unserer Zeitung Entwarnung. 

„Der Vogel soll nicht abgeschossen werden. Dies war nie geplant“, erklärt Pressesprecherin Rosmarie Daubenmerkl. Das Markt-Team halte die Eingangstüren täglich, solange es die Temperaturen zuließen, für längere Zeit geöffnet. 

Video: Vögel aus winzigem Spalt gerettet

Tier lebt im Rewe-Supermarkt: Vogel nutzt Chance auf Freiheit bisher nicht

Trotzdem habe der gefiederte Besucher seine Chance, wieder nach draußen zu gelangen, bisher nicht genutzt. Rewe habe sich bereits Rat beim Landesbund für Vogelschutz geholt. Dessen Mitglieder hätten versucht, das Tier mit einem Kescher zu fangen. Aufgrund der Deckenhöhe sei die Aktion leider erfolglos geblieben. Sogar das Veterinäramt sei hinzugezogen worden. 

Rewe-Mitarbeiter mit Rat an Kollegen: „Hoffnung, dass er bald Weg nach draußen findet“

Ein Mitarbeiter, der zur Einschätzung der Lage in den

Markt

gekommen sei, habe dem Personal geraten, die Türen ins Freie weiterhin regelmäßig für längere Zeit zu öffnen. Rosmarie Daubenmerkl schreibt: „Die aktuell milden Temperaturen lassen uns hoffen, dass der

Vogel

bald seinen Weg nach draußen findet.“ 

Nun sorgt ein Schock-Fund bei Rewe für Aufsehen. Ein Kunde fand in einem Fertiggericht eine „schleimige Überraschung“

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Ein Vermieter von Ferienwohnungen hat sich in Garmisch über den nächtlichen Lärm beschwert. Seitdem schweigen die Glocken – aber Ruhe ist im Ort noch lange nicht.*

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