Verdächtiger auf der Flucht

Nach Schüssen auf Bandidos-Rocker - Polizei sucht Serkan D.

+
Die Polizei fahndet nach dem deutsch-türkischen Staatsangehörigen Serkan D. (30). Der Gesuchte steht in dringendem Verdacht, am Dienstagnachmittag (24. April) in Köln zwei Männer durch Schüsse schwer verletzt zu haben.

Nach den Schüssen auf zwei Männer am Dienstagnachmittag mitten in Köln sucht die Polizei mit einem Foto nach dem Tatverdächtigen Serkan D. Der 30-jährige ist auf der Flucht.

Köln - Update vom 26. April 2018: Die Polizei hat am Donnerstag ein Fahndungsfoto von dem deutsch-türkischen Staatsangehörigen Serkan D. (30) veröffentlicht. Der 30-Jährige steht, laut einer aktuellen Polizeimitteilung, dingend im Verdacht am Dienstagnachmittag zwei Männer (30, 33) durch Schüsse verletzt zu haben.

Die beiden Männer waren demnach gegen 15.30 Uhr in einem weißen Lamborghini im Kölner Stadteil Humboldt-Gremberg unterwegs als sie auf Serkan D. trafen. Der Tatverdächtige zog daraufhin eine großkalibrige Schusswaffe und eröffnete das Feuer. Dabei verletzte er beide Männer schwer. Anschließend flüchtete Serkan D. mit einem schwarzen Audi R 8 vom Tatort, so die Polizei.

Polizei sucht Zeugen und warnt

Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise und warnt ausdrücklich zur Vorsicht - der Gesuchte könnte weiterhin bewaffnet sein.

Wie Express.de berichtet, hätten noch in der Nacht auf Donnerstag SEK- und Kripobeamte die Wohnung eines ehemaligen „Hell Angels“-Chapters Ostheim. Doch der Mann wäre untergetaucht. 

Die beiden schwerverletzten Männer wurden in Krankenhäuser gebracht. Nach Medienberichten befinden sie sich außer Lebensgefahr. 

Die näheren Hintergründe sind noch unklar. Möglicherweise habe es sich um Streitigkeiten im Rockermilieu gehandelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. 

Ein oder mehrere Unbekannte hätten gegen 15.30 das Feuer auf die Männer eröffnet und seien mit einem Fahrzeug geflohen. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet.

Nach Informationen der Kölner Zeitung „Express“ (online) sollen die beiden Angeschossenen der Rockergruppe „Bandidos“ angehören. Laut „Bild“-Zeitung ist einer von ihnen der Kölner Bandidos-Chef. Vor Ort habe die Polizei einen weißen Lamborghini sichergestellt, der laut „Bild“ dem Bandido-Chef gehört. Die beiden Angeschossenen seien in den Beinen getroffen worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr.

Zwei Männer wurden nach einem Schusswechsel schwer verletzt. 

dpa/ml

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

30-Jähriger weigert sich zuhause auszuziehen - so urteilte ein Richter

Unglaublich: Weil ein 30-Jähriger nicht bei seinen Eltern ausziehen wollte, wurde der Fall sogar vor Gericht verhandelt.
30-Jähriger weigert sich zuhause auszuziehen - so urteilte ein Richter

Shaq als *NSYNC-Mitglied? Google-Panne amüsiert Justin Timberlake und das Netz

Eine Gesangskarriere strebt Ex-Basketballer Shaquille O‘Neal nicht an. Allerdings wurde er von Google kurzzeitig als Mitglied der Boyband *NSYNC geführt. Ex-Bandboy …
Shaq als *NSYNC-Mitglied? Google-Panne amüsiert Justin Timberlake und das Netz

Autofahrer tappen in Blitzerfalle - weil sie von Verkehrsschild getäuscht werden

Damit konnten sie nicht rechnen: Zahlreiche Autofahrer sind wegen zu hoher Geschwindigkeit geblitzt worden. Dabei trifft sie überhaupt keine Schuld.
Autofahrer tappen in Blitzerfalle - weil sie von Verkehrsschild getäuscht werden

Skandal! Schüler macht sich fast in die Hosen, aber Lehrerin lässt ihn nicht aufs Klo 

Ein skurriler Fall sorgt an der Heinrich-Heine-Schule in Dreieich für Ärger: Weil eine Lehrerin Danilo Dosen in einer Doppelstunde verbot, auf Toilette zu gehen, will …
Skandal! Schüler macht sich fast in die Hosen, aber Lehrerin lässt ihn nicht aufs Klo 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.