Am Silvestermorgen

„Ich habe eben meine Eltern getötet“: Sohn stellt sich der Polizei

Ein Mann gestand am Silvestermorgen eine Bluttat in Rostock.
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Ein Mann gestand am Silvestermorgen eine Bluttat in Rostock.

Ein 39-Jähriger hat am Silvestermorgen in einem Polizeirevier den Mord an seinen Eltern gestanden. Die Beamten fanden kurz darauf die Leichen des Paares.

  • Ein 39-Jähriger hat seine Eltern ermordet.
  • Die Tat gestand er selbst auf einem Polizeirevier.
  • Die Beamten fanden anschließend die Leichen.


Update 1.1. um 11.30 Uhr: Nachdem ein 39-jähriger am Silvestermorgen mutmaßlich seine Eltern getötet hatte, ist gegen den Mann offiziell Haftbefehl erlassen worden. Dies berichtet die Staatsanwaltschaft am Neujahrstag. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Der Mann hatte sich in Rostock bei der Polizei gemeldet und zu Protokoll gegeben, dass er seine Eltern getötet habe. Dies bestätigte sich anschließend bei der Durchsuchung der Wohnung. 

„Ich habe eben meine Eltern getötet“: Sohn stellt sich der Polizei

Update 31.12. um 14.48 Uhr: Der 39-Jährige Sohn wurde nach seinem Geständnis auf der Polizeiwache in Gewahrsam genommen. Zum Motiv gibt es weiter keine Hinweise. Einen Haftbefehl gibt es aktuell noch nicht. Über diesen werde erst am Neujahrstag entschieden, berichtet die Bild.

Erstmeldung: Sohn gesteht Bluttat auf Rostocker Polizeiwache

Rostock - Am Silvestermorgen erlebten die Beamten im Polizeipräsidium Rostock ein blutiges Geständnis. Ein 39-Jähriger Mann kam auf die Wache, um eine Aussage zu machen. Wie die Bild berichtet, sagte er anschließend den schockierenden Satz: „Ich habe meine Eltern getötet“.

Die Beamten fuhren anschließend zur besagten Wohnung. Dabei handelte es sich dem Bericht nach um einen Plattenbau im Stadtteil Dierkow. Hier wollte man die Angaben des Mannes prüfen.

Bluttat in Rostock: Sohn ersticht seine Eltern

Nach dem Öffnen der Tür fanden die Polizisten die vom Sohn beschriebenen Leichen. Sie wurden demnach erstochen. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Harald Nowack dem Blatt: „Die Aussage des Mannes erwies sich als zutreffend. Die Eltern wurden erstochen.“ In dem Bericht heißt es zudem, dass eine Leiche im Schlafzimmer und die andere im Gang gefunden worden sei.

Zunächst wurde nichts über das Motiv des Sohnes bekannt, seine Eltern zu ermorden. Der genaue Tathergang und die Hintergründe sind aktuell Teil laufender Ermittlungen.

Die Tat erinnert an das Massaker in Kitzbühel, bei dem ein Täter Anfang Oktober ein Blutbad anrichtete. Der 25-Jährige erschoss seine Ex-Freundin, deren neuen Freund und die Familie des Mädchens. Als Motiv wird Eifersucht vermutet. Auch dieser Täter stellte sich anschließend selbst der Polizei, indem er eine Wache aufsuchte und die Tat gestand. So ging auch ein Mann in Wien vor, nachdem er seine Familie getötet hatte.

Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich im Überseehafen Rostock* ereignet. Ein Teil eines Krans krachte auf ein Schiff und die Kai-Kante. Ein Video zeigt die Szenen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digitalredaktionsnetzwerks.

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