Dramatische Szenen in Braunschweig

Unfall-Tod: Junge (11) gerät unter Straßenbahn - er hat keine Chance

In Braunschweig kam es zu einem tragischen Unglück. Ein elfjähriger Junge wurde in Niedersachsen von einer Straßenbahn überfahren. Er hatte keine Chance.

  • Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in Braunschweig ein schweres Unglück
  • Ein elfjähriger Junge geriet unter eine Straßenbahn
  • Für den Schüler kam jede Hilfe zu spät

Braunschweig - In Braunschweig ereignete sich am Donnerstagmorgen (16. Januar 2020) ein schreckliches Unglück. An einer Haltestelle in Braunschweig in Niedersachsen wurde ein elfjähriger Junge gegen 14.15 Uhr von einer Straßenbahn erfasst und dabei tödlich verletzt. Über die Hintergründe des tragischen Unglücks berichtet nordbuzz.de*.

Braunschweig: Elfjähriger Schüler wird von Straßenbahn erfasst

Der Junge war den ersten Polizei-Erkenntnissen nach in einer Gruppe von 20 Schülern unterwegs. An der Haltestelle zwischen "Burgundenplatz" und "Bienroder Weg" in Braunschweig in Niedersachsen stolperte er plötzlich und fiel auf die Gleise. Genau in diesem Moment nährte sich eine langsam einfahrende Straßenbahn der Linie 2, diese erfasste den Elfjährigen und überfuhr ihn, wie nordbuzz.de* berichtet.

Bei diesen dramatischen Szenen in Braunschweig wurde der Junge tödlich verletzt. Noch am Ort des Unfalls erlag der junge Schüler seinen Verletzungen und die eintreffenden Einsatzkräfte könnten nur noch seinen Tod feststellen. Die Feuerwehr setze zur Bergung des Jungen einen Kran ein, damit die Straßenbahn angehoben werden konnte, nachdem die Stromleitung der Unglücksbahn abgeschaltet wurde.

Braunschweig: Mitschüler stehen nach dem Unglück unter Schock

Die Mitschüler des toten Schülers, die den schrecklichen Unfall in Braunschweig mit angesehen hatten, sowie Passanten stehen unter Schock. Zwei Mitschüler wurde in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht, elf Weitere wurden in ihrer Schule medizinisch und seelsorgerisch behandelt. Der 39-jährige Fahrer der Straßenbahn, die den elfjährigen Jungen erfasste, wurde ebenfalls nach dem Unglück seelsorgerisch betreut, so ein Sprecher der Polizei.

Ein Sprecher der Feuerwehr versicherte zusätzlich, dass auch die Einsatzkräfte nach dieser psychischen Belastung entsprechende Hilfe erhalten werden. Das Gebiet rund um den Unfallort in Braunschweig wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Erst ab 19 Uhr waren die Bergungs- und Spurensicherungsarbeiten nach dem tragischen Tod des elfjährigen Jungen beendet. Bis dahin gab es enorme Rückstaus im Straßenverkehr und Verspätungen und Umleitungen im Straßenbahn- und Busverkehr.

Braunschweig: Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Noch liegen die Umstände des tragischen Unglücks des toten Schülers an einer Haltestelle in Braunschweig im Dunkeln. Die Polizei vermutet, dass die Schülergruppe der "Astrid-Lindgen-Schule" rund um den elfjährigen Jungen die "Siegfriedstraße" in Höhe der Straßenbahnhaltestelle "Ottenroder Straße" überquerten, als sie auf dem Weg zum Schwimmunterricht waren. Warum der elfjährige Schüler stolperte, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Derweil kam es in Vechta zu einem weiteren Unglück. Ein 81-Jähriger wurde auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst.

Quelle: Nordbuzz.de 

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Fotomontage / picture alliance / dpa

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