Unglück in Niedersachsen

Löwen-Attacke im Serengeti-Park Hodenhagen – Tierpfleger schwer verletzt

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Eine Löwengruppe, aufgenommen im Löwengehege des Serengeti-Parks Hodenhagen.

Schreckliches Unglück im Serengeti-Park Hodenhagen: Ein 24-Jähriger ist von zwei Löwen angegriffen worden.

Update vom 5. Mai: Inzwischen sind weitere Details zu der dramatischen Löwen-Attacke publik geworden. Auf eine Pressekonferenz, die nun auf dem Gelände des Parks abgehalten wurde, will die Bild erfahren haben, dass der junge Pfleger nicht in Lebensgefahr schwebe und auch keine bleibenden Schäden davon tragen werde. Man habe ihn in der Medizinischen Hochschule Hannover mehrere Stunden lang operiert. Durch die Bisse und Prankenhiebe der Tiere habe der 24-Jährige Rippenbrüche sowie Verletzungen an Arm und Bein und am Brustkorb erlitten. 

Laut des Geschäftsführers könne man allerdings von einem Wunder reden, dass der junge Kollege noch lebe. Die Tiere hätten nämlich mehrmals zugebissen und der Pfleger erst durch das Einschreiten zweier Kollegen gerettet werden können. 

Noch nicht geklärt ist, warum der Pfleger das Gehege der Wildtiere betreten habe - zumal die Löwen bereits gefüttert worden waren. Normalerweise hätte er vorher sicherstellen müsse, dass das Gehege leer sei und dann erst die Zäune kontrollieren dürfen. 

Löwen-Attacke im Serengeti-Park Hodenhagen: Das war die Erstmeldung vom 4. Mai

Hodenhagen - Im „Serengeti-Park“, einem beliebten Tier-und Freizeitpark in Hodenhagen, hat sich am Samstagmorgen ein schwerer Unfall ereignet. Wie die Welt in Berufung auf die Sprecherin des Parks berichtet, haben zwei ausgewachsene Löwen dort einen jungen Tierpfleger attackiert.

Durch den Angriff erlitt der 24-Jährige schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Auf dem Weg ins Krankenhaus sei er jedoch ansprechbar gewesen und schwebe nicht in Lebensgefahr. 

Löwen-Attacke im Serengeti-Park Hodenhagen: Raubtiere haben Anlage nicht verlassen

Wie genau es zu der Attacke kommen sollte, ist bislang noch unklar. Es heißt, der Pfleger habe sich während der Fütterung gemeinsam mit den Tieren im Gehege aufgehalten, allerdings in einem für die Besucher nicht einsehbaren Bereich. Dort sollen ihn die beiden kastrierten männlichen Löwen dann angegriffen haben. 

Wie die Sprecherin des Serengti-Parks jedoch betonte, hätten die Tiere die Anlage nicht verlassen, weshalb andere Mitarbeiter oder Besucher nicht in Gefahr gewesen seien. 

Auch ein Pfleger des kongolesischen Virunga Nationalparks gelangte kürzlich in die Öffentlichkeit - allerdings aus einem erfreulichen Grund. 

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