Fake-News und Fake-Accounts

So erkennt man Falschmeldungen im Internet

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Die Macht der Lüge: Fake News im Netz erkennen

Berlin - Fake-News erobern das Internet und sorgen dafür, dass man nicht mehr weiß, wem man glauben soll. Doch es gibt ein paar Tricks, wir man die falschen Meldungen enttarnen kann.

Sie sehen oft aus wie herkömmliche Nachrichten, sind aber manipuliert: Fake News. Es ist nicht immer leicht, diese gezielt verbreiteten Falschmeldungen und manipulierten Videos zu enttarnen. Mit den richtigen Werkzeugen geht das aber leichter. Auf 

Falsche Text

Am besten ist es, sich auf Details zu konzentrieren. Namen von Personen oder Organisationen, die im Text vorkommen, sollten zum Beispiel im Internet gesucht werden. Sind keine oder nur lückenhafte Informationen zu finden, kann das als Warnsignal gelten, dass sie gar nicht existieren. Um die Glaubwürdigkeit zu steigern, verweisen Fake News zudem oft auf etablierte Medien. Beinhaltet der Text Links, sollte daher die Originalquelle gelesen werden. Obacht, wenn der Verweis ins Nichts führt oder der zitierte Text einen anderen Tenor hat.

Unseriöse Homepages

Seriöse Seiten verschleiern ihre Herkunft nicht. Daher sollten immer ein Impressum oder Kontaktmöglichkeiten vorhanden sein. Wie professionell auch eine Homepage daherkommt, so ist es bei unbekannten Seiten ratsam, eine Suche über Whois durchzuführen. Dort sind unter anderem Daten darüber angegeben, wer wann und wo die Webseite registriert hat. Über Archive wie die Wayback Machine gelangt man zu älteren Versionen einer Homepage.

Fotomontagen

Eine Rückwärtssuche - etwa über Google oder Tineye - erkennt, ob ein Foto bereits woanders benutzt wurde oder ähnliche Motive im Netz aufgetaucht sind. Dort gibt man die Bild-URL ein oder lädt das Motiv hoch. Um Bildmanipulationen herauszufinden, können Fotos etwa via 

Geschnittene Videos

Auch vermeintliche Live- oder Augenzeugenvideos können rückwärts gesucht werden. Dazu jagt etwa ein Service von Amnesty International kleine Videoausschnitte - sogenannte Thumbnails - durchs Netz. Oder man checkt einfach via Google Earth, ob die Umgebung zum angeblichen Ort im Video passt. Außerdem können über Seiten wie Sonnenverlauf, Wunderground oder Wolfram Alpha das Wetter und der Schattenwurf zu einer bestimmten Uhrzeit geprüft werden.

Fake-Accounts in den Sozialen Medien

Um keinem Fake-Konto aufzusitzen, gibt es ein kleines Zeichen: den weißen Haken auf blauem Untergrund. Sowohl Facebook als auch Twitter vergeben das Icon an verifizierte Accounts.

dpa

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