Tat im Internet übertragen

Amoklauf in Thailand: 26 Menschen sterben - Täter soll währenddessen auf Facebook gestreamt haben

Überwachungskamera-Material, das den mutmaßlichen Täter zeigt.
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Überwachungskamera-Material, das den mutmaßlichen Täter zeigt.

In Thailand ist ein Soldat Amok gelaufen. 26 Menschen starben - angeblich streamte der Täter seine Tat live im Internet.

  • Im Nordosten Thailands kam es zu einem Amoklauf.
  • Ein Mann hat mit einem Maschinengewehr um sich geschossen.
  • Es gab wohl 26 Tote.

    Update von 8.12 Uhr
    : 26 Tote und 57 Verletzte hat ein Amoklauf in Thailand gefordert - diese Zahlen nannte der thailändische Premier Prayut Chan-o-cha am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Der Premier war zum Tatort in Nakhon Ratchasima, etwa 260 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangkok, gereist. Eine solche Situation habe das Land noch nicht erlebt, sagte der Regierungschef.

    Auslöser der Tat sei ein persönliche Streit zwischen dem Bewaffneten und der Schwiegermutter seines Kommandeurs gewesen, fuhr er fort. Der mutmaßliche Täter soll seinen Amoklauf gefilmt und live bei Facebook gestreamt haben, Medien zitierten den Mann daraus - er sprach demnach von „Rache“ und „Selbstverteidigung“. Das Video wurde kurze Zeit später von der Plattform entfernt, meldet die dpa.

    Amoklauf in Thailand: Mindestens 20 Menschen tot - Sicherheitskräfte erschießen Täter

     Update, 9. Februar, 6.10 Uhr: Die Behörden gehen von mindestens 20 Toten aus. 31 Menschen sollen verletzt worden sein. Der thailändische Soldat ist von der Polizei erschossen worden. Zuvor hatte er sich in einem Einkaufszentrum in der Stadt Nakhon Ratchasima verschanzt. Dort hatte er auch Geiseln genommen. 

Amoklauf in Thailand: Mindestens 20 Menschen sterben - Verdächtiger verschanzt sich

Update von 19.25 Uhr: Nach dem Amoklauf in Thailand steigt die Zahl der Opfer weiter. Mindestens 20 Menschen wurden getötet. Sicherheitskräfte riegelten ein Einkaufszentrum in der nordöstlichen Stadt Nakhon Ratchasima ab, in dem sich der Verdächtige offenbar verschanzt hat, teilten die Behörden am Samstag mit. Polizisten retteten dutzende Menschen aus dem Gebäudekomplex. Berichte über eine Geiselnahme bestätigten die Behörden zunächst nicht.

Bei einer Evakuierungsaktion konnten dutzende Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Polizei erklärte, sie habe die „Kontrolle“ über das Erdgeschoss erlangt. Unterdessen wurden Befürchtungen laut, der Schütze könnte sich unter die aus dem Einkaufszentrum geflohenen Menschen gemischt haben.

17 Tote bei Amoklauf: Soldat schießt in Thailand um sich

Update von 17.30 Uhr: 17 Menschen starben beim Amoklauf eines Soldaten im Nordosten Thailands. Der Amoklauf begann auf einem Militärstützpunkt, dann stahl der Mann ein Fahrzeug und fuhr zu einem Einkaufszentrum. Dort starben die meisten Opfer. Er habe sich dort wohl mit 16 Geiseln verschanzt. 

Soldaten einer militärischen Spezialeinheit befanden sich laut einem Bericht der thailändischen Tageszeitung Khao Sod am Abend noch in dem Einkaufszentrum, um den Schützen zu fassen. Polizisten begleiteten zudem die Mutter des Soldaten zum Ort des Vorfalls. Man hoffe, dass sie ihren Sohn zur Aufgabe bewegen könne, hieß es weiter.

Die örtliche Polizei wies die Anwohner an, ihre Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen und sich von den Tatorten fernzuhalten. Die Straßen um das Einkaufszentrum herum wurden zunächst abgesperrt.

Amoklauf in Thailand: 17 Menschen sterben im Nordosten des Landes

Update von 16.59 Uhr: Bei dem Amoklauf in Thailand sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. 14 weitere seien bei der Tat eines Soldaten im Nordosten des Landes verletzt worden. Das teilte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde mit. Streitkräfte hätte ein Einkaufszentrum abgeriegelt, der Verdächtige sei jedoch noch nicht gefasst worden, wie das Verteidigungsministerium erklärte. 

Der Amoklauf begann in einer Kaserne, dort seien drei Menschen getötet worden, darunter mindestens ein Soldat. Mit einem gestohlenen Armeefahrzeug sei der Schütze dann in die Innenstadt gefahren. Örtliche Medien berichteten darüber, dass der Schütze Waffen aus der Kaserne entwendet habe, bevor er in der Innenstadt um sich schoss. 

Das Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte hätten das Einkaufszentrum "Terminal 21" abgeriegelt, in dem sich der Mann verschanzt habe. Während der Tat veröffentlichte der mutmaßliche Angreifer Fotos und Videos von sich selbst in Kampfausrüstung auf Facebook. Dazu schrieb er: „Niemand kann dem Tod entkommen.“ Das Video wurde inzwischen gelöscht.

Amoklauf in Thailand: Mindestens 14 Menschen sterben

Erstmeldung vom 8. Februar, 16.15 Uhr

Bangkok - Ein Soldat hat bei einem Amoklauf in Thailand mindestens 14 Menschen getötet. Die Angaben schwanken allerdings, teilweise ist auch von 17 Toten die Rede.

Amoklauf in Thailand: Viele Menschen sterben in Einkaufszentrum

Sicherheitskräfte bemühten sich um die Festnahme des Schützen, der in einem Einkaufszentrum mehrere Geiseln genommen haben soll, wie das Militär am Samstag mitteilte. Das Tatmotiv sei noch unklar, sagte Kommandant Thanya Kiatsarn in der Mitteilung weiter.

Die meisten Menschen wurden demnach in dem Einkaufszentrum in der Provinz Nakhon Ratchasima rund 260 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bangkok getötet. Laut Medienberichten soll der Amoklauf aber auf dem nahe gelegenen Militärstützpunkt Surathampithak begonnen haben. Thailändischen Medien zufolge tötete der Soldat auch seinen Vorgesetzten und weitere Militärangehörige.

Fotos kursieren im Netz: Amoklauf in Thailand wurde im Internet übertragen

Der Amoklauf wurde live im Internet übertragen. Ein Polizeisprecher hatte zuvor mitgeteilt, der Mann habe mit einem Maschinengewehr auf unschuldige Opfer geschossen, was zu "vielen Verletzten und Toten" geführt habe.

Der Schütze entwendete ein Armeefahrzeug und veröffentlichte während der Tat Fotos und Videos von sich selbst in Kampfausrüstung. Im Internet kursierende Fotos und Videos zeigten Szenen mit panisch fliehenden Menschen. Zu hören waren mutmaßliche Schüsse aus Automatikwaffen.

Video: Amoklauf: Mindestens 26 Tote, Täter erschossen

Beim Casino Mandala Bay in Las Vegas ist es 2017 zu einer schlimmen Schießerei bei einem Musikfestival gekommen. 59 Menschen starben.

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