Starke Regenfälle 

Unwetter in Kenia: Mindestens zwölf Menschen sterben bei Erdrutsch

Auch im Oktober 2015 waren viele Teile in Kenia überflutet. 
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Auch im Oktober 2015 waren viele Teile in Kenia überflutet. (Symbolfoto)

Heftige Regenfälle suchen derzeit Kenia heim, wodurch Überschwemmungen und Erdrutsche auftreten. Dabei starben mindestens 12 Menschen. 

  • Starke Regenfälle in Afrika verursachen Überschwemmungen.
  • Überschwemmungen führen zu Erdrutschen.
  • Mindestens 12 Menschen starben in Kenia.

Bei einemErdrutsch in Kenia sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die von starken Regenfällen ins Rutschen gebrachten Erdmassen verschütteten nach Behördenangaben in der Nacht zum Samstag mehrere Häuser im Bezirk West Pokot im Nordwesten des ostafrikanischen Landes. Bislang seien zwölf Leichen geborgen worden, die Suche dauere aber noch an.

Eine Tragödie in einem Bergwerk hat sich nach einem Erdrutsch in Myanmar ereignet. Über 100 Menschen sind tot - viele weitere sind noch eingeschlossen.

Überschwemmung verursacht Erdrutsch in Kenia: Menschen verschüttet

Die Such- und Bergungsarbeiten wurden durch neue starke Regenfälle erschwert, "aber wir geben unser Bestes", sagte der Behördenvertreter Apollo Okello. Seinen Angaben zufolge wurden zwei Kinder lebend aus den Trümmern verschütteter Häuser gerettet und ins Krankenhaus gebracht.

Die Rettungskräfte trafen am Samstag erst spät am Unglücksort ein, weil Überschwemmungen und über die Ufer getretene Flüsse auch zur Sperrung von Straßen und Brücken geführt hatten. Nach Angaben des kenianischen Roten Kreuzes wurden auch aus anderen Teilen des Bezirks West Pokot Erdrutsche gemeldet. Die Polizei warnte, die Zahl der Todesopfer könne noch steigen.

Regenfälle in mehreren Teilen Afrikas verursachen Erdrutsche

Kenia ist nicht das einzige Land in Ostafrika, das seit Wochen unter heftigen Regenfällen leidet. In Somalia wurden bereits zehntausende Menschen von den Wassermassen in die Flucht getrieben, im Südsudan wurden ganze Städte überflutet und in Äthiopien und Tansania gab es dutzende Tote bei Erdrutschen und Überschwemmungen. Allein im Südsudan sind fast eine Million Menschen betroffen, die nun auch von Krankheiten und Hunger bedroht sind.

Starkregen und Überschwemmungen in Ostafrika häufen sich

Starkregen und Überschwemmungen sind in Ostafrika keine Seltenheit. Experten bringen die schweren Unwetter in diesem Jahr mit einem Klimaphänomen in Verbindung, dem sogenannten Indischen-Ozean-Dipol, das mit Temperaturschwankungen an der Meeresoberfläche im Westen und Osten des Indischen Ozeans zusammenhängt. Vor der Ostküste Afrikas ist das Meer gerade wärmer als sonst, was zu mehr Verdunstung und stärkeren Regenfällen führt.

Im Oktober kam es auch in Japan zu schlimmen Überschwemmungen. Ursache hierfür war jedoch der Taifun „Hagibis“, der 36 Menschen das Leben kostete. Auf den Philippinen wütet derzeit der Taifun „Phanfone“ und zwingt Tausende in Notunterkünfte

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