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Zwei Tote bei Messerattacke in Zug: Täter schweigt – sein Anwalt nennt neue Details

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Von: Michelle Brey, Martina Lippl

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Bei einer Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg werden zwei Menschen getötet. Ein 33-jähriger Mann wird festgenommen. Er wurde bereits zuvor straffällig.

Update vom 27. Januar, 15.55 Uhr: Zwei Tage nach der tödlichen Attacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg bekommen Reisende ihr Gepäck zurück. Ansprechpartner für die Abholung sei der regionale Kundendialog der Deutschen Bahn, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Dort erhielten die Reisenden die erforderlichen Informationen zur Lagerung und Übergabe ihres Gepäcks.

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien sah nach der Messerattacke von Brokstedt „ein allgemeines Gefühl der Angst und der Verunsicherung“. Am Freitag besuchte sie die Gewerbliche Schule der Stadt Neumünster, die die beiden Todesopfer besucht hatten (siehe Update vom 27. Januar, 10.55 Uhr). „Das ganze Land trauert“, sagte Prien.

Update vom 27. Januar, 11.58 Uhr: Nach der Messerattacke in einem Zug steht das schleswig-holsteinische Brokstedt unter Schock. Mittlerweile gibt es Informationen über den Täter, nun meldet sich sein Anwalt zu Wort und kritisiert die Justiz.

Zwei Tote bei Messerattacke in Zug: Bildungsministerin besucht Schule der Opfer

Update vom 27. Januar, 10.55 Uhr: Nach der Messerattacke von Brokstedt hat Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien an der Schule der beiden Opfer ihre Anteilnahme ausgedrückt. „Ich bin heute hergekommen, um in erster Linie zum Ausdruck zu bringen, dass wir mit den Schülerinnen und Schülern, mit den Lehrkräften, den Sozialarbeitern, den Schulpsychologen gemeinsam trauern. Das ganze Land trauert“, sagte die CDU-Politikerin am Freitagmorgen in Neumünster.

Sie habe sich davon überzeugen können, dass es an der Schule ein sehr gutes Kriseninterventionsteam gebe. Die gesamte Schulgemeinschaft, das gesamte Kollegium arbeitet nach Priens Angaben das Verbrechen gemeinsam mit der Klasse, in die die getötete Schülerin ging, und der Klasse des getöteten Jungen auf.

Update vom 27. Januar, 9.50 Uhr: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien ist am Freitagmorgen in der Schule der beiden Opfer des Messerangriffs von Brokstedt eingetroffen. Die CDU-Politikerin wollte in Neumünster mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern der Walther-Lehmkuhl-Schule sprechen. Im Anschluss will Prien zurück nach Kiel fahren und dort an der Landtagssitzung teilnehmen.

Die 17-Jährige und der 19-Jährige, die bei dem Angriff in einem Zug von Kiel nach Hamburg getötet worden waren, kannten sich und besuchten beide die Gewerbliche Schule der Stadt Neumünster.

Zwei Tote bei Messerattacke in Zug: Täter schweigt – sein Anwalt nennt neue Details

Update vom 27. Januar, 8.43 Uhr: Der 33-jährige Mann, der mutmaßlich bei einer Messerattacke in einem Regionalzug zwei Menschen getötet und mehrere verletzt hat, will sich zur Tat nicht äußern. Laut seinem Rechtsanwalt Björn Seelbach macht der Tatverdächtige von seinem Schweigerecht Gebrauch, berichtet der Spiegel.

Zudem befand der Anwalt gegenüber dem Magazin, dass es ihn gewundert habe, wie schnell sein Mandant nach einer weiteren Messerstecherei vor einigen Tagen aus der Haft entlassen worden war. „Ich war überrascht, dass mein Mandant so plötzlich aus der U-Haft entlassen wurde“, sagte Björn Seelbach. Aus seiner Sicht wäre es „besser gewesen, man hätte ihn auf die Entlassung vorbereiten können“, ergänzte der Jurist. Der 33-Jährige hatte bei einem Streit vor einer Obdachloseneinrichtung einem anderen Mann mit einem Messer in Arm, Hand und Hals gestochen.

Da er Berufung gegen die verhängte Gefängnisstrafe über ein Jahr und einen Monat einlegte, landete der staatenlose Palästinenser in Untersuchungshaft anstatt einer Strafhaft. Dort soll der 33-Jährige einen Mitgefangenen und einen Vollzugsbeamten angegriffen haben. Laut einem schriftlichen Urteil des Amtsgerichts besteht bei dem Mann ein Risiko von 50 Prozent, dass er erneut straffällig wird. Zudem bescheinigte das Gericht ihm keine günstige Sozialprognose. Weil sich aber die U-Haft nach Einschätzung des Landgerichts zu lange hinzog, wurde der Haftbefehl gegen den 33-Jährigen am 19. Januar aufgehoben. Im Zuge dessen hatte ein Psychiater „keine Fremd- und Selbstgefährdung“ bei ihm festgestellt.

Update vom 27. Januar, 8.01 Uhr: Am Tag nach der Messerattacke in einem Regionalzug, bei der zwei Menschen getötet wurden, will die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Brokstedt an die Opfer erinnern. Laut Kirchenkreis Altholstein ist am Freitag für 17.00 Uhr eine Andacht in der Brokstedter Kirche angesetzt. Besucherinnen und Besucher können eine Kerze entzünden. Es soll zudem den Rettungskräften gedankt werden.

Menschen legen nach der Messerattacke in einem Regionalzug Blumen nieder
Menschen legen nach der Messerattacke in einem Regionalzug Blumen nieder. © Marcus Brandt/dpa

Tödliche Messerattacke in Regionalzug: Mutmaßlicher Täter wurde psychiatrisch beurteilt – „Keine Fremd- und Selbstgefährdung“

Update vom 26. Januar, 21 Uhr: Wenige Tage vor der tödlichen Messerattacke im Regionalzug von Kiel nach Hamburg ist der mutmaßliche Täter psychiatrisch beurteilt worden. Dabei wurden keine besondere Auffälligkeiten festgestellt. Schon im Rahmen seiner knapp einjährigen Untersuchungshaft wegen eines Gewaltdelikts sei er in der Hamburger Justizvollzugsanstalt Billwerder psychiatrisch betreut worden, teilte die Hamburger Justizbehörde am Donnerstag mit. Grund für die Betreuung seien Tätlichkeiten gewesen, in die er zweimal während der Haft verwickelt gewesen sei.

„Ein Psychiater hat kurz vor der Entlassung keine Fremd- und Selbstgefährdung festgestellt“, sagte eine Behördensprecherin. Deshalb habe es auch keine belastbaren Anhaltspunkte dafür gegeben, eine rechtliche Betreuung zu beantragen oder den Sozialpsychiatrischen Dienst einzuschalten. „Anders als bei der Außervollzugsetzung eines Haftbefehls bestehen bei der Aufhebung eines solchen keine Möglichkeiten, Auflagen oder Weisungen zu erteilen.“

Tödliche Messerattacke bei Hamburg: Innenministerin stellt Umgang der Behörden mit mutmaßlichem Täter infrage

Update vom 26. Januar, 19.20 Uhr: Die Aufarbeitung nach der Messerattacke in einem Regionalzug in Brokstedt bei Hamburg beginnt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) stellt nach der tödlichen Bluttat in Schleswig-Holstein den Umgang der Behörden mit dem zuvor bereits straffällig gewordenen mutmaßlichen Täter infrage. Es müsse aufgeklärt werden, „wie konnte es sein, dass ein solcher Täter noch hier im Land war“, sagte die Innenministerin am Donnerstag bei einem Besuch in Brokstedt. „Wie konnte das passieren, dass er trotz so vieler Vorstrafen nicht länger in einer Justizvollzugsanstalt war. Wie konnte es passieren, dass er so früh aus der Untersuchungshaft wieder entlassen wurde.“

Als Kritik an der Entscheidung des Hamburger Gerichts wollte Faeser ihre Äußerungen nach der tödlichen Messerattacke bei Hamburg nicht verstanden wissen. „Es geht hier nicht um Schuldzuweisungen“. Es gehe darum, „dass wir aufarbeiten müssen, wo sind Fehler passiert.“ Deutschland habe nicht zuletzt aufgrund der eigenen „dunklen Geschichte“ eine „humanitäre Verpflichtung, auch Geflüchtete aufzunehmen“, sagte sie. „Wir müssen dem nachgehen, warum Menschen, die so gewalttätig sind, noch hier in Deutschland sind.“

Innenministerin Nancy Faeser kommt zum Tatort in Schleswig-Holstein
Innenministerin Nancy Faeser kommt zum Tatort in Brokstedt (Schleswig-Holstein). © Marcus Brandt/dpa

Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) kann ein erteilter Schutzstatus unter bestimmten Voraussetzungen aufgehoben werden. Dies könne bei einem subsidiär Schutzberechtigten etwa der Fall sein, „wenn der Ausländer eine schwere Straftat begangen hat oder er eine Gefahr für die Allgemeinheit oder für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland darstellt“, sagte ein Sprecher zum Aufenthaltsstatus des mutmaßlichen Täters.

Tödliche Messerattacke in Regionalzug von Kiel nach Hamburg: Subsidiärer Schutzstatus könnte aufgehoben werden

Kurz vor der Messerattacke in dem Regionalzug auf dem Weg von Kiel nach Hamburg war der 33-jährige Angreifer auf Beschluss des Landgerichts Hamburg aus der Justizvollzugsanstalt Billwerder entlassen worden, wo er wegen eines Gewaltdelikts in Untersuchungshaft saß. Seit seiner Einreise nach Deutschland 2014 war er nach Angaben der Behörden mehrfach mit Gewaltdelikten auffällig geworden. Dem Mann war subsidiärer Schutzstatus zuerkannt worden, der ihn vor Abschiebung schützte. Dieser Status sollte aber zwischenzeitlich aufgehoben werden – der aktuelle Stand war am Donnerstag unklar.

Messerattacke in Zug bei Hamburg: Faeser und Günther legen in Brokstedt Blumen nieder

Update vom 26. Januar, 18.37 Uhr: Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) haben am Bahnhof in Brokstedt der Opfer des tödlichen Messerangriffs gedacht. Gemeinsam mit Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) und Brokstedts Bürgermeister Clemens Preine legten sie am Wartehäuschen auf dem Bahnsteig weiße Rosen nieder.

Im Anschluss wollten sie mit Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern sprechen, die an dem Einsatz am Mittwoch beteiligt waren. Es sei ihr wichtig, „den Menschen danken zu können, die hier waren und so schnell geholfen haben“, sagte Faeser.

Messerattacke in Regionalzug nach Hamburg: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Täter erlassen

Update vom 26. Januar, 16.31 Uhr: Am Nachmittag wurde der mutmaßliche Täter dem Haftrichter vorgeführt. Wegen zweifachen heimtückischen Mordes und vierfachen versuchten Totschlags wurde er in Untersuchungshaft genommen. Das teilte ein Sprecher der für die Ermittlungen zuständigen Staatsanwaltschaft in Itzehoe mit. Demnach entsprach der zuständige Haftrichter den von der Behörde beantragten Haftbefehl gegen den Mann.

Update vom 26. Januar, 16.25 Uhr: Auch nach der Pressekonferenz bleibt vieles rund um die tödliche Messerattacke unklar. Die Ermittlungsbehörden bemühen sich weiter um eine Aufklärung der Hintergründe. Das Motiv des Täters ist zwar zunächst noch immer unklar. „Nicht die geringsten Hinweise“ gebe es aber für einen terroristischen Hintergrund, sagte Carsten Ohlrogge, leitender Staatsanwalt Itzehoe am Donnerstag. „Wir haben auch keine Hinweise auf andere Dinge, die ursächlich für diese Tatbegehung gewesen sein könnten. Wir haben auch keinen Hinweise auf eine lange geplante Tatbegehung oder Ähnliches.“

Die beiden Todesopfer haben eine Schule in Neumünster besucht. Das teilte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am mit. Sie kündigte an, am Freitag in Neumünster zu sein, um mit Schulleitung, Lehrkräften und den Mitschülerinnen und Mitschülern zu sprechen.

Messerattacke in Zug: Hintergründe der Tat nach Pressekonferenz weiter unklar

Update vom 26. Januar, 14.35 Uhr: Gegen zehn Uhr habe der mutmaßliche Täter am Mittwoch an einem Infopoint in Kiel vorgesprochen. Er sei von dort an das Einwohnermeldeamt verwiesen worden. Dort tauchte er nie auf. Verhaltensauffällig sei er am Mittwoch nicht gewesen. Es sei eine Menge Beweismaterial gefunden worden - darunter Gepäck. Dieses gelte es nun zu untersuchen, informiert Frank Matthiesen, der Leiter der Polizeidirektion.

Messerattacke in Regionalzug: Täter kam 2014 nach Deutschland

Update vom 26. Januar, 14.28 Uhr: Der mutmaßliche Täter gelte nach der Regelung in Schleswig-Holstein nicht als „Intensivtäter“, so Carsten Ohlrogge, leitender Staatsanwalt Itzehoe. In dem Bundesland sei er bislang nicht straffällig geworden. Zuvor saß er aber bereits in U-Haft. „Es handelte sich um den ersten Fall einer Inhaftierung, zudem ohne Bewährung“, sagt er. Die Strafe sei nicht rechtskräftig gewesen.

Von „2020 bis 2021“ habe der 33-Jährige in einer Flüchtlingsunterkunft in Kiel gewohnt, so Christian Zierau, Stadtrat Kiels. Er habe dort ein Hausverbot bekommen, da er mehrfach gegen die Hausordnung verstoßen habe. Der mutmaßliche Täter kam 2014 nach Deutschland. Aus welchem Land er einreiste, fragt ein Journalist. „Das kann ich nicht beantworten“, so Zierau weiter. Man stehe in engem Kontakt mit den Behörden in Hamburg und Nordrhein-Westfalen, wo der 33-Jährige straffällig geworden war, erklärt Sütterlin-Waack. Den Asylantrag habe er vor mehreren Jahren in Nordrhein-Westfalen gestellt.

Messerattacke in Hamburg-Zug: Zunächst keine Details zum Motiv des Täters

Update vom 26. Januar, 14.21 Uhr: Gestern habe sich etwas ganz „schreckliches“ ereignet, so die Ministerin. Sie sei „in Gedanken bei den Opfern der Tat des gestrigen Tages“. Einige Fragen seien noch offen, andere schon beantwortet. Es sei nicht möglich, heute politische Schlussfolgerung zu stellen. Dafür seien die Taten noch „zu frisch“, so Sütterlin-Waack.

Sie bestätigt, dass eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger bei der Messerattacke ums Leben kamen. Die beiden Todesopfer kannten sich. Neben den zwei Toten wurden fünf weitere Menschen verletzt. Zwei von ihnen sind demnach lebensgefährlich verletzt worden. Sie befänden sich, ebenso wie ein drittes Opfer, weiterhin im Krankenhaus, informiert Sütterlin-Waack.

Hinzu komme der Täter, der bei der Festnahme ebenfalls leicht verletzt war. „Nach 24 Zeugenaussagen wurde der Täter im Zug überwältigt. Wie er verletzt wurde, ist unklar“, sagt Sütterlin-Waack. Der Täter habe bei seiner Festnahme keinen Widerstand geleistet. Er befinde sich derzeit in Polizeigewahrsam. Es gebe noch keine Vernehmungsergebnisse. Somit ließen sich zunächst keine Schlüssel auf das Tätermotiv ziehen. Der 33-Jährige soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Update vom 26. Januar, 14.16 Uhr: Die Pressekonferenz zur tödlichen Messerattacke beginnt. Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und dem Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Matthiesen, informieren über den Ermittlungsstand. 

Messerattacke bei Zug in Brokstedt: Todesopfer kannten sich 

Update vom 26. Januar, 13:40 Uhr: Neue Details im Fall der tödlichen Messerattacke in einem Zug bei Brokstedt in Schleswig-Holstein: Noch kurz vor der Tat war der mutmaßliche Täter am Mittwoch in der Kieler Ausländerbehörde. Der 33-Jährige habe eine Aufenthaltskarte beantragt, sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Donnerstag in einer Sondersitzung des Landtags. Von dort sei er zum Einwohnermeldeamt geschickt worden.

Auch zu den Opfern sind weitere Erkenntnisse bekannt. Zu Tode kamen demnach eine 17-Jährige und ein 19-Jähriger aus der Region. „Sie kannten sich“, so Sütterlin-Waack. Am Morgen hatte die Ministerin das Alter des Mädchens noch mit 16 Jahren angegeben. Die Zahl der Verletzten hat Sütterlin-Waack ebenfalls aktualisiert. Demnach wurden dabei fünf Menschen und der Täter selbst verletzt. Zunächst war von sieben Verletzten die Rede gewesen. Drei Menschen seien noch im Krankenhaus, zwei davon wurden operiert, sagte Sütterlin-Waack. Zwei weitere Reisende seien bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Ab 14 Uhr wird Sütterlin-Waack gemeinsam mit dem Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Matthiesen, über den aktuellen Ermittlungsstand in einer Pressekonferenz informieren.

Update vom 26. Januar, 12:27 Uhr: Der mutmaßliche Täter von Brokstedt war nach dpa-Informationen mehrere Jahre lang im nordrhein-westfälischen Euskirchen gemeldet und wurde in der Zeit mehrfach wegen verschiedener Straftaten auffällig. Laut Sicherheitskreisen ging es unter anderem um Verfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Ladendiebstahls und sexueller Belästigung. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Laut Bild spielten sich die Taten zwischen 2015 und 2020 in Euskirchen, Bonn, Bad Münstereifel und Köln ab.

Messerattacke in Zug bei Brokstedt: Mutmaßlicher Täters saß bis vor kurzem in JVA Hamburg

Update vom 26. Januar, 11:31 Uhr: Der mutmaßliche Täter von Brokstedt saß bis vor kurzem noch in einer Hamburger Justizvollzugsanstalt (JVA). Grund sei ein Körperverletzungsdelikt gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach dpa-Informationen war der Mann in der Hamburger JVA Billwerder untergebracht. Zuletzt war der staatenlose Palästinenser nach Polizeiangaben ohne festen Wohnsitz.

Update vom 26. Januar, 10.54 Uhr: In dem Regionalzug gab es nach Polizeiangaben keine Videoüberwachung. Die Polizei hat eine Telefonnummer für Zeugen eingerichtet und bittet Mitfahrer des Zuges, die noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, sich unter +49 4821 602 2002 zu melden. Unter der Nummer sei zudem ab sofort das Bürgertelefon erreichbar, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Messerattacke in Zug: Polizei nennt neue Erkenntnisse – Todesopfer 16 und 19 Jahre alt

Update vom 26. Januar, 10.12 Uhr: Bei den beiden Todesopfern des Angriffs handelt es sich um eine 16 Jahre alte Jugendliche und einen 19 Jahre alten Mann. Das sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack am Donnerstag vor Beginn einer Landtagssitzung. Das Parlament begann seine Sitzung mit einer Gedenkminute für die Opfer des Angriffs, bei dem auch sieben Menschen verletzt wurden. „Die Eltern sind jetzt informiert“, sagte die CDU-Politikerin. Die Verletzten seien versorgt.

Auf die Frage nach einem Tatmotiv erklärte sie: „Wir sind mit Hochdruck dabei, sämtliche Fakten zusammenzutragen“. Weitere Informationen soll es bei einer Pressekonferenz geben, die für 14.00 Uhr anberaumt ist.

In Brokstedt kam es in einem Regionalzug zu einem tödlichen Messerangriff. Die Polizei ist vor Ort im Einsatz.
In Brokstedt kam es in einem Regionalzug zu einem tödlichen Messerangriff. Die Polizei ist vor Ort im Einsatz. © Sebastian Peters

Beide Opfer erlitten nach Angaben einer Polizeisprecherin schwerste Stichverletzungen, die zum Tod geführt haben. Die Stichwaffe des Täters habe die Kriminalpolizei sicherstellen können. Details dazu nannte sie zunächst nicht.

Messerattacke in Zug bei Brokstedt: Opfer sind eine Frau und ein Mann

Update vom 26. Januar, 9.34 Uhr: Bei den beiden Opfern des tödlichen Angriffs in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg handelt es sich um einen Mann und eine Frau. „Die Opfer sind einmal weiblich und einmal männlich. Alles Weitere folgt im Laufe des Tages“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag in Itzehoe. Die Identität der beiden Toten sei ebenfalls geklärt. „Da werden wir heute sicher auch was sagen.“ Der Zustand und die Schwere der Verletzungen der übrigen Opfer war am Morgen zunächst unklar.

Ob es bereits eine Obduktion der beiden Todesopfer gegeben hat, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen. Beide hätten schwerste Stichverletzungen gehabt, die zum Tod geführt haben. Die Stichwaffe des Täters habe die Kriminalpolizei sicherstellen können. Details dazu nannte sie zunächst nicht.

Messerangriff in Regionalzug: Schleswig-Holstein mit Trauerbeflaggung

Update vom 26. Januar, 6.19 Uhr: Zum Gedenken an die Opfer der tödlichen Messerattacke in einem Regionalzug gilt in Schleswig-Holstein an diesem Donnerstag Trauerbeflaggung. An den Dienstgebäuden aller Behörden und Dienststellen des Landes werden die Fahnen auf Halbmast wehen, wie Innenstaatssekretärin Magdalena Finke mitteilte. Sie rief zudem unter anderem alle Kreise und Gemeinden auf, dem Beispiel zu folgen.

Am Abend teilte die Polizei mit, dass die Ermittlungen weiter andauerten. Vor Ort in Brokstedt seien die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen, der Zug habe den Bahnhof mittlerweile verlassen. Schleswig-Holsteins Justizministerin Kerstin von der Decken (CDU) teilte mit, dass ein Hilfetelefon für die Betroffenen eingerichtet worden sei.

Messerangriff in Regionalzug: Ermittlungen zu Identität der Toten

Update vom 25. Januar, 22.12 Uhr: Zum Zeitpunkt der Tat waren rund 120 Fahrgäste im Regionalexpress RE 70 von Kiel nach Hamburg. Zwei Menschen sind getötet worden und sieben verletzt.

„Die Identitäten der Getöteten und der Verletzten stehen bis jetzt nicht zweifelsfrei fest“, teilt die Polizei Itzehoe am Mittwochabend mit und kündigt für Donnerstag weitere Informationen an. Vor Ort am Bahnhof Brokstedt sind die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen, heißt es zudem. Der Zug hat den Bahnhof verlassen.

Messerattacken in Zügen und Bahnhöfen sind schon lange kein Einzelfall mehr. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu ähnlichen Vorfällen.

Trauerbeflaggung nach tödlichem Messerangriff in Regionalzug

Update vom 25. Januar, 22 Uhr: Zum Gedenken an die Opfer hat das Innenministerium in Schleswig-Holstein Trauerbeflaggung an den Dienstgebäuden aller Behörden und Dienststellen des Landes angeordnet. Die Flaggen sollten am Donnerstag auf halbmast gesetzt werden, teilte das Ministerium mit. Unter anderem den Kreisen und Gemeinden empfiehlt das Ministerium, sich der Trauerbeflaggung anzuschließen.

Zwei Tote bei Messerattacke im Zug: Mutige Passagiere stellen sich Täter entgegen

Update vom 25. Januar, 21.20 Uhr: Fast sechs Stunden nach der Messerattacke mit zwei Toten und sieben Verletzten in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg ist der normale Verkehr auf der Strecke am Abend langsam wieder angelaufen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Polizei habe den Bahnhof in Brokstedt kurz nach 20.30 Uhr wieder freigegeben, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Der Zug sei vom Bahnhof weggefahren worden.

Einsatzkräfte der Feuerwehr reinigen den Bahnsteig, der Schauplatz eines Verbrechens, aber auch ein Platz geworden ist, an dem einige Passagiere besonders mutig gewesen sind. Zeugen hielten den Angreifer fest, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Sie hätten „wohl den Täter davon abgehalten, Schlimmeres zu begehen“, sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack und dankte denjenigen, die „so mutig“ seien, sich „dem Täter entgegenzustellen“.

Im Zug hätten Reisende den Angreifer mit Koffern beworfen, schreibt die Bild.

Panik nach Messerattacke im Regionalzug: Augenzeuge schildert dramatische Szenen

Update vom 25. Januar, 20.47 Uhr: Ein sichtlich erschütterter Augenzeuge schildert bei ntv, wie die Fahrgäste aus dem Zug flüchteten. „Auf einmal rannten alle Passagiere mit aller Wucht raus.“ Dann habe er seine Sachen genommen und sei hinterhergerannt. Durch mehr als fünf Wagen sei alles voller Blutspuren gewesen.

Nach dem Messerangriff mit zwei Toten in der Regionalbahn sind noch viele Fragen offen. Lesen Sie hier, was über die Tat und ihre Hintergründe bekannt ist – und was nicht.

Zum Zeitpunkt der Messerattacke sind nach Angaben der Polizei 120 Menschen im Zug gewesen. „Das muss ein sehr großes Chaos gewesen sein“, sagte eine Sprecherin der Polizei Itzehoe am Mittwochabend. Nach dem Angriff wurden etwa 70 Zeugen von der Polizei befragt und betreut. Die Landesregierung hat ein Hilfetelefon für Betroffene eingerichtet.  

Update vom 25. Januar, 20 Uhr: Das Entsetzen nach der tödlichen Messerattacke in einem Pendlerzug von Kiel und Hamburg ist groß. Zwei Menschen sind getötet worden und sieben verletzt worden, drei davon schwer. Der Bahnhof Brokstedt ist von der Polizei abgesperrt. Ermittler sichern Spuren am Tatort in dem 200-Einwohnerdorf.

In dem Regionalexpress muss es kurz vor 15 Uhr zu dramatischen Szenen gekommen sein. Augenzeugen zufolge brach Panik in dem Zug aus. Gegen 14.55 Uhr stach ein 33-Jähriger, laut Polizei, mit einer Stichwaffe auf Fahrgäste ein. Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei ein. Der Zug wurde daraufhin am Bahnhof Brokstedt gestoppt. Dann verlagerte sich das Geschehen auf den Bahnsteig.

Tödliche Messerattacke im Regionalzug: Mutmaßlichen Täter werden mindestens zwölf Straftaten vorgeworfen

Update vom 25. Januar, 19.22 Uhr: Nach der tödlichen Messerattacke im Regionalexpress steht die Identität des mutmaßlichen Täters fest, teilt die Polizei Itzehoe mit. Es handelt sich um einen 33 Jahre alten, staatenlosen Palästinenser. Der Mann sei mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gekommen. Der 33-Jährige aus Gaza reiste laut Spiegel-Informationen im Dezember 2014 in die Bundesrepublik ein. Er erhielt demnach im Juli 2016 subsidiären Schutz, allerdings wäre ein Rücknahmeverfahren dieses Titels eingeleitet worden. Zuletzt lebte A. im Raum Kiel. Der mutmaßliche Täter ist polizeibekannt. Ihm wurden mindestens zwölf Straftaten vorgeworfen, heißt es. Darunter gefährliche Körperverletzung, ein sexueller Übergriff, Missbrauch von Scheckkarten und Bedrohung. Wie schon zuvor berichtet, sei er vor sechs Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Die Polizei hat ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 04821 / 6022100 eingerichtet.

Etwa 120 Fahrgäste waren mit dem Pendlerzug unterwegs, als der 33-jährige Tatverdächtige mit einer Stichwaffe auf Reisende einstach. Viele davon müssten noch ihre Aussage machen, berichtet ntv.de.

Messerattacke im Zug zwischen Kiel und Hamburg: Was ist zum Tathergang bekannt

„Es ist ein furchtbarer Tag“ – Ministerpräsident Günther gibt Statement nach der Messerattacke ab

Update vom 25. Januar, 19.07 Uhr: Ministerpräsident Daniel Günther gibt ein Statement vor der Presse ab. Er habe tiefe Trauer und sei bestürzt von dieser sinnlosen Tat. „Es ist ein furchtbarer Tag“, sagte Günther.

Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) drückte nach der Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg ihr Mitgefühl aus. „All unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser furchtbaren Tat und ihren Familien“, schreibt die Politikerin auf Twitter. Dies sei eine „erschütternde Nachricht“.

Tödliche Messerattacke im Pendlerzug: Mutmaßliche Täter soll vor einer Woche in U-Haft gewesen sein

Update vom 25. Januar, 18.33 Uhr: Die Polizei ist mit einem Großaufgebot am Bahnhof Brokstedt (Schleswig-Holstein) vor Ort. Zwei Menschen sind bei einer Messerattacke im Regionalzug von Kiel nach Hamburg getötet worden, mehrere verletzt. Eine verletzte Person schwebt noch in Lebensgefahr.

Die Polizei versucht sich aktuell einen Überblick zu verschaffen. „Die Hintergründe sind noch unklar, ebenso wie die Identitäten der Geschädigten“, sagte die Polizeisprecherin. Zur Zahl der Verletzten sind unterschiedliche Angaben in Medienberichten zu finden. Auch zur Altersangabe des mutmaßlichen Täters. Laut Polizei soll er zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Laut einer Sprecherin des Innenministeriums ist er zwischen 24 und 35 Jahre alt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und muss im Krankenhaus behandelt werden. Nach Informationen von 24hamburg.de soll es sich um einen staatenlosen Palästinenser handeln.

Wie die Welt berichtet, soll sich der mutmaßliche Täter noch bis vor knapp einer Woche in Untersuchungshaft befunden haben. Er soll bereits durch Gewalt- und Sexualdelikte polizeilich aufgefallen sein.

Die Nachrichtenagentur dpa hatte zuvor berichtet, der mutmaßliche Angreifer sei bislang nicht als Extremist aufgefallen, er soll aber bei der Festnahme einen geistig verwirrten Eindruck gemacht haben.

In Brokstedt kam es in einem Regionalzug zu einem tödlichen Messerangriff. Die Polizei ist vor Ort im Einsatz.
In Brokstedt kam es in einem Regionalzug zu einem tödlichen Messerangriff. Die Polizei ist vor Ort im Einsatz. © Sebastian Peters

Update vom 25. Januar, 17.59 Uhr: Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich nach Angaben einer Sprecherin der Polizei Itzehoe um einen jungen Mann im Alter zwischen 20 und 30 Jahren handeln.

Polizei zum mutmaßlichen Täter: Mann im Alter zwischen 20 und 30 Jahren

Nach vorläufigen Erkenntnissen war der mutmaßliche Angreifer bislang nicht als Extremist aufgefallen. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr, gibt es erste Hinweise, dass der Täter geistig verwirrt sein könnte.

Messerattacke am Bahnhof Brokstedt – Notrufe bei der Polizei gingen um 14.45 Uhr ein

Update vom 25. Januar, 17.37 Uhr: Zwei Menschen sind bei dem Messerangriff am Bahnhof Brokstedt ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer verletzt und zwei leicht, das teilte die Polizei mit. Offenbar ist der mutmaßliche Täter wohl schon im Zug kurz vor der Ankunft im Bahnhof Brokstedt auf die Reisenden losgegangen.

Erste Notrufe gingen wohl nach ersten Erkenntnissen gegen 14.45 Uhr bei der Polizei ein. Am Bahnhof Brokstedt seien die Fahrgäste auf den Bahnsteig gedrängt. Der mutmaßliche Täter sei dort von Ersthelfern und Einsatzkräften überwältigt worden. Auch der Angreifer sei bei der Tat verletzt worden, bestätigte eine Polizeisprecherin vor Journalisten. Er sei in eine Klinik eingeliefert worden.

Ein Polizist steht vor einem Regionalzug im Brokstedt. Am Mittwoch, dem 25. Januar, kam es zu einem Messerangriff
Ein Polizist steht vor einem Regionalzug im Brokstedt. Am Mittwoch, dem 25. Januar, kam es zu einem Messerangriff © Sebastian Peters

Aktuelles zur Gewalttat in Pendlerzug Kiel Hamburg RE 7

Update vom 25. Januar, 17.06 Uhr: Am Bahnhof Brokstedt (Schleswig-Holstein) sind zwei Menschen bei einem Messerangriff am Mittwochnachmittag ums Leben gekommen. Fünf Menschen wurden verletzt. Ein Unbekannter soll mit einem Messer Reisende am Bahnsteig attackiert haben. Anfangs wurde berichtet, dass sich der Angriff in einem Regionalzug auf dem Weg nach Hamburg ereignete.

Die Tat ereignete sich kurz vor 15 Uhr vor der Ankunft eines Zuges im Bahnhof Brokstedt im Kreis Steinburg. Der mutmaßliche Täter wurde am Bahnhof Brokstedt von der Polizei festgenommen. Hintergründe seien noch unklar. Die Polizei sperrte den Bahnhof großräumig ab.

Update vom 25. Januar, 16.47 Uhr: Die Bundespolizei bestätigt zwei Tote bei dem Messerangriff im Zug, teilt die Nachrichtenagentur afp mit.

Messerattacke im Regionalzug: Polizei bestätigt zwei Tote und fünf Verletzte

Update vom 25. Januar, 16.43 Uhr: Bei einer Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg sind zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden. Das sagte die Innenministerin von Schleswig-Holstein, Sabine Sütterlin-Waack, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Bahnhof Brokstedt nach Messerattacke gesperrt: Hintergründe der Tat noch unklar

Ursprungsmeldung vom 25. Januar: Im Zug von Kiel nach Hamburg soll ein Mann kurz vor 15.00 Uhr vor der Ankunft im Bahnhof Brokstedt mit einem Messer auf Reisende losgegangen sein. Nach ersten Erkenntnissen seien dabei sieben Menschen verletzt worden, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Laut 24hamburg.de soll es auch Tote gegeben haben. Darüber berichtet auch RTL unter Berufung auf einen Sprecher der Bundespolizei.

„Bisher kann ich noch nichts bestätigen“, sagte Pressesprecher der Bundespolizei Wulf Winterhoff auf Anfrage von Merkur.de von IPPEN.MEDIA - Stand 16.28 Uhr.

Messerangriff in Regionalzug Kiel nach Hamburg: Mehrere Verletzte

Zwei Tote bei Messerattacke im Regionalzug: Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr und Rettungsdienste sind an einem Bahnübergang in der Nähe von Bahnhof Brokstedt im Einsatz.
Zwei Tote bei Messerattacke im Regionalzug: Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr und Rettungsdienste sind an einem Bahnübergang in der Nähe vom Bahnhof Brokstedt im Einsatz. © Jonas Walzberg/dpa

Polizisten hätten den mutmaßlichen Täter kurz darauf in Brokstedt festgenommen, berichtet die dpa. Die Hintergründe seien noch unklar. Der Bahnhof wurde für die polizeilichen Maßnahmen gesperrt. Der Zugverkehr steht seit 14.57 Uhr still, berichten die Kieler Nachrichten. Bei dem Zug soll es sich um den RE 7 handeln.

Der Bereich um den Bahnhof in Brokstedt ist nach Medienberichten von der Polizei weiträumig abgesperrt. Mehrere Rettungswagen sind vor Ort. Ein Rettungshubschrauber sei in der Nähe gelandet. (dpa/ml)

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