Langfristprognose

Deutschland-Wetter: Schlimme Prognose für Februar 2020 - Expertin besorgt

Ist dieser Winter ein Totalausfall? Prognosen deuten darauf hin, dass sich das Klima aus eher warm-milden Temperaturen zusammensetzt und es viel Nässe gibt.

  • Bisher war es kaum diesen Winter kaum Schnee in Deutschland.
  • Die aktuellen Prognosen sagen für den Februar eine recht konstante Wetterlage mit allerdings viel zu mildem Wetter voraus.
  • Ein eventuelles Tiefdruckgebiet könnte sich zu Ende des Monats Februar im Südosten breit machen und dabei auch für Schnee sorgen.

München - Nach einem beinahe grünen Dezember und dem schneearmen Januar gibt es neue Sorge, was den kommenden Monat Februar angeht. Auch die Prognosen geben nach dem ersten Monat des Jahres mit ihrem Ausblick auf den Februar 2020 wenig Anlass zur Freude. Wie Meteorologin Corinna Borau von wetter.com berichtet, gibt es kaum Hoffnung auf eine weiße Winterlandschaft. Vielmehr schüren die Prognosen die Sorge auf viel zu milde Temperaturen. Und das bereits zu Beginn des Jahres. Das Wetter in Deutschland fährt im Februar 2020 fährt weiter Achterbahn, wie eine aktuelle Prognose zeigt.

Dabei steuert der Winter 2020 auf sein Ende zu. Für den Frühling 2020 liegt eine weitere Prognose vor - und für den März sieht es unheimlich aus.   

Über Wetter, Temperaturen und Niederschlag im deutschen Durchschnitt berichtet Merkur.de*.

Wetter-Aussichten für Februar 2020: Viel zu warm und häufig Nass

Die meisten europäische Langfristmodelle sehen laut Borau eine wahrscheinlich konstante Wetterlage voraus. Über den Vorhersagen für die Gebiete in Mittel-  und Südeuropa liege hoher Luftdruck. Tiefs befinden sich im hohen Norden, diese könnten dann am ehesten auch mal den Norden Deutschlands steifen. Ansonsten soll das Wetter meist trocken und von Südwesten her eher mild werden. Auch diese Experten starten mit einer Schock-Prognose für das Wetter in das neue Jahr.

Lesen Sie auch: Wetter in Deutschland: „Tiefdruck-Rennbahn“ kommt - Wetterexperte warnt

Wetter im Winter 2020: Weisen die Prognosen auf einen Totalausfall hin?

Die Aussichten sind von winterlicher Seite her wenig erfreulich, dennoch kann es nach Borau auch zu einer kurzzeitigen Änderungen der Wetterlage kommen. So deuten die Langfristmodelle auf eine wenn auch nur kurze mögliche Änderung der Großwetterlage hin. Laut dieser Prognose könne sich ein Tiefdruckgebiet rund um den 20. Februar zwischen die Hochs nach Deutschland drängen. Damit würde zumindest in den Südosten Deutschland einiges an Niederschlag kommen. Auch einiges an kälterer Luft sei möglich und könne so für Schnee in den höheren Lagen sorgen. Kommt eine Warnung vor einer Eisregenfront, gibt es einiges zu beachten.

Wetter im Winter 2020: Februar mild und nass - keine Aussichten auf Schnee

Für das Flachland sieht Corinna Borau damit leider alles andere als winterliche Temperaturen voraus. So zeige laut der Wetter-Expertin auch das NOAA-Langfristmodell: Der Februar wird in Deutschland viel zu mild. Sollten sich die Vorhersagen bestätigen wäre das ein Totalausfall für den Winter. Insgesamt zeichnen die Meteorologen in den Prognosen ein sehr bedenkliches Bild des Wetters und warnen bereits jetzt vor einem extremen Frühling.

Nach klaren Tagen steht beim Wetter in Deutschland nun eine Kehrtwende an.

Sturmtief "Lolita" forderte ein erstes Todesopfer.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

mmtz

Rubriklistenbild: © dpa / Marijan Murat

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