Klare Unterschiede zwischen den Landesteilen

Beliebteste Baby-Vornamen in Deutschland 2019: Es wird immer internationaler

Beliebteste Vornamen 2019: Die Statistik aus dem Jahr 2019 ist ausgewertet - bei den Mädchen gab es eine dicke Überraschung

  • Deutsche Standesämter melden die Vornamen.
  • Die Listen werden ausgewertet und zur Liste der Vornamen des Jahres zusammengestellt.
  • Bei den Mädchen gab es eine Besonderheit.

Wiesbaden - Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ermittelt jedes Jahr die beliebtesten Vornamen des Jahres - knapp eine Million Einzelnamen wurden für die Geburten aus dem Jahr 2019 dazu von den Standesämtern übermittelt. 

Keine richtig großen Überraschungen sind darunter, denn bei den Mädchen landeten alle drei, die schon im Vorjahr die Spitzenpositionen eingenommen hatten, wieder auf den ersten drei Rängen. Auch bei den Jungs sah es ähnlich aus. Dennoch gab es 2019 bei den Mädchen eine Besonderheit.

Beliebteste Vornamen 2019: Das sind die häufigsten Babynamen für Jungs

Der beliebteste Erstname für Jungen im Jahr 2019 war Noah - er wurde insgesamt 4922 Mal vergeben. Als Grundlage für die Auswertung werden 700 deutsche Standesämter herangezogen.

Noah war schon 2018 sehr beliebt gewesen, doch lag er damals auf Rang 3. Auf den Plätzen zwei und drei folgen nun Paul und Ben.

Und während die Erstnamen bei Jungen häufig einsilbig bleiben - wie Ben oder Paul - sieht es bei den Zweitnamen anders aus: Hier waren Alexander und Maximilian am beliebtesten vor Elias.

Vornamen 2019: Das sind die beliebtesten Babynamen für Mädchen

Bei den Mädchen fiel die Entscheidung rekordverdächtig knapp aus - mit nur einer Nennung mehr machte zwar Hanna(h) das Rennen - doch Emma wurde von der GfdS auch auf Platz 1 gehievt. Hanna(h) wurde in Deutschland 5274 Mal und Emma 5273 Mal als Erstname für Mädchen  vergeben. Auf Platz drei folgte Mia.

Damit gibt es eine Besonderheit, weil sich zwei Mädchennamen den ersten Platz teilen.

Beliebteste Baby-Vornamen 2019: So unterscheiden sich Deutschlands Regionen

Zwar ermittelt die GfdS keine Einzelstatistiken für die einzelnen Bundesländer, dennoch lassen sich regionale Unterschiede erkennen: Während der Norden und Osten Deutschlands bei den Mädchen dem allgemeinen Trend entsprechen (Hanna(h), Emma, Mia auf Platz 1-3), landet der Name „Sophia/Sofia“ im Süden und Westen auf Platz 1.

Bei den Jungen zeigt sich ein bunteres Bild: Hier landet im Norden Finn auf Platz 1, im Süden Lukas/Lucas, im Osten Emil und nur im Westen Noah.

Unter den Namen aus dem türkisch-arabischen Sprachraum ist Layla/Leyla auf Platz 56 am beliebtesten, Mohammed auf Platz 21. Insgesamt zeigt sich weiterhin aber eine Internationalisierung der Namen.

Was die Vornamen mit dem späteren Verdienst zu tun haben, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2019 - und auch, dass zwischen einzelnen Städten große Unterschiede liegen, was die Auswahl der Vornamen angeht.

Rubriklistenbild: © dpa / Patrick Pleul

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