Aktiver Vulkan bei Mexiko-Stadt

Roter Rauch und Asche über Mexiko: Vulkan Popocatepetl brodelt und spuckt

Vulkan Popocatepetl in Mexiko
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Spektakuläre Bilder liefert derzeit der Vulkan Popocatepetl in Mexiko.

Der Popocatepetl in Mexiko brodelt und spuckt. Am Wochenende erreichte eine Aschewolke auch die nahe gelegene Metropole Mexiko-Stadt. Die Behörden warnen davor, sich dem Vulkan zu nähern.

Mexiko-Stadt - Der mexikanische Vulkan Popocatepetl hat mehrere Rauch- und Aschewolken ausgespuckt. Eine der Rauchsäulen war mehr als zwei Kilometer hoch und zog in Richtung des Bundesstaats Mexico, wie der Zivilschutz des Bundesstaats Puebla am Sonntagvormittag (Ortszeit) auf Twitter mitteilte. Die nationale Behörde zur Katastrophenprävention (Cenapred) warnte davor, sich dem Vulkan zu nähern.

Am Samstag hatte eine Aschewolke die Hauptstadt Mexiko-Stadt erreicht. In einigen Stadtteilen rieselte Asche nieder, wie der Leiter des Zivilschutzes der Stadt, Fausto Lugo, auf Twitter mitteilte. Eine Gefahr für Menschen bestand demnach jedoch nicht. Die Behörden empfahlen, Nase und Mund zu schützen, Haustiere nicht nach draußen zu lassen und Aktivitäten an der Luft einzuschränken. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich Fotos von Aschepartikeln, die als dünne Schicht auf Autos gelandet waren.

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Erhöhte Aktivität seit einer Woche

Der Popocatepetl zeigt seit gut einer Woche erhöhte Aktivität. Allein am Freitag und Samstagvormittag kam es zu 183 Ausstößen von Wasserdampf, Gas- und Aschewolken, wie Cenapred auf ihrer Homepage mitteilte. Am Sonntag vermeldete die Behörde bis mittags 84 Ausstöße. Zudem kam es am Samstagabend zu einer Erschütterung und einem leichten Erdbeben der Stärke 1,5 im Vulkan.

Der Vulkan ist immer wieder aktiv, auch Rauch- und Aschewolken sind dabei keine Seltenheit. Cenapred rief die Bevölkerung jedoch auf, wachsam zu bleiben. Der Popocatepetl liegt an der Grenze der Bundesstaaten Mexico, Puebla und Morelos und ist mehr als 5400 Meter hoch. Rund um den Vulkan gilt eine Sperrzone von zwölf Kilometern. In einem Umkreis von 100 Kilometern leben rund 25 Millionen Menschen.

dpa

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