Festival-Sommer

Wacken 2019: Nächste Schock-Nachricht des Veranstalters für alle Metal-Fans

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Wacken 2019 geht los: Der Veranstalter warnte jedoch vor Lebensgefahr.

Wacken 2019 in Schleswig-Holstein: Jetzt hat der Veranstalter die nächste Schock-Nachricht für alle Metall-Fans, die jedes Jahr nach Schleswig-Holstein pilgern.

Update 9. August 2019: Das diesjährige Wacken-Festival war ein ordentlicher Schlag ins Wasser. Mehrere Male goss es vom Himmel, das Gelände eine riesige Schlammschlacht. Ein Unwetter war sogar so heftig angekündigt, dass Wacken teilweise evakuiert werden musste. Jetzt haben die Veranstalter gleich die nächste Schock-Nachricht für die Metal-Fans.

Der Termin für das Wacken-Festival 2020 steht bereits. Gerockt wird vom 30. Juli bis zum 1. August kommenden Jahres. Auch die Headliner sind schon klar: Judas Priest, Amon Amarth, Sodom, Venom und Sick of it all sind nur einige Namen, die bereits bekannt sind. Der Vorverkauf für Wacken 2020 hatte am 5. August begonnen - jetzt die Schock-Nachricht für alle Fans: Das Festival ist bereits jetzt restlos ausverkauft! Das teilt der Veranstalter auf seiner Homepage mit. Heißt: Metal-Heads, die den Vorverkauf verpennt haben, bleiben nur drei Möglichkeiten. Entweder überteuert irgendwo ein Ticket schießen (davon ist dringend abzuraten!), Glück haben und noch eine Karte im Freundeskreis ergattern - oder daheim bleiben und Wacken 2020 von der Couch aus verfolgen.

Update vom 31. Juli 2019, 19.49 Uhr: Das Festival in Wacken musste am Mittwochabend teilweise evakuiert werden. Grund: Ein heftiges Unwetter! Auf den Nebenbühnen, auf denen das Programm schon vor dem offiziellen Start am Freitag lief, wurde alles abgebrochen. Die Moderatoren, automatisierte Ansagen und Anzeigetafeln wiesen die Besucher auf die Evakuierung in Wacken hin: „Wegen einer Unwetterwarnung muss der Betrieb leider unterbrochen werden. Bitte begebt euch langsam in eure Autos und bietet anderen Metal-Fans einen Platz in euren Autos an“, heißt es in einem Bericht.

Wacken 2019: Achtung, Lebensgefahr! Veranstalter warnt Festival-Besucher

Update vom 31. Juli: Morgen, am 1. August, ist es endlich soweit: Das legendäre Wacken-Festival startet. Doch kurz vor dem Heavy-Metal-Open-Air in Schleswig-Holstein geben die Veranstalter eine dringende Warnung raus - das Wetter könnte den 75.000 Besuchern auch dieses Jahr übel mitspielen.

Auf der offiziellen Seite des Wacken-Festivals warnten die Veranstalter vor Starkregen und Gewittern. Was nach einer Party im Dreck klingt, könnte jedoch schnell lebensbedrohliche Folgen haben. Erst vor zwei Jahren sind bei „Rock am Ring“ mehr als 70 Menschen durch einen Blitzeinschlag auf dem Festivalgelände verletzt worden. Die Veranstalter von Wacken 2019 warnten deshalb, folgende Hinweise zur eigenen Sicherheit zu beachten:

  • Zelte sollten abgesichert werden, ebenso andere Gegenstände, die durch die Gegend fliegen und Menschen verletzten könnten 
  • Besucher sollten sich von technischen Bauten wie Lichtmasten und Bäumen fernhalten 
  • Wenn ein Gewitter aufzieht, sollten Festival-Besucher sich in ihre Autos retten - und andere Wackener aufnehmen, falls noch Platz ist

Von Blitzen geht Lebensgefahr aus, warnte der Veranstalter noch dazu. Mittlerweile scheint sich die Wetterlage jedoch beruhigt zu haben. „Macht weiter Party oder schlaft euch einmal ordentlich aus für das Festival!“, heißt es am Dienstag auf der Homepage des Wacken-Festivals. Für die kommenden Tage sind die Aussichten jedoch nicht gerade rosig: Es kann wieder zu Starkregen und Gewittern kommen. Vorsicht ist geboten. Bereits seit Anfang der Woche reisen die Besucher nach Schleswig-Holstein, um es sich schon mal auf dem Camping-Platz gemütlich zu machen. 

Erstbericht: Wacken Open Air 2019 - Wichtiger Hinweis: Camper werden von der Luft überwacht

Wacken - Der Countdown zum Wacken-Festival 2019 (1. - 3. August) läuft! Das größte Heavy-Metal-Open-Air der Welt lockt Hunderttausende in die kleine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein.

Auf so einem Festival-Campingplatz spielt Privatsphäre oft keine große Rolle mehr - aber wen interessiert es? Schließlich sind es nur ein paar andere feiernde Camper, die die Festivalbesucher beim Eskalieren sehen. Am Montag danach ist das alles vergessen. Es sei denn, es gibt Videoaufnahmen von den Festival-Sünden. So könnte es bei Wacken 2019 sein. Die Veranstalter wenden sich deswegen jetzt mit einem dringenden Hinweis an die Besucher.

Wacken-Festival: So fing alles an

Nördlich von Hamburg liegt das kleine Dorf Wacken. Nur knapp 2.000 Seelen zählt das Örtchen in Schleswig-Holstein. Umso gewaltiger scheint die Menschenmasse, die jeden Sommer in Wacken einfällt um Heavy-Metal-Musik zu zelebrieren. 75.000 Tickets hat das Wacken Open Air 2019 verkauft. Dabei fing alles einmal ganz klein an: Zwei Wackener, Thomas Jensen und Holger Hübner, hatten 1989 die Idee, ein Open-Air in einer Kiesgrube in der Gemeinde zu veranstalten. Im Sommer 1990 tummeln sich etwa 800 Besucher in der Grube. Von Jahr zu Jahr wuchs das Festival und doch kümmerte sich beispielsweise bis 1996 ein befreundeter Motorradclub um die Security. 2011 kamen erstmals rund 85.000 Wacken-Fans in das Dorf in Schleswig-Holstein. 2019 werden sich nicht nur professionelle Sicherheitsleute um die Sicherheit beim Wacken Open Air kümmern.

Wacken Open Air 2019: Was die bis zu 75.000 Festivalbesucher so treiben, sieht in diesem Jahr eine Drohne.

Wacken 2019: Überwachung aus der Luft

Die Veranstalter wenden sich nun mit einem Hinweis an die etlichen Besucher. Über dem Festivalgelände wird eine Drohne kreisen, die Metal-Fans brauchen sich also nicht zu erschrecken. Die Polizei wird das Gerät einsetzen, das berichtet unter anderem die Deutsche Presse-Agentur. Es wird allerdings kein Jungfernflug bei Wacken werden. Denn getestet hat man die Flugobjekte schon im letzten Jahr auf dem Festival, wie die Polizei erklärt. In Wacken war es nur ein Testflug. Bei der Kieler Woche hingegen kam die Drohne schon zum vollen Einsatz.

2019 fallen die Metal-Fans aus aller Welt am ersten August-Wochenende in Wacken ein. Wichtiger Hinweis: Alles, was die etwa 75.000 Festivalbesucher so treiben, sieht in diesem Jahr eine Drohne. Das Flugobjekt soll die Sicherheitskräfte mit Übersichtsaufnahmen vom Gelände unterstützen. Zum Gelände gehört natürlich auch der Campingplatz. Auch über den Zelten macht die Drohne folglich Aufnahmen.

Wacken 2019: Warum überwacht eine Drohne das Festival?

Will Wacken etwa die Festival-Sünden seiner Besucher filmen? Oder läuft sogar ein Live-Stream vom Campingplatz auf den großen Bildschirmen neben der Bühne? Ganz so viele Menschen sehen die Drohnen-Aufnahmen dann doch nicht. Kritische Situation will man frühzeitig mit der fliegenden Kamera entdecken, wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Montag mitteilte. 

Wacken Open Air: So verrückt wird das Festival 2019

Besonders hartgesottene Festivalgänger können sich schon ab Montag auf dem Gelände in Schleswig-Holstein einrichten. Die Konzerte fangen allerdings erst am Mittwoch, 31. Juli, an. Auf der Bühne stehen in diesem Jahr Bands wie Airbourne, HammerFall und Parkway Drive. Für besondere Vorfreude sorgt auch die Metal-Band Slayer. Die Tickets waren schon im letzten Jahr, also kurz nach Wacken 2018, ausverkauft.

Im vergangenen Jahr war beim Wacken Open Air so Einiges los: Otto Waalkes hebt sein T-Shirt auf der Bühne, ein Wacken-Schmuddelfilm taucht auf und zwei Bewohner eines Altenheims büchsen aus und ziehen zum Metal-Festival los.

Bei Wacken 2019 gehört wohl wieder die obligatorische Schlammschlacht dazu. Das Wetter bringt den Metal-Fans an den Festival-Tagen einigen Regen.

din

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