Flammeninferno

Zehntausende fliehen vor Waldbränden in Nordamerika

Ein Mädchen im kanadischen Ashcroft blickt verzweifelt auf die Überreste ihres Zuhauses. Foto: Darryl Dyck
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Ein Mädchen im kanadischen Ashcroft blickt verzweifelt auf die Überreste ihres Zuhauses. Foto: Darryl Dyck
Die Feuer breiten sich über den Hügeln nördlich der Stadt aus. Foto: Michael Nekrasov
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Die Feuer breiten sich über den Hügeln nördlich der Stadt aus. Foto: Michael Nekrasov
Wegen einer Reihe von Waldbränden an der Westküste Kanadas haben rund 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Foto: Darryl Dyck
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Wegen einer Reihe von Waldbränden an der Westküste Kanadas haben rund 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Foto: Darryl Dyck
Eine Mutter trägt ihre Tochter im kanadischen Ashcroft durch die Überreste ihres Zuhauses. Foto: Darryl Dyck
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Eine Mutter trägt ihre Tochter im kanadischen Ashcroft durch die Überreste ihres Zuhauses. Foto: Darryl Dyck
Westküste Kanadas: Feuer färbt in Boston Flats den Himmel orange. Foto: Darryl Dyck
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Westküste Kanadas: Feuer färbt in Boston Flats den Himmel orange. Foto: Darryl Dyck
Ein Flächenbrand, das sogenannte Whittier-Feuer, breitet sich bei Golate in Kalifornien aus. Foto: Michael Nekrasov
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Ein Flächenbrand, das sogenannte Whittier-Feuer, breitet sich bei Golate in Kalifornien aus. Foto: Michael Nekrasov

Hitze und Trockenheit machen dem Norden Amerikas zu schaffen. Bei dem heißen Wetter breiten sich in der Region zahlreiche Waldbrände aus. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Sacramento/Vancouver (dpa) - Waldbrände in Nordamerika haben riesige Flächen verwüstet und Zehntausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. An der Westküste Kanadas mussten rund 14 000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Im westlichen US-Bundesstaat Kalifornien wurden 8000 weitere von den Bränden vertrieben, wie örtliche Medien berichteten.

In der kanadischen Provinz British Columbia gab es laut dem Sender CBC mehr als 200 Feuer. Zahlreiche Häuser seien zerstört worden, Straßen unpassierbar. Es seien überwiegend ländliche Gebiete betroffen, hieß es. Auch das Militär helfe bei den Löscharbeiten. Es werde noch lange dauern, bevor die Brände unter Kontrolle seien, sagen die Behörden.

Die Provinz British Columbia hatte bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen. Mit Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius sei es in der Region seit längerem zu heiß und zu trocken, hieß es. Den Behörden zufolge waren die Brände von Blitzen und auch von Menschen ausgelöst worden.

In Kalifornien wüteten Medienberichten zufolge am Montag (Ortszeit) 14 Feuer an verschiedenen Orten entlang der US-Westküste. Mehr als 5000 Feuerwehrleute waren seit dem Wochenende im Einsatz. Ursache für die Brände sei die andauernde Hitze. Starker Wind habe zur Ausbreitung der Feuer beigetragen, hieß es. Dutzende Häuser wurden zerstört. Der "Los Angeles Times" zufolge waren die Brände sogar auf Satellitenbildern sichtbar.

Auch in den westlichen US-Staaten Nevada, Montana, Arizona, Colorado und Idaho gab es Brände, wie der Sender CNN am Dienstag berichtete.

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