Kälterekord mitten im Klimawandel

Wetter der Extreme: Spektakuläre Bilder aus Sibirien bei Minus 50 Grad

Eine Frau arbeitet im Tiefschnee mit einer Schneeschaufel, im Hintergrund steht ein kleines Holzhaus.
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In Sibirien kämpfen die Bewohner mit heftigen Schneemassen.

In Sibirien gibt es derzeit nie dagewesene Kälterekorde - eindrucksvolle Bilder verschneiter Landschaften zeigen, wie es dort aussieht.

Teguldet - Das Dorf Teguldet nahe der Großstadt Tomsk in Sibirien verzeichnet aktuell Temperaturen von nahezu Minus 50 Grad. Der gesamte Süden und Westen Sibiriens erlebt gerade eine unglaubliche Kältewelle. So kalt sei es in den vergangenen 50 bis 100 Jahren nicht mehr gewesen, sagte ein Sprecher der russischen Staatsagentur Tass. Laut Behörden mussten viele Menschen mit Erfrierungen behandelt werden. Außerdem habe es zahlreiche Verkehrsunfälle und Flugausfälle gegeben .Angesichts des Klimawandels scheint der eisige Winter in Sibirien erst mal nicht so recht ins Bild zu passen. Laut Experten von wetter.de widerlegen Kälterekorde den Klimawandel jedoch nicht. Sie seien nur „Ausreißer in einem langfristigen Trend.“ Zwar wird es solche Rekorde ab und an noch geben, aber sie treten immer seltener auf.

Wie BW24* berichtet, schockt Eiseskälte sogar Wetter-Experten: Spektakuläre Bilder bei Minus 50 Grad.

Wetter: Extreme Kälte und Dauerfrost - Russisches Kältepolster mit -57 Grad rollt auf Europa zu (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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