Was kommt 2020 auf uns zu?

Bedenkliche Prognose: Meteorologen warnen vor einem extremen Frühling

Der Winter in Deutschland war bisher eher enttäuschend - zu warm, zu mild. Die Prognosen für den Frühling 2020 geben weiter Anlass zur Sorge. Meteorologen warnen.

  • Die erste Winter-Bilanz der Wetter-Experten ist enttäuschend.
  • Prognosen für den Frühling 2020 sind extrem und besorgniserregend.
  • Experten zufolge könnte uns ein Dürrejahr drohen.

München - Schnee- und Skifreunde wurden von der diesjährigen Wintersaison bislang schwer enttäuscht. Der Dezember war deutschlandweit gerechnet rund drei Grad wärmer als im langjährigen Mittel, und auch der Januar ist nach den ersten Tagen ebenfalls schon 2,7 Grad wärmer als üblich. Das berichtet Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met. Die aktuellen Prognosen auf den Frühling 2020 sind fast schon unheimlich.   

Und es geht weiter wie bisher: Ein richtiger Winter-Ausbruch lässt auch Ende Januar weiter auf sich warten. Auch, wenn zumindest gegen Ende des Monats leichte Schneefälle in Teilen Deutschlands möglich sind.

Wetter in Deutschland: Der Winter fällt bisher aus

Ein Wintereinbruch ist nicht in Sicht. „Weder trockene Kälte noch Schneewetter bis in tiefe Lagen kündigt sich an. Dieser Winter ist wirklich einer der kraftlosesten Winter seit dem Rekordwinter 2006/2007. Das war der wärmste Winter seit 1881“, erklärt Dominik Jung. 

Rückblick: Das sagte die Wetter-Prognosen für Januar.

Nun ruhen die Hoffnungen, doch noch in den Genuss der weißen Pracht zu kommen, auf dem Februar. Aber auch der soll nach langfristigen Wettertrends eher zu mild werden, so der Meteorologe. Wie die Prognosen zeigen soll es bereits im Februar eher mild und zu warm werden. Nun sind die letzten Tage im Winter angezählt. Die Aussichten für die kommende Woche finden Sie hier, bleiben Sie informiert, denn das Wetter in Deutschland fährt im Februar weiter Achterbahn.

Erste Prognose ist da: So extrem soll der Frühling 2020 werden

Derweil gibt es sogar schon die ersten Wettertrends für März, April, und Mai - und auch diese Monate sollen deutlich zu warm werden. Das Frühjahr 2020 könnte sehr warm und überwiegend trocken ausfallen, berichtet Jung und bezieht sich auf den europäischen und US-amerikanischen Wetterdienst NOAA, die beide zum gleichen Ergebnis kommen. Um 3 bis 4 Grad wärmer als üblich könnte es bei uns und in Mitteleuropa in jedem einzelnen Monat werden, teilt Wetterexperte Dominik Jung mit. Die Folgen sind extrem.

Extreme Frühlings-Prognose: Kommt schon bald die große Dürre zurück? 

Knacken wir schon im Frühling die 25-Grad-Marke? Vielleicht sogar schon im April? Unmöglich ist das nach Ansicht des Wetter-Experten nicht. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass es im Frühjahr sommerliche Temperaturen gibt. Bedenklich sei ihm zufolge eher der Umstand, dass der März und der April wieder recht trocken ausfallen könnten. 

Mitten in der Wachstumsphase der Natur könnte das weitgreifende Folgen haben. Jung weist auf die Gefahr eines neuen Dürrejahres hin. Welche fatalen Folgen drastische Trockenheit und Dürre haben können, zeigen uns gerade die verheerenden Waldbrände in Australien. Und auch in Deutschland hatte die anhaltende Hitze extreme Auswirkungen und sorgte für enormen Waldverlust.

In diesem Zusammenhang echauffiert sich gerade der Schweizer Wetter-Experte Jörg Kachelmann über das Unwissen vieler Mitmenschen in Sachen Wetter-Zusammenhänge. Eine neue Studie zeichnet zu den Folgen des Klimawandels ein düsteres Zukunftsbild. 

Kein Schnee für Deutschland? Nach den milden Temperaturen der vergangenen Woche schockiert nun ein Meteorologe mit einer traurigen Prognose.

Über Wetter, Temperaturen und Niederschlag im deutschen Durchschnitt berichtet Merkur.de*.

Lesen Sie auch: Wetter in Deutschland: „Tiefdruck-Rennbahn“ kommt - Wetterexperte warnt

Sturmtief "Lolita" forderte ein erstes Todesopfer.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

va

Rubriklistenbild: © dpa / David Hutzler

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