Temperatursturz in Deutschland

Wetter-Wende: Schneefallgrenze sinkt extrem ab - Experte spricht von „mehreren Schüben“

Wetter in Deutschland: Mit Spätsommergefühlen ist jetzt erstmal Schluss. Tief „Valentina“ bringt den Herbst. Temperaturen sinken drastisch. Die Schneefallgrenze sinkt. Der Wetterdienst warnt.

  • Das September-Wetter* in Deutschland hat uns mit Sonne verwöhnt. Tief „Valentina“ bringt den Herbst.
  • Mit dem famosen Grillwetter und Temperaturen bis 27 Grad ist es nun vorbei. Ein drastischer Kälteeinbruch steht bevor.
  • Die Wetter-Aussichten sind bitter, vor allem im Süden.

Update vom 25. September, 11 Uhr: Eine Kaltfront ist verantwortlich für einen verregneten Start in das Wochenende. Der Deutsche Wetterdienst warnt mit Alarmstufe Rot*, wie Merkur.de berichtet.

Wetter-Wende: Schneefallgrenze sinkt extrem ab - Experte spricht von „mehreren Schüben“

Update vom 24. September, 10.39 Uhr: Die Kaltfront von Tief „Valentina“ greift von Westen her auf Deutschland über. Zwar schwächt sich „Valentina“ tagsüber ab. Doch „es folgen mehrere Schübe kühlere Meeresluft“, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mit. An den Alpen und im südlichen Vorland fängt es kräftig an zu schütten. Laut DWD setzt Dauerregen ein, der bis zum Samstagabend anhalten soll. In den nächsten 48 Stunden kann besonders im Allgäu und in Staulagen einiges an Regen vom Himmel fallen. Vor bis zu 120 Liter pro Quadratmeter warnen die DWD-Wetterexperten.

In der Südpfalz und im Allgäu sind am Nachmittag einzelne Gewitter mit Starkregen zu erwarten. Auf exponierten Berggipfeln der Mittelgebirge stürmische Böen mit Windgeschwindigkeiten um 60 km/h. Außerdem in der ersten Tageshälfte an der Nordseeküste und in Schleswig-Holstein steife bis stürmische Böen (um 65 km/h). Die Aussichten auf das Wochenende haben es in sich.

Wetter in Deutschland: Temperaturen sinken extrem

Bereits in der Nacht auf Freitag zieht Tief „Wicca“ teils mit heftigen Regen auf, berichtet das Wetterportal unwetterzentrale.de. Dann gehen die Temperaturen deutlich zurück. Höchstwerte liegen laut DWD dann zwischen 14 und 17 Grad, bei Regen im Süden nur 10 bis 13 Grad. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge sowie in weiten Teilen Bayerns ist es stark bewölkt oder bedeckt, wenn es nicht regnet. Mit Schnee ist in den Alpen oberhalb von etwa 1500 Metern zurechnen.

In der Nacht zum Samstag sinkt die Schneefallgrenze an den Alpen auf 1200 Meter. Die Temperaturen sinken im Bergland bis 2 Grad. Regen gibt es vom Niederrhein bis zum Bodensee sowie von den Alpen bis nach Sachsen. Im Norden bis in Mitte Deutschlands lockerte es auf und ist weit trocken (Tiefsttemperaturen liegen bei 9 bis 5 Grad).

Samstag ist ab 1000 bis 1300 Metern mit Schnee zu rechnen. Sonst ist das Wetter eher mies. Viel Regen im Nordosten und Süden, sonst ist es stark bewölkt oder bedeckt. In den Alpentälern und im höheren Bergland sind kaum mehr als 6 Grad zu erwarten. Sonst liegen die Höchstwerte zwischen 8 und 14 Grad.

Wetter in Deutschland: DWD warnt - Wetterexperte prognostiziert heftigen Umschwung

Update vom 23. September, 15.15 Uhr: Nachdem das Wetter in den vergangenen Wochen die Menschen den Sommer noch einmal verspüren ließ, geht es nun mehr und mehr dem Herbst und Winter entgegen. Schon am Donnerstag soll es deutlich kühler werden. „Auf der Nordsee wird man Donnerstag früh merken, dass der Herbst da ist“, schrieb Wetterexperte Jörg Kachelmann am Mittwoch auf Twitter und warnte vor stürmischen Böen sowie Orkanböen auf freier Nordsee.

Die Höchsttemperaturen liegen dem Deutschen Wetterdienst zufolge zwischen 18 und 25 Grad, am Freitag kühlt es ab auf Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Der Samstag ist gekennzeichnet von Regen oder Regenschauern, die sich besonders im Nordosten und im Südwesten länger halten können, sowie Höchstwerte von 9 bis 16 Grad. Auch am Sonntag geht es mit trüben Wetterprognosen weiter. Die Temperaturen erreichen dann maximal einen Wert von 15 Grad, ganz im Norden bis zu 17 Grad.

Wetter in Deutschland: Alarmstufe Rot im Süden - DWD mit aktueller Wetterwarnung

Update vom 23. September, 9.45 Uhr: Nach einer amtlichen Wetterwarnung für zwei Gebiete in Deutschland, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Mittwochmorgen für Gebiete im Süden Deutschlands bis 10.30 Uhr vor Unwettern mit schweren Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel. Weiter sagt der DWD örtliche Gewitter voraus, die sich im Tagesverlauf bis nach Sachsen ausweiten. In der Nacht zum Donnerstag soll die Gewittertätigkeit abnehmen.

Der Nordosten Deutschlands kann sich am Mittwoch noch einmal über sonniges und trockenes Wetter freuen. Im Rest Deutschlands ist es laut Prognose am Mittwoch eher wechseln sowie teils stark bewölkt. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad an den Alpen und der Nordseeküste. An der Oder und der Spree können die Temperaturen bis zu 28 Grad erreichen.

Mit vereinzelten Regenschauern soll es dann auch am Donnerstag weitergehen - mit dem Sommer scheint es nun wohl endgültig vorbei zu sein. Die Höchstwerte liegen trotz schauerartigem und gewittrigem Regen zwischen 18 und 25 Grad. Im Westen und Nordwesten kann es zu starkem Wind kommen, auch stürmische Böen oder Sturmböen sollen auf einigen Gipfeln zustande kommen.

Wetter in Deutschland: Alarmstufe Rot - DWD mit aktueller Wetterwarnung - Zwei Gebiete besonders betroffen

Update vom 22. September, 18.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bis 19 Uhr für zwei Gebiete in Deutschland mit der Alarmstufe Rot. Betroffen sind davon die in Bayern liegenden Kreise Bad Tölz -Wolfratshausen und Miesbach sowie einige Gebiete in Baden-Württemberg, wie beispielsweise der Kreis Konstanz oder Freiburg. Mit der Alarmstufe Rot warnt der Deutsche Wetterdienst vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Des Weiteren gibt es eine Warnung der Stufe Orange vor schwerem Gewitter für einige Gebiete in Baden-Württemberg.

Wetter-Wende: Eisige Polarluft bringt Temperatursturz - Dauerregen-Alarm birgt Unwetter-Gafahr

Update vom 22. September: Bei Höchstwerten von 20 bis 28 Grad ist es gerade unvorstellbar, dass sich das Wetter in Deutschland komplett zum Ende der Woche verändert. Eisige Polarluft ist im Anmarsch und bringt Regen-Bibber-Wetter zu uns. Mit der außergewöhnlichen Wetterlage ist es am Mittwoch vorbei (siehe unten Erstmeldung vom 21. September).

Ein erster Tiefausläufer überquert am Donnerstag Deutschland von Ost nach West und bringt schon Regen, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Am Freitag haben dann „mehrere Tiefdruckgebiete Deutschland umzingelt“. Im Süd- und Ostdeutschland fällt ergiebiger Regen, so die DWD-Wetterexperten. Dauerregen-Alarm an den Alpen! Dort können bis zu 80 Liter Regen in 24 Stunden fallen, warnt Jan Schenk vom Wetterportal weather.com.

Wetter in Deutschland: Eisige Polarluft im Anmarsch

Dazu erfasst Atlantikluft das Land: In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf knapp unter 2000 Meter, berichtet auch der DWD. Mit den sommerlichen Temperaturen ist es dann endgültig vorbei. Die Werte stürzen ab und liegen dann nur noch zwischen 14 und 19 Grad, am Alpenrand werden knapp 12 Grad erreicht. In der Nacht auf Samstag sind in Bayern und in Sachsen weitere Regenfälle zu erwarten. Tiefstwerte im Bergland bei 3 Grad.

Am Wochenende verheißt diese Wetterlage nichts Gutes. Deutschland bleibt weiter voll unter Tiefdruckeinfluss. Dabei werden gebietsweise weitere, teils kräftige Niederschläge erwartet. Mit nur 7 Grad an den Alpen und 16 Grad an den Küsten wird es herbstlich kühl. In den Alpen oberhalb von 1200 bis 1500 Meter schneit es, ist auf der DWD-Webseite zu lesen.

Herbstwetter in Deutschland: So sind die Aussichten auf den Oktober 2020

Ist damit schon der Tiefpunkt beim Herbstwetter im September 2020 erreicht? Nach den derzeitigen Prognosen lässt der Regen zum Start in die kommende Woche nach. Ein Mix aus Sonne und Wolken bestimmen den Montag. Und die Temperaturen steigen wieder leicht an auf bis 19 Grad. Einen etwas weiteren Blick in die Wetter-Zukunft wagt Schenk von weather.com. Seiner Vorhersage nach könnte ein goldener Oktoberstart mit Temperaturen um die 20 Grad auf uns warten.

Wetter-Wende: Extremer Temperatursturz - Experte mit erster Schnee-Prognose für Deutschland

Erstmeldung vom 21. September 2020

München - Mit dem Kaiserwetter ist es zum Ende dieser Woche vorbei. Einen Vorgeschmack mit frostigen Temperaturen um den Gefrierpunkt gibt es schon im Mittelgebirge. Allerdings nur in der Nacht. Doch der Spätsommer verabschiedet sich, langsam aber sicher. „Die letzten sonnigen Tage sind angebrochen“, sagt Wetter-Experte Jan Schenk von weather.com. So schön werde es wohl erst wieder zum nächsten Frühling.

Wetter in Deutschland: Kaltlufteinbruch - Temperatursturz um bis zu 20 Grad

Denn, es wird nass, kalt und ungemütlich. Die Temperaturen stürzen ab. Für den kommenden Sonntag (27. September) sieht es bitter aus. Auf der Wetterkarte sind fast nur einstellige Temperaturen zu finden. „Der Trend ist eindeutig, es wird richtig kalt und nass“, so Schenk. Vor allem im Süden regnet es dann heftig. In Bayern ist mit Regenmengen teils mit bis 100 Liter pro Quadratmeter laut dem ECMWF-Modell zu rechnen, twittert das Wetterportal kachelmannwetter.com.

Wetter in Deutschland: Nach Spätsommer drastischer Wintereinbruch im Herbst 2020

Mit der Kaltluft aus dem Norden sinkt die Schneefallgrenze auf bis zu 1000 Meter. An den Alpen und im Hochschwarzwald erwartet Meteorologe Schenk nach seiner Prognose den ersten Schnee*. Doch bei der Prognose ist noch etwas Vorsicht geboten. Laut kachelmannwetter.com sinkt am Samstag die Schneefallgrenze entlang der Alpennordseite in Österreich und in der Schweiz auf 1500 bis 1000 Meter.

Wetterwende in Deutschland: Dann stehen alle Zeichen auf Herbst

An diesem Mittwoch kündigt sich der Wetterwechsel an. Am Freitag setzt dann herbstliches Wetter ein. Neben vielen dichten Wolken gibt es wenige freundliche Abschnitte. Dazu fällt Regen in den Alpen, oberhalb von 1200 Metern auch Schnee. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, heißt es. Und ob dieser Schnee weiteres verspricht, wird sich zeigen.

„Ist der September lind, wird der Winter ein Kind“, heißt es in einer Bauernregel. Dieser Spruch wagt zwar einen weiten Ausblick, doch laut einiger Wetter-Experten liegt er erstaunlich oft richtig. Ist der September deutlich zu warm, wird der Winter im Vergleich zu den Durchschnittswerten ebenfalls zu mild. Ob diese Bauernregel eintrifft, wird sich zeigen. Die ersten Prognosen für den Winter 20/21* sind jedenfalls schon da.

Übrigens: Während bei den Meteorologen schon seit dem 1. September Herbst ist, fällt der astronomische bzw. kalendarische Herbstanfang auf den Dienstag, 22. September 2020 um 15.30 Uhr (MESZ). Der Tag an dem der Tag und die Nacht gleich lang sind markiert den Herbstbeginn - herrscht Tag-und-Nacht-Gleiche oder in der Fachsprache Äquinoktium. (ml) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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